Sinfoniekonzert 28

Wiener Philharmoniker | Michael Tilson Thomas | Emanuel Ax

Brahms | Mozart | Beethoven

Sa, 09.09.18.30 UhrNo. 17359

KKL Luzern, Konzertsaal

Vergangenes Konzert


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

11.08.-10.09. 2017

 

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    09.

    Sep

    Samstag
    18.30

    KKL Luzern, Konzertsaal

    Sinfoniekonzert 28

    Wiener Philharmoniker | Michael Tilson Thomas | Emanuel Ax

    Emanuel Ax  Klavier

    60. Luzerner Bühnenjubiläum der Wiener Philharmoniker
     

    Johannes Brahms (1833–1897)
    Variationen über ein Thema von Joseph Haydn op. 56a
    Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791)
    Konzert für Klavier und Orchester Es-Dur KV 449
    Ludwig van Beethoven (1770–1827)
    Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

    Seit 1957 sind sie Stammgast bei LUCERNE FESTIVAL: die Wiener Philharmoniker, die in diesem Sommer hier ihr 60. Bühnenjubiläum feiern. Viele Erinnerungen werden wach, an unvergessliche musikalische Sternstunden, an Auftritte mit Karl Böhm, Herbert von Karajan und Leonard Bernstein, Claudio Abbado, Riccardo Muti und Pierre Boulez, Nikolaus Harnoncourt, Sir Simon Rattle, Bernard Haitink und Daniel Barenboim. Die Magie dieses Orchesters basiert auf seiner besonderen Klangidentität, die es im Verlauf seiner 175-jährigen Geschichte herausgebildet und von Generation zu Generation weitergereicht hat. Ja, der «Wiener Klangstil» wird mittlerweile sogar an einem eigenen Universitätsinstitut erforscht und gelehrt. Hier geht es um die helleren Farben der Bläser, die Bespannung der Schlaginstrumente oder auch bestimmte Schulen beim Spiel der Streicher. All das wird wieder zu bestaunen sein, wenn sich «die Wiener» unter der Leitung von Michael Tilson Thomas die Ehre geben: mit drei Komponisten – Brahms, Mozart und Beethoven –, die allesamt in Wien ihre Wahlheimat gefunden haben.

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    Wiener Philharmoniker

    Die Wiener Philharmoniker feiern 2017 ihren 175. Geburtstag: Am 28. März 1842 gaben die Mitglieder des k.u.k. Hoforchesters unter der Leitung von Otto Nicolai im Grossen Redoutensaal in Wien ihr erstes Philharmonisches Konzert. Bis heute gelten die seinerzeit festgelegten Prinzipien: Danach können zum einen nur Musiker, die im Orchester der Wiener Staatsoper (der damaligen Hofoper) engagiert sind, aufgenommen werden. Zum anderen werden alle Entscheidungen von der Hauptversammlung in künstlerischer, organisatorischer und finanzieller Eigenverantwortlichkeit getroffen. Im Jahr 1877 trat das Orchester beim Salzburger Musikfest erstmals ausserhalb Wiens auf, anlässlich der Pariser Weltausstellung 1900 erfolgte unter der Leitung von Gustav Mahler das erste Auslandsgastspiel. Neben Mahler haben auch Wagner, Verdi, Bruckner, Brahms und vor allem Richard Strauss am Pult der Philharmoniker gewirkt; Hans Richter, Felix Weingartner, Wilhelm Furtwängler und Clemens Krauss zählten zu den Musikalischen Leitern. Ab 1933 wurde das Prinzip eines festen Chefdirigenten zugunsten einer engen Zusammenarbeit mit herausragenden Künstlerpersönlichkeiten der Zeit aufgegeben, wobei vor allem Karl Böhm, Herbert von Karajan und Leonard Bernstein wichtige Kapitel zur Geschichte besteuerten. Die Wiener Philharmoniker haben seit ihrer Gründung rund 7.000 Konzerte bestritten und in allen fünf Erdteilen gastiert. Seit 1922 nehmen sie an den Salzburger Festspielen teil und sind heute überdies ständiger Gast der Wiener Festwochen, der Salzburger Mozartwoche, in New York und Japan. Bei LUCERNE FESTIVAL begehen sie in diesem Sommer ihr 60. Jubiläum. Höhepunkte einer jeden Saison bilden das in achtzig Länder übertragene Neujahrskonzert und das Sommernachtskonzert Schönbrunn, dem bis zu 100.000 Menschen beiwohnen. Exklusiver Partner der Wiener Philharmoniker ist Rolex.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 1. September 1957 mit Werken von Schumann, Barber und Beethoven.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.wienerphilharmoniker.at.

    April 2017

    Weitere Termine

    Michael Tilson Thomas

    Der amerikanische Dirigent Michael Tilson Thomas, 1944 in Los Angeles geboren, studierte Klavier, Komposition und Dirigieren an der University of Southern California. Als 19-Jähriger übernahm er die Leitung des «Young Musicians Foundation Debut Orchestra» und arbeitete in diesem Rahmen mit Komponisten wie Strawinsky, Boulez, Stockhausen und Copland zusammen, die ihre neuen Werke bei den berühmten «Monday Evening Concerts» vorstellten. Gleichzeitig war er als Pianist der Meisterklassen von Gregor Piatigorsky und Jascha Heifetz tätig. Nachdem ihm 1969 der Koussevitzky-Preis verliehen worden war, konnte Tilson Thomas am Pult des Boston Symphony Orchestra debutieren. Von 1971 bis 1979 stand er an der Spitze des Buffalo Symphony Orchestra, von 1981 bis 1985 war er Principal Guest Conductor des Los Angeles Philharmonic, und 1986 trat er für neun Jahre die Chefposition beim London Symphony Orchestra an, dem er heute als Conductor Laureate verbunden ist. Seit 1995 amtiert Michael Tilson Thomas als Musikdirektor des San Francisco Symphony, mit dem er eine vielfach ausgezeichnete Reihe von Einspielungen veröffentlichte; allein elfmal erhielt er den begehrten «Grammy». Intensiv engagiert sich Tilson Thomas für die musikalische Bildungs- und Jugendarbeit: Von 1971 bis 1977 trat er mit Fernsehübertragungen der «Young People’s Concerts» beim New York Philharmonic in die Fussstapfen Leonard Bernsteins, der lange sein Mentor war. Im Februar 1987 rief er die New World Symphony ins Leben, ein nationales Orchester für die begabtesten Schüler der amerikanischen Konservatorien. Auch als Komponist ist Michael Tilson Thomas erfolgreich – genannt seien Werke wie From the Diary of Anne Frank oder Shówa/Shoáh, das zum 50. Jahrestag des Bombardements von Hiroshima entstand. 2010 wurde Tilson Thomas mit der «National Medal of Arts» ausgezeichnet. 

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 19. April 1992 mit dem London Symphony Orchestra und Werken von Britten, Berlioz und Brahms.

    Juli 2017

    Emanuel Ax

    Der amerikanische Pianist Emanuel Ax wurde 1949 als Sohn polnischer Eltern im ukrainischen Lwiw geboren, wo er als Sechsjähriger ersten Klavierunterricht von seinem Vater erhielt. Nach einer Zwischenstation in Warschau übersiedelte die Familie 1959 ins kanadische Winnipeg und 1961 nach New York City. Dort setzte Ax seine Ausbildung bei Mieczysław Munz an der Juilliard School fort. 1973 gewann er die «Young Concert Artists Auditions», ein Jahr später den Rubinstein-Wettbewerb in Tel Aviv, 1979 wurde ihm der «Avery Fisher Prize» zugesprochen. Seine mittlerweile vier Jahrzehnte umspannende internationale Karriere hat Emanuel Ax mit renommierten Orchestern wie dem Cleveland und dem Philadelphia Orchestra, dem New York und dem Los Angeles Philharmonic zusammengeführt; er konzertierte mit dem Boston und dem San Francisco Symphony, den Berliner Philharmonikern, dem Philharmonia Orchestra und der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Neben seinen Auftritten als Solist spielt für Ax die Kammermusik eine wichtige Rolle, früher im Duo mit Isaac Stern, heute mit Yo-Yo Ma oder Itzhak Perlman; beim Tanglewood Festival gestaltete er im Sommer 2017 eine fünfteilige «Schubert’s Summer Journey». Das Repertoire von Emanuel Ax umfasst nicht nur die bedeutenden Werke der Klassik und Romantik, sondern auch zahlreiche Kompositionen der Gegenwart, die eigens für ihn geschaffen wurden, so zuletzt das Klavierkonzert von HK Gruber, das er im Januar 2017 mit den New Yorker Philharmonikern uraufführte. Aus seiner reichen Diskographie sei die Einspielung mit Haydn-Klaviersonaten hervorgehoben, die 1995 und 2004 mit dem «Grammy» ausgezeichnet wurde; für das Album Variations mit Werken von Beethoven, Haydn und Schumann erhielt er 2013 den «Echo Klassik». Emanuel Ax ist Mitglied der American Academy of Arts and Sciences und Ehrendoktor der Universitäten von Yale und Columbia.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 7. September 1986 in einer Kammermusik-Soiree mit Young Uck Kim und Yo-Yo Ma.

    Juli 2017

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