40min 12

Studierende der Hochschule Luzern – Musik | Michel van der Aa | Gregor A. Mayrhofer | Daniela Argentino

«Portraitkonzert Michel van der Aa»

Do, 07.09.18.20 Uhr

KKL Luzern, Luzerner Saal

Eintritt frei


Sommer-Festival

11.08.-10.09. 2017

 

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    07.

    Sep

    Donnerstag
    18.20

    KKL Luzern, Luzerner Saal

    40min 12

    Studierende der Hochschule Luzern – Musik | Michel van der Aa | Gregor A. Mayrhofer | Daniela Argentino

    Studierende der Hochschule Luzern – Musik  

    «Close-up: Portraitkonzert Michel van der Aa»

    Klassik ganz unkompliziert: Wenn der Arbeitstag vorbei ist, der Abend aber noch nicht richtig begonnen hat – dann ist Zeit für Musik. Genauer: für 40 Minuten Musik. Immer um 18.20 Uhr, vor den «grossen» Sinfoniekonzerten also, stellen sich in der Reihe «40min» ausgewählte Festivalkünstler vor. Der Eintritt ist frei, einen Dresscode gibt’s nicht, und auch Vorwissen ist nicht nötig. Denn die Künstler machen nicht nur Musik, sondern schlüpfen auch in die Rolle des Moderators und erklären, was sie da spielen und warum sie es so und nicht anders spielen. Schnuppern Sie doch mal rein!

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    Michel van der Aa

    Der Komponist und Regisseur Michel van der Aa, «composer-in-residence» beim Luzerner Sommer-Festival 2017, wurde 1970 im niederländischen Oss (Nord-Brabant) geboren. Am Königlichen Konservatorium von Den Haag liess er sich zunächst zum Toningenieur ausbilden, anschliessend studierte er Komposition bei Diderik Wagenaar, Gilius van Bergeijk und Louis Andriessen. 2002 ging er an die New Yorker Filmakademie, wo er das Fach Regie belegte; ausserdem absolvierte er 2007 am Director’s Lab des Lincoln Center Theater einen Spezialkurs in Bühnenregie. Für Aufsehen sorgte van der Aa vor allem mit seinen Musiktheaterwerken: 2002 entstand die Kammeroper One, die Barbara Hannigan zur Uraufführung brachte, 2005/06 folgte After Life, 2008 das Pessoa-Projekt The Book of Disquiet. Seine jüngsten Bühnenproduktionen waren Sunken Garden (2011–13) auf ein Textbuch von David Mitchell und Blank Out (2015) nach Ingrid Jonker. Für die Cellistin Sol Gabetta schuf Michel van der Aa das intermediale Cellokonzert Up-Close (2010), für die Geigerin Janine Jansen ein Violinkonzert (2014). Eine enge Verbindung unterhält er zum Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdem, das ihn für sechs Jahre, von 2011 bis 2017, als «Hauskomponisten» verpflichtete. Van der Aas Werke werden von renommierten Ensembles wie der musikFabrik, dem Ensemble intercontemporain, dem Ensemble Modern, dem Freiburger Barockorchester, dem BBC Symphony Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic, dem Philharmonia Orchestra oder dem ASKO|Schoenberg Ensemble aufgeführt. Sie waren bei den Donaueschinger Musiktagen und der Biennale von Venedig, beim Festival d’Automne in Paris und beim Schleswig-Holstein Musik Festival zu hören. Michel van der Aa wurde mit dem Gaudeamus-, dem Hindemith- und dem Kagel-Preis ausgezeichnet. 2013 wurde ihm der Grawemeyer Award, 2015 der Johannes Vermeer Award verliehen.

    Mai 2017

    Weitere Termine

    Gregor A. Mayrhofer

    Gregor A. Mayrhofer, Jahrgang 1987, studierte Komposition, Dirigieren und Gehörbildung in seiner Heimatstadt München (bei Jan Müller-Wieland), in Paris (bei Frédéric Durieux) sowie in Düsseldorf (bei Manfred Trojahn und Rüdiger Bohn) und schloss seine Dirigentenausbildung bei Alan Gilbert an der New Yorker Juilliard School ab. Entscheidende künstlerische Impulse erhielt er ausserdem von Bernard Haitink, Fabio Luisi, Peter Eötvös und James Ross. Seit 2015 ist Gregor A. Mayrhofer Assistenzdirigent beim Ensemble intercontemporain, mit dem er im Mai 2016 (als kurzfristiger Einspringer für Pablo Heras-Casado) in der Pariser Philharmonie debutierte und im vergangenen Januar in der Kölner Philharmonie auftrat. Konzerte als Dirigent, Pianist und Komponist führten ihn durch ganz Europa, in die USA, nach Russland und zur Opera Mauritius, wo er 2013 Purcells Dido and Aeneas und 2015 Offenbachs Orphée aux enfers dirigierte. Gregor A. Mayrhofer hat mit Klangkörpern wie dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, den Münchner Symphonikern, der Internationalen Ensemble Modern Akademie, dem Cape Philharmonic Orchestra oder dem St. Petersburg Symphony Orchestra zusammengearbeitet. Kompositionsaufträge erhielt er u. a. von der Bayerischen Staatsoper München und der Staatsoper Hannover, dem Bayerischen Rundfunk, dem Orchester der Deutschen Oper Berlin, dem Ensemble intercontemporain und dem Scharoun Ensemble. 2013 gründete er das Studienstiftungsorchester NRW. Gregor A. Mayrhofer wurde mit dem «Tassilo-Kulturpreis» der Süddeutschen Zeitung, dem Charles Schiff Conducting Award und dem Bruno Walter Memorial Scholarship ausgezeichnet und war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und von «Yehudi Menuhin Live Music Now».

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 26. August 2016, wo er mit Musikern der LUCERNE FESTIVAL ACADEMY und der LUCERNE FESTIVAL ALUMNI eine Late Night mit Werken von Olga Neuwirth gestaltete.

    August 2017

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    Daniela Argentino

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