Sinfoniekonzert 2

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks | Iván Fischer | Janine Jansen

Mozart | Bartók

Sa, 13.04.18.30 UhrNr. 19108

KKL Luzern, Konzertsaal

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Preise (CHF)

CHF 240 200 150 100 60 30


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Oster-Festival

06.04.-14.04. 2019

 

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    Sinfoniekonzert 2

    Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks | Iván Fischer | Janine Jansen

    Iván Fischer  Dirigent
    Janine Jansen  Violine
    Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791)
    Sinfonie C-Dur KV 338
    Béla Bartók (1881–1945)
    Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 Sz 36
    Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791)
    Sinfonie Es-Dur KV 543
    Béla Bartók (1881–1945)
    Rumänische Volkstänze für Orchester Sz 68

    «Mozart all’ungarese» könnte das Motto für dieses Konzert lauten, mit dem das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks seine Residenz beim Oster-Festival eröffnet. Denn am Pult wirkt der ungarische Dirigent Iván Fischer, der zwei Sinfonien des Wiener Klassikers in ein aufschlussreiches Wechselspiel mit Musik von Béla Bartók bringt. Und der trug als Lehrer und Pianist wesentlich zu einem modernen Mozart-Verständnis bei, das alle Klischees von graziler Rokoko-Kunst Lügen straft. «Durch Bartók lernten wir einen neuen Mozart kennen, den richtigen», erinnerte sich seine Schülerin Júlia Székely und berichtete vom unsentimentalen Mozart-Spiel des Komponisten, das auch dramatisch, streng und abgründig klingen konnte. Umgekehrt entkräftet Iván Fischer die Vorurteile, die auf dem vermeintlich «spröden» Bartók lasten, und zeigt ihn von seiner populären Seite: mit Orchestertänzen und dem schwelgerischen Ersten Violinkonzert. Allein mit landsmannschaftlicher Verbundenheit habe seine Bartók-Begeisterung nichts zu tun, sagt Fischer: «Ich würde seine Musik auch lieben, wenn er aus Honolulu käme.»

    Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

    Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks wurde 1949 gegründet. Als erster Chefdirigent leistete Eugen Jochum während seiner elfjährigen Amtszeit die Aufbauarbeit und führte das Orchester nicht zuletzt durch seine Bruckner-Interpretationen zu internationalem Renommee. Ihm folgte Rafael Kubelík (1961–79), der das Repertoire um Werke slawischer Komponisten erweiterte, einen ersten Mahler-Zyklus dirigierte und sich auch für die Musik des 20. Jahrhunderts einsetzte. Mit Sir Colin Davis wirkte von 1983 bis 1992 ein ausgewiesener Berlioz-Spezialist an der Spitze des Orchesters, der sich zugleich als berufener Anwalt der Wiener Klassik und des Schaffens britischer Komponisten erwies. Lorin Maazel hatte von 1993 bis 2002 die Chefposition inne und präsentierte Zyklen der sinfonischen Werke von Beethoven, Brahms, Bruckner, Schubert und Mahler. Seit Oktober 2003 amtiert Mariss Jansons als Chefdirigent und erarbeitet ein breites Repertoire von Haydn bis zu Schostakowitsch und Komponisten der Gegenwart. Viele renommierte Gastdirigenten haben das Orchester geleitet: von Otto Klemperer und Karl Böhm über Sir Georg Solti, Carlo Maria Giulini und Leonard Bernstein bis zu heutigen Pultgrössen wie Herbert Blomstedt, Sir John Eliot Gardiner, Bernard Haitink, Riccardo Muti, Yannick Nézet-Séguin, Sir Simon Rattle, Esa-Pekka Salonen oder Franz Welser-Möst, die in der Saison 2017/18 auftreten. Mit seinem Konzertzyklus im Rahmen der «musica viva» bringt das Orchester Jahr für Jahr neue Werke zur Uraufführung. Tourneen führen die BR-Symphoniker regelmässig nach Asien und durch die USA. Zuletzt, im Jahr 2017, bestritten sie zwei Europa-Reisen, im Mai 2018 gastieren sie in Riga, Helsinki, St. Petersburg und Moskau. Seit 2004 ist das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks alljährlich «in residence» beim Luzerner Oster-Festival.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 28. August 1965 mit Werken von Bartók und Bruckner unter Rafael Kubelík.

    Februar 2018

    Weitere Termine

    Iván Fischer

    Iván Fischer, der 1951 in eine Budapester Musikerfamilie geboren wurde, studierte Klavier, Violine, Violoncello und Komposition in seiner Heimatstadt, bevor er in Wien die Kapellmeisterklasse von Hans Swarowsky absolvierte. Nachdem er 1976 den Dirigentenwettbewerb der Rupert Foundation in London gewonnen hatte, begann Fischer seine Dirigentenkarriere in Grossbritannien: als Gast beim BBC und beim London Symphony Orchestra, als Musikdirektor der Northern Sinfonia und später der Kent Opera. 1983 gründete er das Budapest Festival Orchestra, das er zu Weltruhm führte und dem er bis heute als Künstlerischer Leiter verbunden ist. Er war überdies Generalmusikdirektor der Opéra de Lyon und Principal Conductor des National Symphony Orchestra in Washington. Seit 2012 amtiert er als Musikdirektor des Berliner Konzerthauses und als Chefdirigent des Konzerthausorchesters. Iván Fischer dirigiert als Gast viele führende Orchester der Welt, etwa die Berliner Philharmoniker, das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, das New York Philharmonic oder das Cleveland Orchestra. Mehrere Festivals verdanken sich seiner Initiative, darunter ein Barockfestival und das Mahler-Fest in Budapest. Auch bei der Entwicklung neuer Konzertformate hat sich Iván Fischer als äusserst kreativ erwiesen: So führte er beim Budapest Festival Orchestra die «Cocoa Concerts» für Kleinkinder und die «Midnight Music» für Studenten ein; er veranstaltet «Surprise Concerts», deren Programm vorher nicht bekannt gegeben wird, «One Forint Concerts» (der Forint ist die ungarische Währungseinheit) und Open-Air-Aufführungen, die von Zehntausenden Besuchern frequentiert werden. 2006 wurde Iván Fischer mit dem Kossuth-Preis, der höchsten ungarischen Auszeichnung, geehrt, 2011 wurde ihm der «Royal Philharmonic Society Award» verliehen. Seine CDs wurde mit dem «Diapason d’Or», dem «Gramophone Award» und dem Erasmus-Preis bedacht.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 26. August 1986 mit dem Budapest Festival Orchestra und Werken von Liszt sowie Schubert.

    Juli 2013

    Janine Jansen

    17.30 Uhr | Konzerteinführung mit Susanne Stähr | KKL Luzern, Auditorium

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