Delacroix Eugene © Musée du Louvre
Delacroix Eugene © Musée du Louvre

Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die klassische Musik «diverser», weil sich neue nationale und lokale Idiome in die bekannte Klangsprache mischten. Komponisten wie die Tschechen Bedřich Smetana, Antonín Dvořák und Josef Suk, der Pole Karol Szymanowski oder der Finne Jean Sibelius sorgten mit Tänzen und Melodien aus ihrer Heimat für eine Auffrischung. Die Suche nach dem «fernen Klang» trieb aber auch die Westund Mitteleuropäer um: Debussy und Ravel träumten sich nach Spanien, und mit dem Orient verbanden sich für alle erotische Fantasien.

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