Chorkonzert 1

Wiener Sängerknaben | Jimmy Chiang

J.S. Bach, Fauré, Gounod, Mozart, Vivaldi u. a.

Sa, 06.04.18.30 UhrNr. 19101

Jesuitenkirche

Karten kaufen

Preise (CHF)

CHF 60 30


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Oster-Festival

06.04.-14.04. 2019

 

|

 
     
    Jimmy Chiang  Dirigent

    Werke von Antonio Caldara, François Couperin, Johann Joseph Fux, Georg Friedrich Händel, Hans Leo Hassler, Felix Mendelssohn, Wolfgang Amadé Mozart, Michael Praetorius, Robert Schumann und anderen

    Mit einem der berühmtesten Knabenchöre der Welt eröffnen die Luzerner Osterfestspiele 2019: mit den Wiener Sängerknaben, die erstmals beim Festival zu Gast sind. Dieser Chor ist Legende. Gegründet 1498 als Ensemble der Wiener Hofburgkapelle, blicken die Sängerknaben heute auf eine über 500-jährige Geschichte zurück. Berühmte Komponisten wie Joseph Haydn oder Franz Schubert gingen aus ihren Reihen hervor, Opernstars wie Max Emanuel Cenčić, Herbert Lippert oder Georg Nigl erhielten dort ihr Rüstzeug. Bewundert werden die Wiener Sängerknaben in aller Welt, denn mit ihren jährlichen Tourneen sind sie auf sämtlichen Kontinenten präsent. Und da sie auch in Film und Fernsehen Karriere gemacht haben, reicht ihre Popularität weit über die eingefleischte Gemeinde der Klassikfans hinaus. Entsprechend vielfältig gestaltet sich ihr Repertoire, das sich vom Mittelalter bis zur Gegenwart und von der Motette bis zum Volkslied erstreckt. Bei ihrem Festival-Einstand ist von allem etwas dabei – von Händel und Mozart bis zum hinduistischen Gesang und der Filmmusik aus dem Streifen Sister Act spannt sich der Bogen. Der geistliche Bezug bleibt dabei immer gewahrt.

    Mit freundlicher Unterstützung von:
    Parkhotel Vitznau AG
    walter haefner stiftung

    Hier können Sie das digitale Konzertprogramm erwerben.

     

     

    Wiener Sängerknaben

    Die Wiener Sängerknaben können auf eine jahrhundertelange Geschichte zurückblicken. Der früheste Hinweis auf einen Knabenchor in der Wiener Hofburgkapelle geht auf das Jahr 1296 zurück, als offizielles Gründungsjahr firmiert 1498, als der spätere Kaiser Maximilian I. seinen Hof nach Wien verlegte. Bis 1918 sang der Chor, in dem auch Komponisten wie Joseph Haydn und Franz Schubert ausgebildet wurden, ausschliesslich für den Kaiserhof, danach erfolgte die Öffnung für das allgemeine Konzertleben. Seit 1926 haben mehr als 2.500 Sängerknaben rund 1.000 Tourneen in 98 Länder unternommen. Heute sind die Wiener Sängerknaben als privater Verein organisiert. Ihre rund 100 aktiven Mitglieder singen in vier Konzertchören, von denen jeder neun bis elf Wochen des Schuljahres auf Tournee verbringt. Jährlich finden knapp 300 Auftritte vor fast einer halben Million Zuhörer statt. Eine enge Verbindung pflegen die Sängerknaben zu den Wiener Philharmonikern, in deren Neujahrskonzerten sie auch mitwirkten, so zuletzt 2016 unter der Leitung von Mariss Jansons. Auch mit Christian Arming, Zubin Mehta, Riccardo Muti und Simone Young haben sie konzertiert. Das Repertoire des Chors reicht vom Mittelalter bis zur Gegenwart und von der Motette bis zum Volkslied oder zur Weltmusik. 26 Filme und 17 TV-Dokumentationen entstanden über die Geschichte und das Wirken der Wiener Sängerknaben. Die Mitglieder des Chors rekrutieren sich aus rund 300 Kindern und Jugendlichen, die an der hauseigenen Schule der Sängerknaben unterrichtet werden. Etwa ein Viertel von ihnen ergreift später die künstlerische Laufbahn: So haben etwa die Opernsänger Max Emanuel Cenčić, Herbert Lippert und Georg Nigl oder die Dirigenten Helmuth Froschauer, Erwin Ortner, Peter Schneider und Gerald Wirth ihre erste Ausbildung bei den Sängerknaben erhalten.

    5. Februar 2019

    Jimmy Chiang

    Der in Hongkong geborene Dirigent und Pianist Jimmy Chiang erlernte im Alter von vier Jahren das Klavierspiel und trat bereits mit dreizehn als Konzertpianist auf; später erhielt er auch Unterricht auf dem Cembalo, der Orgel, dem Violoncello und in Komposition. Zu seinen Mentoren zählten Seiji Ozawa und Leopold Hager. Nachdem Chiang im Jahr 2007 den Ersten Preis beim Internationalen Lovro-von-Matačić- Wettbewerb in Zagreb gewonnen hatte, wurde er zunächst ans Theater Lübeck engagiert. 2009 wechselte er als Kapellmeister ans Theater Freiburg, wo er u. a. gemeinsam mit dem Regisseur Calixto Bieito Ligetis Le Grand Macabre herausbrachte. Seit 2013 amtiert Jimmy Chiang als Kapellmeister bei den Wiener Sängerknaben. Dort leitet er mit dem Haydn-Chor einen der vier Chöre, die von den Sängerknaben konstituiert werden. Mit diesem Ensemble konzertierte er bereits in ganz Europa und bereiste mehrfach die USA (darunter ein Konzert in der New Yorker Carnegie Hall) sowie Kanada. Auch in Asien ist Chiang mit den Wiener Sängerknaben regelmässig zu erleben, etwa bei Tourneen nach Korea, China, Hongkong, Singapur und Taiwan, aber natürlich auch in Japan, wo er den Chor zuletzt mit Werken von Salieri und Schubert unter der Leitung Riccardo Mutis präsentierte. Als Gastdirigent arbeitete Jimmy Chiang mit dem Radio-Symphonieorchester Wien, dem Orquesta Sinfónica de Castilla y León und dem Zagreb Philharmonic zusammen. Er gastierte an der Komischen Oper Berlin, am Theater Heidelberg und am Schlosstheater Schönbrunn in Wien. 2016 feierte er mit der Achten Sinfonie von Gustav Mahler seinen Einstand als Künstlerischer Leiter des neuen Hong Kong – Vienna Music Festival.

    5. Februar 2019

    None