Sinfoniekonzert 3

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks | Bernard Haitink | Till Fellner

Mozart | Bruckner

So, 14.04.17.00 UhrNr. 19109

KKL Luzern, Konzertsaal

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Preise (CHF)

CHF 240 200 150 100 60 30


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Oster-Festival

06.04.-14.04. 2019

 

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    Sinfoniekonzert 3

    Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks | Bernard Haitink | Till Fellner

    Till Fellner  Klavier
    Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791)
    Konzert für Klavier und Orchester C-Dur KV 503
    Anton Bruckner (1824–1896)
    Sinfonie Nr. 6 A-Dur WAB 106
    Aufführung nach der Edition von Leopold Nowak

    Zum grossen Festival-Finale treffen zwei Jubilare aufeinander: Bernard Haitink, der im März seinen 90. Geburtstag feiert, und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das 1949, vor siebzig Jahren also, gegründet wurde. Ausgewählt hat Haitink zwei seiner «Leib-und-Magen-Komponisten»: Mozart und Bruckner. Gemeinsam mit dem österreichischen Pianisten Till Fellner – auch er ein uneitler, ganz der Musik dienender Künstler – interpretiert er Mozarts spätes, sinfonisch angelegtes C-Dur-Klavierkonzert KV 503. Zudem erklingt Bruckners Sechste Sinfonie, die Haitink in Luzern noch nie dirigiert hat. «Zu Bruckner hatte ich schon als Kind eine Beziehung», erzählte der niederländische Maestro einmal. «Ich war acht Jahre alt, als ich im Radio eine Übertragung der Achten Sinfonie hörte und gewaltig beeindruckt war. Ich habe diesen Komponisten nicht mehr verlassen.» Es ist diese grosse Werkerfahrung, die Haitinks Bruckner-Interpretationen so bezwingend und zugleich so natürlich wirken lässt. 

    Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

    Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks wurde 1949 gegründet. Als erster Chefdirigent leistete Eugen Jochum während seiner elfjährigen Amtszeit die Aufbauarbeit und führte das Orchester nicht zuletzt durch seine Bruckner-Interpretationen zu internationalem Renommee. Ihm folgte Rafael Kubelík (1961–79), der das Repertoire um Werke slawischer Komponisten erweiterte, einen ersten Mahler-Zyklus dirigierte und sich auch für die Musik des 20. Jahrhunderts einsetzte. Mit Sir Colin Davis wirkte von 1983 bis 1992 ein ausgewiesener Berlioz-Spezialist an der Spitze des Orchesters, der sich zugleich als berufener Anwalt der Wiener Klassik und des Schaffens britischer Komponisten erwies. Lorin Maazel hatte von 1993 bis 2002 die Chefposition inne und präsentierte Zyklen der sinfonischen Werke von Beethoven, Brahms, Bruckner, Schubert und Mahler. Seit Oktober 2003 amtiert Mariss Jansons als Chefdirigent und erarbeitet ein breites Repertoire von Haydn bis zu Schostakowitsch und Komponisten der Gegenwart. Viele renommierte Gastdirigenten haben das Orchester geleitet: von Otto Klemperer und Karl Böhm über Sir Georg Solti, Carlo Maria Giulini und Leonard Bernstein bis zu heutigen Pultgrössen wie Herbert Blomstedt, Sir John Eliot Gardiner, Bernard Haitink, Riccardo Muti, Yannick Nézet-Séguin, Sir Simon Rattle, Esa-Pekka Salonen oder Franz Welser-Möst, die in der Saison 2017/18 auftreten. Mit seinem Konzertzyklus im Rahmen der «musica viva» bringt das Orchester Jahr für Jahr neue Werke zur Uraufführung. Tourneen führen die BR-Symphoniker regelmässig nach Asien und durch die USA. Zuletzt, im Jahr 2017, bestritten sie zwei Europa-Reisen, im Mai 2018 gastieren sie in Riga, Helsinki, St. Petersburg und Moskau. Seit 2004 ist das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks alljährlich «in residence» beim Luzerner Oster-Festival.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 28. August 1965 mit Werken von Bartók und Bruckner unter Rafael Kubelík.

    Februar 2018

    Weitere Termine

    Bernard Haitink

    Bernard Haitink wurde 1929 in Amsterdam geboren. 1954 stand der ausgebildete Geiger erstmals am Pult und leitete das niederländische Radio Filharmonisch Orkest. 1956 folgte sein Einstand beim Amsterdamer Concertgebouw Orchestra, das ihn 1961 an seine Spitze berief: 27 Jahre sollte er dort die Verantwortung tragen, heute fungiert er als Ehrendirigent des Orchesters, mit dem er zuletzt, im Juni 2018, Mahlers Neunte Sinfonie aufführte. Weitere Chefpositionen führten Haitink zum London Philharmonic Orchestra (1967–79), zum Glyndebourne Festival (1977–88), ans Londoner Royal Opera House (1987–2002), zur Sächsischen Staatskapelle Dresden (2002–04) und als Principal Conductor zum Chicago Symphony Orchestra (2006–10). Als Gastdirigent leitet Bernard Haitink regelmässig die Berliner und die Wiener Philharmoniker, das Boston Symphony Orchestra und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. 2017/18 arbeitete er auch mit dem London Symphony Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich und dem Orchestra Mozart zusammen. Das 19. und das frühe 20. Jahrhundert stehen im Mittelpunkt seines Repertoires – insbesondere seine Bruckner-, Mahler- und Schostakowitsch-Deutungen setzten Massstäbe; doch ist Haitink auch ein gleichermassen profilierter Interpret der Wiener Klassik. Bei LUCERNE FESTIVAL präsentierte er in den letzten Jahren gemeinsam mit dem Chamber Orchestra of Europe zyklische Aufführungen sämtlicher Sinfonien und Konzerte von Beethoven, Brahms und Schumann. Auch als Pädagoge ist er dem Festival verbunden, führt er doch seit 2011 jährlich zu Ostern einen Meisterkurs für Dirigenten durch. Bernard Haitink ist «Knight of the British Empire», «Companion of Honour» und Mitglied im Oranier-Orden des Hauses Nassau. 2017 empfing er die höchste zivile Ehrung seines Heimatlands und wurde zum Commander im «Orden vom Niederländischen Löwen» ernannt.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 17. August 1966 mit dem Schweizerischen Festspielorchester und Werken von Schubert, Martin und Mahler. 

    Juli 2018

    Weitere Termine

    Till Fellner

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