Late Night Show/Soundzz.z.zzz...z im Interval

Strotter Inst. | Patricia Kopatchinskaja

«Moritz’ Kleine Nachtmusik»

Do, 07.09.22.30 Uhr

KKL Luzern Foyer, Interval

Vergangenes Konzert


Sommer-Festival

11.08.-10.09. 2017

 

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    07.

    Sep

    Donnerstag
    22.30

    KKL Luzern Foyer, Interval

    Late Night Show/Soundzz.z.zzz...z im Interval

    Strotter Inst. | Patricia Kopatchinskaja

    Moritz Eggert  Gastgeber
    Strotter Inst.  manipulierte Plattenspieler
    Herbert Fritsch  Regisseur

    In den letzten vier «Interval»-Ausgaben dieses Sommers wird die Festivallounge im KKL-Foyer zur Bühne für eine Late Night Show. Gastgeber ist der deutsche Komponist, Pianist und Blogger Moritz Eggert, und er hat illustre Mitstreiter eingeladen. Gemeinsam besuchen sie zunächst das abendliche Festspielkonzert. Anschliessend sprechen sie über das, was sie gehört haben. Oder über ganz andere Dinge, über Persönliches, Ästhetisches, Politisches − wonach ihnen eben der Sinn steht. Mit dabei ist stets einer der Künstler, die eben noch auf der Bühne standen, und auch musikalische Einlagen sind selbstverständlich möglich. Lassen wir uns überraschen!

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    Moritz Eggert

    Moritz Eggert wurde 1965 in Heidelberg geboren und ist einer der vielseitigsten und innovativsten Künstler der Neue-Musik-Szene. Als Komponist setzt er sich gerne zwischen alle Stühle, experimentiert mit unterschiedlichen Musikstilen und engagiert sich für ein Umdenken im Zugang zur und im Umgang mit der zeitgenössischen Musik. Durch viel diskutierte Projekte wie Ich akzeptiere die Nutzungsbedingungen, ein Auftragswerk zum 100. Jubiläum der Frankfurter Goethe-Universität im Jahr 2014, versucht er das gängige Bild der Neuen Musik als Angelegenheit alleine für ein Expertenpublikum aufzulösen. Ein Schwerpunkt seines Schaffens gilt dem Musiktheater, für das Eggert bisher vierzehn Opern schrieb; daneben pflegt er gerne kammermusikalische Zwischentöne, zum Beispiel in seinem Liederzyklus Neue Dichter Lieben oder in seinem Klavierzyklus Hämmerklavier. Zu den kommenden Projekten zählen u. a. anderem eine neue Oper für das Theater Bonn (Iwein Löwenritter) sowie La BETTLEROPERa, eine Neuinterpretation der Beggar’s Opera, die in Zusammenarbeit mit Balletto Civile in Mailand, Freiraum Syndikat und der Neuköllner Oper Berlin. Des Weiteren tritt Eggert als Pianist, Sänger, Dirigent und Performer auf und setzt sich auch hier nicht allein für das zeitgenössische, sondern auch für das klassische Repertoire ein. Für die Neue Musikzeitung betreibt er den «BadBlog Of Musick», den meistgelesenen Blog zum Thema zeitgenössische Musik in Deutschland. Er lebt zusammen mit seiner Frau, der Schriftstellerin Andrea Heuser, sowie Sohn Milo und Tochter Siri in München.

    Weitere Informationen unter www.moritzeggert.de

     

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    Patricia Kopatchinskaja

    Die Geigerin Patricia Kopatchinskaja ist «artiste étoile» beim Luzerner Sommer-Festival 2017. Sie wurde 1977 im moldawischen Chişinău in eine Musikerfamilie geboren – die Mutter spielt ebenfalls Geige, der Vater das Cimbalom. 1989 emigrierte die Familie nach Wien: Dort nahm Patricia Kopatchinskaja als 17-Jährige ihr Studium an der Musikuniversität auf; vier Jahre später wechselte sie an die Hochschule der Künste nach Bern, wo sie ihre Ausbildung bei Igor Ozim abschloss. Als Siegerin des Internationalen Szeryng-Wettbewerbs (2000) wurde sie in Fachkreisen bekannt; 2002 erhielt sie den «Credit Suisse Young Artist Award». Heute arbeitet Patricia Kopatchinskaja mit führenden Orchestern zusammen und sorgt mit ungewöhnlichen, oft radikalen Interpretationen für Aufsehen. Sie ist in der Alten Musik ebenso zuhause wie im romantischen Repertoire oder in der Moderne, spielt rege Kammermusik und entwickelt inszenierte Konzerte. In der Saison 2016/17 war sie «artist-in-residence» am Berliner Konzerthaus und in der Londoner Wigmore Hall. Sie musizierte Ligetis Violinkonzert mit der Filarmonica della Scala, den Berliner Philharmonikern sowie dem Helsinki Philharmonic und Prokofjews Zweites mit dem London Philharmonic; gemeinsam mit dem russischen Ensemble musicAeterna und Teodor Currentzis ging sie auf Europa-Tournee und spielte Berg und Mozart. 2018 übernimmt sie als Music Director die Verantwortung beim kalifornischen Ojai Festival. Für ihre CDs wurde Kopatchinskaja mit dem «Echo Klassik» (2009 und 2013), dem «International Classical Music Award», dem «Prix Caecilia» und dem «Recording of the Year Award» des Magazins Gramophone ausgezeichnet. Zuletzt erschienen ihre Interpretationen der Violinkonzerte von Schumann (Leitung: Heinz Holliger) und Tschaikowsky (mit Currentzis) sowie das Album Death and the Maiden mit Werken von Dowland bis Kurtág.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 7. September 2002 mit dem Sibelius-Konzert und den Wiener Philharmonikern unter Mariss Jansons.

    April 2017

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    Herbert Fritsch

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