Rezital 5

Víkingur Ólafsson

Bach | Beethoven

Sa, 23.11. | 18.30 Uhr | Nr. 19512

KKL Luzern, Konzertsaal

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Preise (CHF)

CHF 120 100 80 50 30


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Piano-Festival

16.11.-24.11. 2019

 

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    Johann Sebastian Bach (1685–1750)
    Aria variata alla maniera italiana a-Moll BWV 989
    Präludium und Fuge D-Dur BWV 850 (aus Das Wohltemperierte Klavier, Teil 1)
    Concerto d-Moll BWV 974 nach Alessandro Marcello
    Präludium und Fuge e-Moll BWV 855 (aus Das Wohltemperierte Klavier, Teil 1)
    Johann Sebastian Bach (1685–1750) / Sergej Rachmaninow (1873–1943)
    Gavotte aus der Partita für Violine solo E-Dur BWV 1006
    Johann Sebastian Bach (1685–1750)
    Invention h-Moll BWV 786
    Sinfonia h-Moll BWV 801
    Johann Sebastian Bach (1685–1750) / Alexander Siloti (1863–1945)
    Präludium h-Moll nach dem Präludium e-Moll BWV 855a
    Johann Sebastian Bach (1685–1750)
    Fantasie und Fuge a-Moll BWV 904
    Ludwig van Beethoven (1770–1827)
    Klaviersonate f-Moll op. 2 Nr. 1
    Klaviersonate c-Moll op. 111

    Er mischt die Klassikszene derzeit ordentlich auf: Víkingur Ólafsson, den die New York Times zum «isländischen Glenn Gould» ausgerufen hat, sorgt mit seinen Bach-Interpretationen weltweit für Furore – und stürmte mit seinem 2018 veröffentlichten Bach-Album sogleich in die Charts. «Wenn Ólafsson spielt, hört man Bach wie zum ersten Mal», schwärmte der Rezensent des Bayerischen Rundfunks. «Es ist schwer in Worte zu fassen, was auf dieser CD passiert: Man hat das Gefühl, Ólafsson legt einem die Seele Bachs pur zu Füssen. Da ist nichts mehr zwischen einem selbst und der reinsten, vollkommensten Musik.» Der 1984 geborene Pianist dagegen hat eine sachlichere Erklärung für so viel Zauberkunst parat: Er hält Bach für einen unübertrefflichen Lehrer, der ihm wie kein zweiter «die Demokratie der Musik» vermittelt habe: «Keine Stimme ist zweitrangig, jede Stimme zählt.» Bei seinem Luzerner Festival-Debut widmet sich Ólafsson nicht nur dem barocken Grossmeister, sondern nimmt gleich den nächsten «Titanen» ins Visier: Ludwig van Beethoven, dessen erste und letzte Klaviersonate er nach der Pause auslotet.

    Víkingur Ólafsson

    Víkingur Ólafsson, der 1984 in Reykjavík zur Welt kam, wurde schon früh von seiner Mutter, einer Klavierlehrerin, unterrichtet und setzte seine Ausbildung zunächst in Island bei Erla Stefánsdóttir und Péter Máté fort. An der New Yorker Juilliard School, wo er sein Studium 2008 mit dem «Master» abschloss, war er Schüler von Robert McDonald und Jerome Lowenthal. 2009 gründete er sein eigenes Plattenlabel «Dirrindí», auf dem er Werke von Bach, Beethoven, Brahms, Chopin und Schubert herausbrachte. Víkingur Ólafsson arbeitete von Beginn seiner Karriere an mit zahlreichen zeitgenössischen Komponisten zusammen, darunter Philip Glass, dessen Klavierwerk er 2017 auf CD vorlegte. Diese Einspielung eröffnete seine Zusammenarbeit mit dem Label «Deutsche Grammophon», auf dem er mittlerweile auch zwei vielbeachtete Bach-CDs veröffentlichte. Die New York Times rief ihn daraufhin zu «Islands Glenn Gould» aus. Víkingur Ólafsson hat mit dem Los Angeles Philharmonic, dem Philharmonia Orchestra, den Göteborger Sinfonikern, dem Schwedischen Radio-Sinfonieorchester und dem NDR Elbphilharmonie Orchester zusammengearbeitet; auf Einladung der Berliner Philharmoniker gab er ein Rezital in der dortigen Philharmonie. In der Saison 2019/20 ist er «artist-in-residence» am Konzerthaus Berlin, wo er u. a. Klavierkonzerte von Adès, Schumann, Bjarnason und Mozart spielt und mit dem Klarinettisten Martin Fröst sowie dem Bariton Florian Boesch auftritt. Ausserdem konzertiert er mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra, dem Hallé Orchestra sowie dem Hong Kong und dem Bergen Philharmonic. Víkingur Ólafsson ist Moderator und Produzent der isländischen Fernsehserie Útúrdúr über klassische Musik; er ist künstlerischer Leiter der «Reykjavík Summer Music» und wurde 2019 als «Künstler des Jahres» mit dem «Gramophone Award» ausgezeichnet.

    Oktober 2019

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