Debut 5

Valeriy Sokolov | Evgeny Izotov

Bach | Beethoven | Prokofjew | Saint-Saëns

Do, 31.08.12.15 UhrNo. 17340

Lukaskirche

Vergangenes Konzert


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

11.08.-10.09. 2017

 

|

 
     

    31.

    Aug

    Donnerstag
    12.15

    Lukaskirche

    Debut 5

    Valeriy Sokolov | Evgeny Izotov

    Evgeny Izotov  Klavier
    Johann Sebastian Bach (1685–1750)
    Ciaccona aus der Partita d-Moll für Violine Solo BWV 1004
    Ludwig van Beethoven (1770–1827)
    Violinsonate A-Dur op. 30 Nr. 1
    Sergej Prokofjew (1891–1953)
    Violinsonate Nr. 1 f-Moll op. 80
    Camille Saint-Saëns (1835–1921)
    Introduction et Rondo capriccioso op. 28

    Ich und Ich. Wenn Valeriy Sokolov ein Konzert gibt, spaltet er seine Identität schon mal auf: «Dann versuche ich, mein anderes Ich in die sechste Reihe zu setzen, um mir selbst beim Spielen zuzuschauen. Ich will verstehen, was meine Musik mit den Menschen anstellt.» Der 1986 in Charkiw geborene ukrainische Geiger, der an der Yehudi Menuhin School in England studierte und Ana Chumachenco, Gidon Kremer und Boris Kushnir zu seinen Lehrern zählt, überzeugt durch grosse Ernsthaftigkeit. «Es ist wichtiger, Bartók zu hören als Valeriy Sokolov», bekennt er. «Es geht also darum, sich selbst zurückzunehmen.» Längst aber will die Musikwelt gerade seine Sicht der Dinge erfahren, seine Interpretationen erleben. Auftritte mit dem Philharmonia und dem Cleveland Orchestra, dem Chamber Orchestra of Europe und dem Zürcher Tonhalle-Orchester, dem Orchestre National de France und dem Rotterdam Philharmonic belegen, dass er bereits auf dem Olymp angekommen ist. Bei seinem Luzerner Debut spannt er einen weiten programmatischen Bogen von Bach bis Prokofjew.

    Teilen (Datenschutz)

    Valeriy Sokolov

    Valeriy Sokolov, der 1986 im ukrainischen Charkiw geboren wurde, begann als Fünfjähriger mit dem Geigenspiel, wurde im Alter von neun Jahren an das Konservatorium seiner Heimatstadt aufgenommen und stellte sich als Elfjähriger im Fünften Violinkonzert von Vieuxtemps als Solist mit Orchester vor. 1999 gewann er beim Sarasate-Wettbewerb in Pamplona den «Grand Prix», der ihm auch ein Stipendium für die Fortsetzung seines Studiums bei Natalia Boyarskaya an der Yehudi Menuhin School in England eintrug. Seine technischen und interpretatorischen Fertigkeiten vertiefte er durch Meisterkurse bei Mark Lubotsky, Ana Chumachenco, Gidon Kremer und Boris Kushnir. 2005 gewann Sokolov die «George Enescu International Violin Competition» in Bukarest und begann seine internationale Karriere. Er konzertierte mit dem Philharmonia Orchestra, dem Chamber Orchestra of Europe, dem Cleveland Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Rotterdam Philharmonic, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Orchestre National de France und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Auftritte führten ihn zu den Festivals von Verbier und Lockenhaus, ans Pariser Théâtre du Châtelet, in die Londoner Wigmore Hall, ins New Yorker Lincoln Center, ans St. Petersburger Mariinsky Theater, in den Wiener Musikvereins und ins Münchner Prinzregententheater. 2016 bestritt er eine Europa-Tournee mit Lisa Batiashvili und Gautier Capuçon; ausserdem war er in der vergangenen Saison beim Orchestre Philharmonique de Radio France und beim NDR Elbphilharmonie Orchester zu Gast. Valeriy Sokolov hat mit Vladimir Ashkenazy das Sibelius-Konzert und mit David Zinman Konzerte von Bartók und Tschaikowsky eingespielt. Bruno Monsaingeon drehte über ihn den Film Der Geiger der Seele. Zuletzt, im Herbst 2016, veröffentlichte Sokolov eine Kammermusik-CD mit Werken von Erwin Schulhoff.

    Mai 2017

    Evgeny Izotov

    Der russische Pianist Evgeny Izotov, Jahrgang 1979, stammt aus einer Musikerfamilie. Er studierte am Staatlichen Konservatorium St. Petersburg, wo ihm im Alter von nur fünfzehn Jahren sein erster «Grand Prix» verliehen wurde, und setzte die Ausbildung in Paris bei Nina Seregina und Marian Rybicki an der École Normale de Musique fort. Meisterkurse führten ihn zu Dmitri Bashkirov, Gidon Kremer, Karl-Heinz Kämmerling, Lazar Berman und Gary Hoffman. Izotov gewann diverse Wettbewerbe, darunter den Ersten Preis bei der «International Piano Academy Lake Como», der «Takasaki International Art and Music Competition» und bei der «Chamber Music Competition» im finnischen Kuhmo; bei der «George Enescu International Piano Competition» in Bukarest wurde er mit dem Zweiten Preis ausgezeichnet. Seine Karriere führte ihn in so bedeutende Konzertsäle wie die Londoner Wigmore Hall, die Hong Kong City Hall, das Festspielhaus Baden-Baden, die Philharmonie Essen, die Salle Cortot in Paris und The Sage Gateshead (Nordengland). Ein besonderer Schwerpunkt seines solistischen Repertoires liegt auf dem Schaffen Frédéric Chopins. Evgeny Izotov ist aber auch ein passionierter Kammermusiker. Er war Mitglied im Pieter’s Trio und gehörte fünf Jahre lang den St. Petersburger Virtuosen an. Heute tritt er regelmässig mit dem Geiger Valeriy Sokolov und dem Atrium String Quartet auf. Ausserdem ist Izotov als Pädagoge aktiv: Er leitet jährliche Meisterklassen beim Festival Internacional de Música da Unicamp in Brasilien, und er unterrichtet am Rimsky-Korsakow-Konservatorium in St. Petersburg sowie, als Gastprofessor, an der Silla University in Südkorea.

    Mai 2017

    None