Wiener Philharmoniker 2

Wiener Philharmoniker | Esa-Pekka Salonen | Valentine Michaud

Ravel | Hillborg | Sibelius

Mi, 07.09. | 19.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Karten ab 29.3. | 12 Uhr

Preise (CHF)

CHF 320 270 220 150 80 40


Sommer-Festival

09.08.-11.09. 2022

 

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    Wiener Philharmoniker 2

    Wiener Philharmoniker | Esa-Pekka Salonen | Valentine Michaud

    Maurice Ravel (1875–1937)
    Le tombeau de Couperin
    Anders Hillborg (*1954)
    Peacock Tales. Millennium-Version für Saxofon und Orchester
    Jean Sibelius (1865–1957)
    Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43

    Wiener Philharmoniker

    Die 1842 gegründeten Wiener Philharmoniker setzen sich aus Musiker*innen zusammen, die mindestens drei Jahre im Orchester der Wiener Staatsoper gespielt haben. Sie bilden einen Privatverein, der demokratisch organisiert ist: Alle künstlerischen und orga-
    nisatorischen Entscheidungen werden ei-genverantwortlich von der Hauptversammlung getroffen. Die Philharmoniker können auf eine ruhmreiche Geschichte zurückblicken: Im Jahr 1877 trat das Orchester beim Salzburger Musikfest erstmals ausserhalb Wiens auf, anlässlich der Pariser Weltausstellung 1900 erfolgte unter Gustav Mahler das erste Auslandsgastspiel. Neben Mahler haben auch Wagner, Verdi, Bruckner, Brahms und Richard Strauss am Pult der Philharmoniker gewirkt; Hans Richter, Felix Weingartner, Wilhelm Furtwängler und Clemens Krauss zählten zu den Musikalischen Leitern. Seit 1933 setzt das Orchester auf die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen herausragenden Künstlerpersönlichkeiten, wobei vor allem Karl Böhm, Herbert von Karajan und Leonard Bernstein wichtige Kapitel beisteuerten. Im Laufe ihres Bestehens haben die «Wiener» über 9.000 Konzerte bestritten. Seit 1922 nehmen sie an den Salzburger Festspielen teil, seit 1957 an Lucerne Festival. Überdies sind sie ständiger Gast der Salzburger Mozartwoche und gestalten eigene Konzertzyklen in New York und Japan. Saisonhöhepunkte bilden das weltweit übertragene Neujahrskonzert und das Sommernachtskonzert Schönbrunn. In der 2018 gegründeten Orchesterakademie wird eine neue Philharmoniker-Generation ausgebildet. Exklusiver Partner der Wiener Philharmoniker ist Rolex.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 1. September 1957 mit Werken von Schumann, Barber und Beethoven.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.wienerphilharmoniker.at.

    Juli 2021

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    Esa-Pekka Salonen

    Esa-Pekka Salonen, 1958 in Helsinki geboren, studierte an der Sibelius-Akademie der finnischen Hauptstadt: Horn bei Holger Fransman, Dirigieren bei Jorma Panula und Komposition bei Einojuhani Rautavaara. Sein Debut als Dirigent gab er im Jahr 1979 beim Finnischen Radio-Sinfonieorchester; 1985 wurde er dann zum Chef des Schwedischen Radio-Sinfonieorchesters ernannt, dem er zehn Jahre lang vorstand. Von 1992 bis 2009 war Salonen Musikdirektor beim Los Angeles Philharmonic Orchestra, seit der Saison 2008/09 amtiert er als Chef des Philharmonia Orchestra in London, bei dem er am Anfang seiner Karriere schon einmal für neun Jahre als Principal Guest Conductor tätig war. Überdies hat er seit 2003 die Künstlerische Leitung des von ihm mitbegründeten Baltic Sea Festivals inne. Als Gastdirigent stand Esa-Pekka Salonen am Pult vieler renommierter Orchester der Alten und Neuen Welt; Opernproduktionen führten ihn u. a. zu den Salzburger Festspielen, an die Metropolitan Opera, die Mailänder Scala und die Opéra National de Paris. In der Saison 2012/13 widmete er sich schwerpunkthaft dem Schaffen des vor hundert Jahren geborenen Witold Lutoslawski; beim Festival d’Aix-en-Provence dirigierte er im Juli eine von Patrice Chéreau inszenierte Produktion der Strauss’schen Elektra. Besonders geschätzt als Interpret der Moderne, erwarb sich Esa-Pekka Salonen auch selbst internationales Renommee als Komponist und wurde u. a. mit dem «UNESCO Rostrum Prize» und dem «Grawemeyer Award» ausgezeichnet. Seine Werke wurden vom Los Angeles Philharmonic, vom Royal Concertgebouw Orchestra oder vom New York Philharmonic aufgeführt und 2011 beim Festival Présences in Paris präsentiert. Salonen ist Träger des «Royal Philharmonic Society’s Conductor Award», «Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres», Ehrendoktor der Sibelius-Akademie und Honorary Fellow der American Academy of Arts and Sciences.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 10. April 1993 mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra und Werken von Haydn, Beethoven und Nielsen.

    Juni 2013

     

     

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    Valentine Michaud

    Die französische Saxophonistin Valentine Michaud, Gewinnerin des «Credit Suisse Young Artist Award» 2020, wurde 1993 in Paris geboren und wuchs in Nantes auf. Den ersten Unterricht auf ihrem Instrument erhielt sie im Alter von acht Jahren bei Slava Kazykin. Mit sechzehn nahm sie dann das Studium bei Pierre-Stéphane Meugé an der Musikhochschule in Lausanne auf, von 2015 bis 2018 studierte sie in der Meisterklasse von Lars Mlekusch an der Zürcher Hochschule der Künste. Ausserdem absolvierte Valentine Michaud ein Studium der Musikwissenschaften an der Pariser Sorbonne, das sie 2013 als Bachelor abschloss; 2015 folgte das Master’s Degree im Fach Musikpädagogik. Valentine Michaud hat zahlreiche Wettbewerbe gewonnen, darunter 2016 die renommierte «Andrejs Jurjāns International Woodwind Competition» in Riga und 2017 den «Prix Credit Suisse Jeunes Solistes», der ihr auch ein Debutkonzert bei LUCERNE FESTIVAL einbrachte. Im Duo «Akmi» mit der litauischen Pianistin Akvilė Šileikaitė wurde sie ebenfalls mehrfach ausgezeichnet, zuletzt 2019 mit dem «Swiss Ambassador’s Award». Valentine Michaud interessiert sich besonders für spartenübergreifende Projekte: Gemeinsam mit einem Maler, zwei Tänzern, einem Performer und weiteren Saxophonisten kreierte sie die Trilogie Waiting for Amon, für die ihr 2018 das Nico-Kaufmann-Stipendium der Stadt Zürich verliehen wurde. Konzerte mit einem Repertoire vom Barock bis zur Moderne führten sie in die Londoner Wigmore Hall, ins Wiener Konzerthaus, in die Zürcher Tonhalle und die Genfer Victoria Hall sowie nach New York, Moskau und St. Petersburg. Sie konzertierte mit dem Mariinsky Orchestra unter Valery Gergiev und dem Orchestre des Continents unter Thierry Fischer. Besonderen Wert legt Michaud auf die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten, denn sie möchte das Repertoire für ihr Instrument stetig bereichern.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 17. August 2017 im Rahmen der «Debut»-Reihe mit Werken von Denissow, Hindemith, Schulhoff und Albright.

    August 2020

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