Opening «Piano Off-Stage»

Sämtliche Off-Stage-Pianistinnen und -Pianisten

Di, 19.11.19.30 Uhr

KKL Luzern, Luzerner Saal

Eintritt frei


Piano-Festival

16.11.-24.11. 2019

 

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    Opening «Piano Off-Stage»

    Sämtliche Off-Stage-Pianistinnen und -Pianisten

    (USA)

    (Schweiz)

    (Italien)

    (Österreich)

    (Deutschland)

    (Deutschland)

    (Deutschland)

    (Italien)
     

    Von wegen Herbst-Blues! Anderswo mag man Trübsal blasen, in Luzern ist der späte November beschwingt. Oder besser: beswingt. Denn neben den Auftritten der Klassik-Stars im KKL können Sie beim Piano-Festival auch sechs Abende lang feinsten Jazzimprovisationen lauschen: Acht Tastenkünstler aus den USA, Italien, der Schweiz, Österreich und Deutschland gestalten auf neun Bühnen über vierzig Konzerte. Und weil sie ihre Kunst in Luzerns schönsten Bars, Lounges und Restaurants präsentieren – «off stage» eben, bei durchweg freiem Eintritt –, bringen sie die ganze Stadt zum Klingen. Mit dabei sind alte Bekannte wie Chris Conz mit seinen wirbelnden Boogie-Woogie-Rhythmen oder Bernd Lhotzky, ein Meister des Harlem Stride. Aber auch neue Gesichter haben wir eingeladen: den Wahl-New Yorker Walter Fischbacher mit seinem ersten Soloprogramm, den jungen Italiener Lorenzo Vitolo und die virtuos groovende Béatrice Kahl. Am besten verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick über alle Mitwirkenden – beim grossen Opening im KKL, dem Startschuss zur «Off-Stage»-Ausgabe 2019.

    Emmet Cohen

    USA
    it seinen «flinken Fingern», seinem «warmen harmonischen Vokabular» und dem «Verzicht auf Effekthascherei» (so das Magazin Down-beat) hat sich der New Yorker Emmet Cohen in die erste Reihe der jungen Pianistengeneration gespielt. Kein Wunder, dass er mit Grössen wie Ron Carter, Benny Golson oder George Coleman auftreten konnte und an so legendären Spielstätten wie dem Village Vanguard und dem Blue Note, bei Jazz at Lincoln Center und im Ronnie Scott’s gastierte.

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    Chris Conz

    Schweiz
    Als Elfjähriger entdeckte er den Boogie-Woogie – und fing Feuer: Chris Conz, geboren 1985 in Uster, stand mit Boogie-Woogie-Meistern wie Axel Zwingenberger, Vince Weber, Frank Muschalle und Bob Seeley auf der Bühne, tourte durch Europa und die USA, spielte in den Casinos von Las Vegas und auf Madagaskar. Er ist Mitglied von Terry & The Hot Sox, begleitete Stars wie Wanda Jackson, Nigel Kennedy oder Popa Chubby und wurde 2013 mit dem Swiss Jazz Award ausgezeichnet.

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    Luca Filastro

    Italien
    Im Alter von fünf Jahren, als er die Musik eines Fats Waller und Jelly Roll Morton entdeckte, begann Luca Filastro mit dem Klavierspiel. Die Vertreter des traditionellen Pianojazz, unter ihnen natürlich auch Earl Hines, Art Tatum oder Oscar Peterson, sind bis heute seine Helden geblieben. Geboren 1992 in Kalabrien, verbindet Luca Filastro Stride Piano, Swing, Bebop und Blues – und sorgt damit weit über die Grenzen Italiens hinaus für Begeisterung.

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    Walter Fischbacher

    Österreich
    Einfache Melodien, eingebettet in virtuoses, farbenreiches Klavierspiel: Der gebürtige Österreicher Walter Fischbacher, der seit einem Vierteljahrhundert in New York lebt, ist durch die ganze Welt getourt, hat mit Musikern wie Randy Brecker, Ingrid Jensen, Wolfgang Muthspiel, Chico Freeman oder dem Vienna Art Orchestra zusammengearbeitet – und schöpft nun aus der grossen Erfahrung seiner langen Karriere: solistisch, unverblümt und ohne Sicherheitsnetz.

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    Béatrice Kahl

    Deutschland
    Vielseitigkeit ist Trumpf: Als Pianistin, Keyboarderin und Organistin stand Béatrice Kahl mit so unterschiedlichen Künstlern wie Emma Lanford, Max Mutzke, Joja Wendt oder Nneka auf der Bühne. Sie präsentiert aber auch Hits der Neuen Deutschen Welle im jazzigen Gewand, ist eine gefragte Studiomusikerin und erarbeitet Musical-Produktionen. Ob Jazz, Swing, Soul oder Latin, ob in der Melva Houston Band oder mit ihren eigenen Ensembles: Es muss grooven!

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    Bernd Lhotzky

    Deutschland
    «He is a monster!», befand die JazzTimes. Bernd Lhotzkys besondere Vorliebe gilt dem Harlem Stride: Seit er 1998 für seine Duo-Platte mit dem legendären Ralph Sutton den «Grand Prix du Disque» erhielt, gilt er als einer der führenden Vertreter dieses virtuosen Stils. Auftritte führten ihn rund um den Globus, in die Hamburger Elbphilharmonie ebenso wie ins 92nd Street Y nach New York. Über 30 CDs, u. a. mit seinem Quartett Echoes Of Swing, hat er vorgelegt.

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    Jan Luley

    Deutschland
    Nach New Orleans entführt uns Jan Luley, der das reiche musikalische Erbe der Stadt am Mississippi mit Anleihen aus Rock, Funk und aktuellen Tendenzen des Jazz fusioniert. Sein 35. Bühnenjubiläum konnte Luley im vergangenen Jahr feiern, mehr als 2.000 Konzerte in Europa, den USA und Afrika hat er in seiner Laufbahn bereits gegeben. Die FAZ nannte ihn einen «jazzmusikalischen Alleskönner», dem «die Ideen nur so aus seinen Fingern rollen».

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    Lorenzo Vitolo

    Italien
    Lorenzo Vitolo, Jahrgang 1998, ist eines der grossen Talente im Klavierjazz: Er hat mit James Taylor, Benny Harris oder Dave Holland zusammengearbeitet, schaffte es 2017 ins Finale der Parmigiani Montreux Jazz Solo Piano Competition und spielte 2018 unter Maria Schneider in der Big Band des Frauenfelder «generations»-Festivals. Nach seinem klassischen Klavierstudium macht er momentan den «Jazz Master» in Groningen und arbeitet an seinem ersten Album.

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    Andreas Müller-Crepon

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