Debut 7

Schumann Quartett

Haydn | Winkelman | Schumann

Do, 07.09.12.15 UhrNr. 17356

Lukaskirche

Vergangenes Konzert


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

11.08.-10.09. 2017

 

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    07.

    Sep

    Donnerstag
    12.15

    Lukaskirche

    Debut 7

    Schumann Quartett

    Schumann Quartett:  Erik Schumann, Violine | Ken Schumann, Violine | Liisa Randalu, Viola | Mark Schumann, Violoncello
    Joseph Haydn (1732–1809)
    Streichquartett C-Dur Hob. III:39 Vogel-Quartett
    Helena Winkelman (*1974)
    Papa Haydn’s Parrot (Des Papstes Papagei). Hommage à Haydn für Streichquartett
    Robert Schumann (1810–1856)
    Streichquartett F-Dur op. 41 Nr. 2

    Die Mutter ist eine japanische Pianistin, der Vater ein aus Siebenbürgen stammender Geiger. Alle vier Kinder des Ehepaars Schumann erlernten früh ein Streichinstrument und machten bald mit Wettbewerbserfolgen solistisch auf sich aufmerksam. Die drei Brüder Erik, Ken und Mark aber haben sich gemeinsam mit der estnischen Bratschistin Liisa Randalu zum Streichquartett zusammengeschlossen – Kammermusik als Familienangelegenheit. «Wenn ich einen spontanen kleinen Impuls gebe, dann wissen die anderen sofort, wie ich diese Phrase spielen werde», erklärt Cellist Mark Schumann die spezielle Verbindung. «Geschmeidigkeit und Reaktionsschnelligkeit, Risikofreude und Tatendrang, Klangfarbenneugier und Phrasierungsverständnis» attestierte die Süddeutsche Zeitung dem jungen Ensemble, das derzeit am New Yorker Lincoln Center «in residence» ist. Bei ihrem Festival-Debut mit Werken von Joseph Haydn und Namensvetter Robert Schumann spielen die Vier auch eine neue Komposition der Schweizerin Helena Winkelman, die sich auf Haydn bezieht. Sie entstand eigens für die «Schumanns», als sie in der Saison 2015/16 Residenzquartett auf Schloss Esterházy waren, und wurde daselbst im April 2016 uraufgeführt.

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    Schumann Quartett

    Das Schumann Quartett wurde 2007 in Köln gegründet. Es setzt sich aus den Brüdern Erik, Ken und Mark Schumann zusammen, die aus einer deutsch-japanischen Musikerfamilie stammen; 2012 stiess die estnische Bratschistin Liisa Randalu als vierte im Bunde dazu. Geprägt wurde das Ensemble durch das Studium beim Alban Berg Quartett und vor allem bei dessen Primarius Günter Pichler; wichtige Impulse gaben auch das Cherubini Quartett, der Pianist Menahem Pressler und der Geiger und Pädagoge Eberhard Feltz. 2012 gewann das Schumann Quartett den Wettbewerb «Schubert und die Musik der Moderne» in Graz, 2013 siegte es beim renommierten «Concours de Bordeaux». Seither konzertiert das Quartett in ganz Europa, Nordamerika und Asien. Seit 2016 ist es für drei Jahre «in residence» bei der Chamber Music Society im Lincoln Center New York; dort präsentierte es im vergangenen Dezember ein Barber-Brahms- und im Februar ein Mendelssohn-Programm. Im Juni 2017 gingen die Vier auf Japan-Tournee mit Stationen in Tokio, Nagoya, Hamamatsu, Osaka und Akita. Ausserdem gastierten sie in der vergangenen Saison in Zürich, München, Rotterdam, Madrid und London, bei den Dresdener Musikfestspielen, der Bachwoche Ansbach und den Schwetzinger Festspielen. In erweiterter Formation arbeitet das Schumann Quartett mit Kollegen wie der Klarinettistin Sabine Meyer, dem Oboisten Albrecht Mayer, den Bratschisten Diemut Poppen und Nils Mönkemeyer oder dem Cellisten Nicolas Altstaedt zusammen. Für ihre CD mit Quartetten von Mozart, Ives und Verdi wurden die «Schumanns» 2016 als «Best Newcomer» mit dem «BBC Music Magazine Award» ausgezeichnet. Mit ihrem jüngsten Album Landscapes, das im März 2017 erschien, spüren sie den eigenen Wurzeln nach und interpretieren Werke von Haydn, Bartók, Takemitsu und Pärt.

    April 2017

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