Kammermusik 1

Spyros-Klaviertrio

Schumann | Brunner | Le Beau

Sa, 10.09.11.00 UhrNr. 16401

Kirchensaal MaiHof

Vergangenes Konzert


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

12.08.-11.09. 2016

 

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    10.

    Sep

    Samstag
    11.00

    Kirchensaal MaiHof

    Kammermusik 1

    Spyros-Klaviertrio

    Spyros-Klaviertrio:  Tatiana Korsunskaya, Klavier | Bartek Nizioł, Violine | Denis Severin, Violoncello
    Clara Schumann (1819–1896)
    Klaviertrio g-Moll op. 17
    Gabrielle Brunner (*1963)
    SPYROS
    Uraufführung | Auftragswerk von LUCERNE FESTIVAL
    Louise Adolpha Le Beau (1850–1927)
    Klaviertrio d-Moll op. 15
    Warum kennt die Musikgeschichte nur so wenige Komponistinnen? Das Schicksal von Luise Adolpha Le Beau gibt Aufschluss: Obwohl die 1850 in Rastatt geborene Musikerin sogar einen Kompositionswettbewerb gewonnen, eine Oper sowie grossbesetzte Orchestermusik vorgelegt hatte und von Zeitgenossen als «rühmliche Ausnahme unter den Damen» gepriesen wurde, gelang es ihr nicht, einen Verleger zu finden. Stattdessen stellte sie sich eine Presse zum Notendruck ins Wohnzimmer und edierte ihre Werke im Selbstverlag. Das Spyros-Klaviertrio hat einige ihrer bemerkenswerten Kammermusikstücke eingespielt (ein wenig erinnern sie an den frühen Brahms) und wurde dafür 2015 mit dem «ECHO Klassik» ausgezeichnet. Im Jahr der «PrimaDonna» stellen die Drei nun Le Beaus Klaviertrio in d-Moll vor und koppeln es mit dem 1846 entstandenen Gattungsbeitrag von Clara Schumann. Und auch eine Novität erklingt in diesem Komponistinnen-Konzert: eine Partitur der Schweizerin Gabrielle Brunner.

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    Spyros-Klaviertrio

    Das Spyros-Klaviertrio trat erstmals 2014 zusammen, um drei kammermusikalische Werke der Komponistin Luise Adolpha Le Beau auf CD aufzunehmen. Die Einspielung wurde im Folgejahr sogleich mit einem «Echo Klassik» ausgezeichnet. Für die drei Musiker gab diese Ehrung den Anstoss, auch künftig weiter zusammenzuarbeiten. Den Violinpart im Trio übernimmt der 1974 im polnischen Stettin geborene Bartek Nizioł, der bei Jadwiga Liszewska in Posen und bei Pierre Amoyal in Lausanne ausgebildet wurde. Seine Karriere begann er als Gewinner u. a. des Wieniawski-Wettbewerbs und des Concours Long-Thibaud. Seit 2003 ist er Konzertmeister der Philharmonia Zürich; als Solist konzertierte er auch mit dem English Chamber Orchestra, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, der Sinfonia Varsovia und dem Tonhalle-Orchester Zürich. Nizioł lehrt an der Hochschule der Künste in Bern. Der Cellist Denis Severin absolvierte sein Studium am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium sowie an den Musikhochschulen von Genf und Basel. Als Solist trat der mehrfache Preisträger internationaler Wettbewerbe mit dem Ukrainischen Staatsorchester, dem Orchestre de la Suisse Romande und dem Basler Sinfonieorchester auf, als Kammermusiker arbeitet er mit dem Ensemble Baroque de Limoges, der Wiener Akademie und Ars Antiqua Austria zusammen. Severin ist Professor für Violoncello an der Haute École de Musique Genève – Neuchâtel. Die Pianistin Tatiana Korsunskaya ist ebenfalls Absolventin des Moskauer Tschaikowsky-Konservatoriums und der Basler Musikakademie. Im Jahr 2000 gewann sie den Wettbewerb «Franz Schubert und die Musik der Moderne» in Graz. Als gefragte Kammermusikerin und Liedbegleiterin arbeitete sie mit den Sängern Kurt Widmer, Hans Peter Blochwitz und Juliane Banse sowie mit den Cellisten Antonio Meneses, Pieter Wispelwey und Frans Helmerson zusammen. Sie unterrichtet an der Hochschule Luzern – Musik und der Hochschule der Künste in Bern.

    August 2016

    Tatiana Korsunskaya

    Die russische Pianistin Tatiana Korsunskaya studierte von 1992 bis 1997 am Tschaikowksy-Konservatorium in Moskau; ihre Lehrer waren Alexey Nasedkin und Michail Petukhov im Fach Klavier sowie Tigran Alikhanov in der Disziplin der Kammermusik. Anschliessend wechselte sie an die Musik-Akademie der Stadt Basel, wo sie ihre Ausbildung bei Jürg Wyttenbach (Klavier), Gérard Wyss (Kammermusik) und Rolf Mäser (Hammerflügel) fortsetzte. Meisterkurse führten sie zu Paul Badura-Skoda, Hans Leygraf, Homero Francesch und Lazar Berman. Im Jahr 2000 gewann Tatiana Korsunskaya den Ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb «Franz Schubert und die Musik der Moderne» in Graz, und auch aus der «Thessaloniki International Chamber Music Competition» ging sie als Siegerin hervor. Als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin ist Tatiana Korsunskaya in der Schweiz, in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Österreich aufgetreten, darunter bei so renommierten Veranstaltern wie dem Konzerthaus Wien, der Stuttgarter Liederhalle, der Tonhalle Zürich oder dem Stadtcasino und dem Theater Basel. In Konzerten und Meisterkursen arbeitet sie mit den Sängern Kurt Widmer, Margreet Honig, Hans Peter Blochwitz und Juliane Banse sowie den Cellisten Antonio Meneses und Pieter Wispelwey zusammen. Auf CD legte sie Werke von Sergej Rachmaninow vor; darüber hinaus entstanden diverse Aufnahme für SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Radio Suisse Romande und den ORF in Österreich. Seit dem Jahr 2000 ist Tatiana Korsunskaya als Dozentin an der Hochschule Luzern – Musik tätig; dort unterrichtet sie Kammermusik, Liedgestaltung und Korrepetition. Ausserdem hat sie einen Lehrauftrag an der Hochschule der Künste in Bern inne.

    Mai 2013
     

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