The Philadelphia Orchestra 1

The Philadelphia Orchestra | Yannick Nézet-Séguin | Angel Blue

Rachmaninow | Coleman | Price

So, 04.09. | 18.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Karten ab 29.3. | 12 Uhr

Preise (CHF)

CHF 290 240 190 130 70 40


Sommer-Festival

09.08.-11.09. 2022

 

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    The Philadelphia Orchestra 1

    The Philadelphia Orchestra | Yannick Nézet-Séguin | Angel Blue

    Angel Blue  Sopran
    Sergej Rachmaninow (1873–1943)
    Die Toteninsel op. 29
    Valerie Coleman (*1970)
    Neuer Liedzyklus (Schweizer Erstaufführung)
    Florence Price (1887–1953)
    Sinfonie Nr. 1 e-Moll

    The Philadelphia Orchestra

    Auf eine glanzvolle Geschichte von 111 Jahren kann das Philadelphia Orchestra zurückblicken, das im Jahr 1900 gegründet wurde. In dieser langen Zeit hatten nur sieben Dirigenten die musikalische Leitung inne: Nach Fritz Scheel und Carl Pohlig stand Leopold Stokowski (1912–41) an der Spitze des Orchesters, gefolgt von Eugene Ormandy, der bis 1980 eine noch längere Ära verantwortete. Danach übernahmen Riccardo Muti (1980–92), Wolfgang Sawallisch (1993–2003) und Christoph Eschenbach (2003–08) die Leitungsposition. Der gegenwärtige Chef Charles Dutoit soll 2012 zum Ehrendirigenten ernannt werden, wenn er sein Amt an den jungen Kanadier Yannick Nézet-Séguin übergibt. Während der Spielzeit von September bis Mai gestaltet das Philadelphia Orchestra rund 130 Konzerte im 2001 eröffneten Kimmel Center for the Performing Arts. Jährliche Residenzen führen die Musikerinnen und Musiker in die New Yorker Carnegie Hall, in das Mann Center im Fairmount Park, zum Saratoga Performing Arts Center in Upstate New York und zum «Bravo! Vail Valley Musik Festival» nach Colorado; regelmässig treten sie auch im Kennedy Center in Washington, D.C. auf. Das Philadelphia Orchestra kann auf eine Reihe bemerkenswerter Premieren verweisen: Es musizierte die amerikanischen Erstaufführungen von Werken wie Mahlers Achter Sinfonie, Strawinskys Le Sacre du Printemps und Schönbergs Gurreliedern. Als erstes amerikanisches Orchester begab es sich 1936 auf eine transkontinentale Gastspielreise und übernahm auch mit seinen Auftritten in der Volksrepublik China (1973) und in Vietnam (1999) die Vorreiterrolle. Nach der grossen Asien-Tournee des Jahres 2010 bereist das Philadelphia Orchestra in diesem Sommer Europa: mit Stationen u. a. beim Edinburgh Festival, beim Musikfest Berlin, bei den BBC Proms und in der Pariser Cité de la Musique.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 26. August 1982 mit Schumanns Vierter und Mahlers Erster Sinfonie unter Leitung von Riccardo Muti.

    August 2011

    Weitere Termine

    Yannick Nézet-Séguin

    1975 in Montreal geboren, studierte Yannick Nézet-Séguin Klavier, Dirigieren, Komposition und Kammermusik am Conservatoire de Musique du Québec. Als 19-Jähriger lernte er Carlo Maria Giulini kennen, den er bei der Probenarbeit begleiten durfte und von dem er wichtige Impulse erhielt. Nach ersten Stationen mit eigenen Ensembles und als Chorleiter an der Opéra de Montréal wurde Nézet-Séguin im Jahr 2000 zum Musikdirektor des Orchestre Métropolitain in Montreal berufen. Von 2008 bis Sommer 2018 leitete er als Chef das Rotterdam Philharmonic, das ihn anschliessend zum Ehrendirigenten ernannte; seit 2012 steht er an der Spitze des Philadelphia Orchestra, seit 2018 amtiert er ausserdem als Musikdirektor der Metropolitan Opera in New York, wo er 2021/22 Neuproduktionen von Terence Blanchards Fire Shut Up in My Bones und Verdis Don Carlo herausbringen wird. Yannick Nézet-Séguin tritt bei den führenden europäischen Orchestern auf: bei den Berliner und den Wiener Philharmonikern, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Chamber Orchestra of Europe und dem London Philharmonic Orchestra, dem er von 2008 bis 2014 als Principal Guest Conductor verbunden war. In den USA dirigierte er auch das Boston Symphony Orchestra und das Los Angeles Philharmonic. Bei den Salzburger Festspielen debutierte Nézet-Séguin 2008 mit Gounods Roméo et Juliette; auch am Londoner Royal Opera House, an der Mailänder Scala und an der Wiener Staatsoper war er als Operndirigent zu Gast. Am Festspielhaus Baden-Baden erarbeitete er einen Zyklus der grossen Mozart-Opern, die allesamt auf CD erschienen. Im Juni 2021 veröffentlichte er seine erste Solo-CD als Pianist, Introspection, mit Werken von Bach bis Berio. Yannick Nézet-Séguin ist mehrfacher Ehrendoktor, «Companion of the Order of Canada», Träger des «Ordre des Arts et des Lettres du Québec» sowie «Officier de l’Ordre de Montréal». 2016 wurde er von Musical America zum «Künstler des Jahres» gewählt.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 13. September 2011 am Pult der Wiener Philharmoniker mit Werken von Messiaen, Schubert, Debussy und Ravel
     
    Juli 2021

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    Angel Blue

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