Sinfoniekonzert 5

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks | Mariss Jansons | Denis Matsuev

Schumann | Rachmaninow | Bernstein

So, 25.03.17.00 UhrNo. 18110

KKL Luzern, Konzertsaal

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Preise (CHF)

CHF 240 200 150 100 60 30


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Oster-Festival

17.03.-25.03. 2018

 

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    25.

    Mär

    Sonntag
    17.00

    KKL Luzern, Konzertsaal

    Sinfoniekonzert 5

    Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks | Mariss Jansons | Denis Matsuev

    Mariss Jansons  Dirigent
    Denis Matsuev  Klavier
    Robert Schumann (1810–1856)
    Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 Frühlingssinfonie
    Sergej Rachmaninow (1873–1943)
    Rhapsodie über ein Thema von Paganini op. 43
    Leonard Bernstein (1918–1990)
    Divertimento für Orchestra

    Einen saisonalen Beitrag haben Mariss Jansons und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks für das Schlusskonzert des Oster-Festivals im Reisegepäck: Pünktlich zum Frühlingsbeginn spielen sie Schumanns Frühlingssinfonie. Er habe das Werk zum Winterende 1841 komponiert, berichtete Schumann, «in jenem Frühlingsdrang, der den Menschen wohl bis in das höchste Alter hinauf und in jedem Jahre von neuem überfällt». Einem befreundeten Dirigenten empfahl er: «Gleich den ersten Trompetenstoss möcht’ ich, dass er wie aus der Höhe klänge, wie ein Ruf zum Erwachen.» Und legte ihm ans Herz: «Könnten Sie Ihrem Orchester beim Spiel etwas Frühlingssehnsucht einwehen? Die hatte ich nämlich dabei, als ich es schrieb.» Rachmaninows Paganini-Rhapsodie, die der russische Pianist Denis Matsuev vorträgt, führt dagegen in die Hexenküche der Virtuosität. Mit dem Divertimento for Orchestra aber läutet Jansons die Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag von Leonard Bernstein ein – und lässt zu Walzer, Samba und Blues aufspielen.

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    Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

    Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks wurde 1949 gegründet. Als erster Chefdirigent leistete Eugen Jochum während seiner elfjährigen Amtszeit die Aufbauarbeit und führte das Orchester nicht zuletzt durch seine Bruckner-Interpretationen zu internationalem Renommee. Ihm folgte Rafael Kubelík (1961–79), der das Repertoire um Werke slawischer Komponisten erweiterte, einen ersten Mahler-Zyklus dirigierte und sich auch für die Musik des 20. Jahrhunderts einsetzte. Mit Sir Colin Davis stand von 1983 bis 1992 ein ausgewiesener Berlioz-Spezialist an der Spitze des Orchesters, der sich zugleich als berufener Anwalt der Wiener Klassik und des Schaffens britischer Komponisten erwies. Lorin Maazel hatte von 1993 bis 2002 die Chefposition inne und präsentierte Zyklen der sinfonischen Werke von Beethoven, Brahms, Bruckner, Schubert und Mahler. Seit Oktober 2003 amtiert Mariss Jansons als Chefdirigent und erarbeitet ein breites Repertoire von Haydn bis zu Schostakowitsch und Komponisten der Gegenwart. Viele renommierte Gastdirigenten haben das Orchester geleitet: von Otto Klemperer und Karl Böhm über Sir Georg Solti, Carlo Maria Giulini und Leonard Bernstein bis zu heutigen Stars wie Herbert Blomstedt, Sir John Eliot Gardiner, Bernard Haitink, Andris Nelsons, Yannick Nézet-Séguin oder Franz Welser-Möst, die in der Saison 2016/17 am Pult stehen. Mit seinem Konzertzyklus im Rahmen der musica viva bringt das Orchester regelmässig neue Werke zur Uraufführung. Tourneen führen das BR-Symphonieorchester rund um die Welt: Zuletzt bereiste es im Spätherbst 2016 Japan, Taiwan sowie Südkorea und gastierte Anfang 2017 in Wien, Paris, Breslau, Kattowitz, Mailand, Luxemburg und Amsterdam. Seit 2004 ist das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks alljährlich «in residence» beim Luzerner Oster-Festival.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 28. August 1965 mit Werken von Bartók und Bruckner; es dirigierte Rafael Kubelík.

    Februar 2017

    Weitere Termine

    Mariss Jansons

    Mariss Jansons wurde 1943 in Riga als Sohn des Dirigenten Arvīds Jansons geboren. Er studierte am Leningrader Konservatorium die Fächer Violine, Klavier und Dirigieren und vervollständigte seine Ausbildung als Schüler von Hans Swarowsky in Wien und bei Herbert von Karajan in Salzburg. 1971 war Jansons Preisträger beim Dirigentenwettbewerb der Karajan-Stiftung in Berlin, im selben Jahr ernannte ihn Evgeny Mravinsky zu seinem Assistenten bei den Leningrader (den heutigen St. Petersburger) Philharmonikern. Von 1979 bis 2000 war Mariss Jansons Musikdirektor beim Philharmonischen Orchester Oslo, von 1997 bis 2004 war er Chefdirigent des Pittsburgh Symphony Orchestra. Seit 2003 hat Jansons die Leitung beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks inne. Ab 2004 stand er ausserdem für elf Jahre dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam vor, das ihn 2015 zu seinem Ehrendirigenten ernannte. Als Gast arbeitet Mariss Jansons mit den besten Orchestern in den USA und Europa, darunter die Berliner und die Wiener Philharmoniker, deren Neujahrskonzert er in den Jahren 2006, 2012 und 2016 dirigierte. Seine Diskographie umfasst viele preisgekrönte Aufnahmen, so etwa die mit einem «Grammy» ausgezeichnete Dreizehnte Sinfonie von Schostakowitsch. Mariss Jansons ist Ehrenmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde Wien und der Royal Academy of Music in London. Die Berliner Philharmoniker würdigten ihn mit der Bülow-Medaille, die Stadt Wien überreichte ihm das Goldene Ehrenzeichen, der Staat Österreich das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst, die Bundesrepublik Deutschland das Grosse Verdienstkreuz mit Stern. 2013 wurde Jansons, der auch Träger des Bayerischen Maximiliansordens, des Ordens vom Niederländischen Löwen und «Commandeur des Arts et des Lettres» ist, mit der Verleihung des «Ernst von Siemens Musikpreises» eine der höchsten Ehrungen der Musikwelt zuteil.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 20. April 1992 mit dem London Symphony Orchestra: Auf dem Programm standen Werke von Weber und Strauss sowie Mahlers Erste Sinfonie.

    Februar 2017

    Weitere Termine

    Denis Matsuev

    Der russische Pianist Denis Matsuev wurde 1975 im sibirischen Irkutsk geboren. Beide Eltern waren Pianisten: Der Vater übernahm denn auch seine erste Ausbildung, bis der 15-jährige Denis das Klavierstudium in Moskau fortsetzte, wo er von Alexej Nasedkin und Sergej Dorensky unterrichtet wurde. 1998 gewann Matsuev den Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau und wurde sogleich zu Auftritten in aller Welt eingeladen. So gastierte er seither beim Ravinia Festival und in der Hollywood Bowl, bei den BBC Proms und beim Edinburgh Festival, beim Maggio Musicale in Florenz und beim Klavierfestival von La Roque d’Anthéron. Er trat bei den Berliner Philharmonikern auf, musizierte mit dem New York Philharmonic, dem Chicago und dem London Symphony Orchestra, dem Leipziger Gewandhausorchester, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestre National de France und der Filarmonica della Scala. Dabei hat Denis Matsuev mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Mariss Jansons, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Antonio Pappano und Yuri Temirkanov zusammengearbeitet. Mehr als ein Dutzend CDs dokumentieren sein Klavierspiel. In den vergangenen fünf Jahren verbindet ihn dabei eine enge Zusammenarbeit mit der Rachmaninow-Stiftung. Deren Gründer, der 2012 verstorbene Enkel des Komponisten, Alexandre Rachmaninoff, lud Matsuev ein, Werke seines Grossvaters auf dessen eigenem Konzertflügel aufzuführen und einzuspielen: Ein Teil der Aufnahmen entstand in Rachmaninows «Villa Senar» bei Luzern. Als Künstlerischer Direktor leitet Denis Matsuev gleich drei Festivals: das Annecy Classic Festival in Frankreich, die «Stars on Baikal» in seiner Heimatstadt Irkutsk und die Reihe «Crescendo», die er bisher in Moskau, St. Petersburg, Jekaterinburg, Tel Aviv, Kaliningrad, Paris und New York durchgeführt hat.

    Juli 2013

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