Opening «Piano Off-Stage»

Sämtliche Off-Stage-Pianisten und -Pianistinnen

Di, 21.11.19.30 Uhr

KKL Luzern, Luzerner Saal

Eintritt frei


Piano-Festival

18.11.-26.11. 2017

 

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    21.

    Nov

    Dienstag
    19.30

    KKL Luzern, Luzerner Saal

    Opening «Piano Off-Stage»

    Sämtliche Off-Stage-Pianisten und -Pianistinnen

    Lluís Coloma
    Alessandro d’Episcopo
    Addison Frei
    Maurice Imhof
    Olaf Polziehn
    Ayako Shirasaki
    Olaf Polziehn
    Rossano Sportiello
    Tommy Weiss
    Andreas Müller-Crepon  Moderation

    Blue Notes gehören zum Luzerner Klaviergipfel ebenso dazu wie Alberti-Bässe oder der neapolitanische Sextakkord. Denn auch die Jazzer haben ihren Auftritt: bei «Piano Off-Stage», dem kleinen, aber feinen Jazz-Festival im Festival. Acht international renommierte Meister der Improvisation haben wir eingeladen. Mit Swing und Boogie-Woogie, zart verträumt oder höllisch groovend entführen sie uns von Mittwoch bis Sonntag in die Nacht − und zwar dort, wo ihre Kunst am besten zur Geltung kommt: im stimmungsvollen Ambiente ausgesuchter Luzerner Bars und Restaurants, «off stage» eben. Der Startschuss für «Piano Off-Stage» fällt beim traditionellen Opening im KKL Luzern, wenn sich alle Künstler mit Kostproben ihres Könnens vorstellen – und anschliessend zu einer gemeinsamen Jam-Session zusammenfinden.

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    Lluís Coloma

    Jerry Lee Lewis, Roosevelt Sykes und Alan Price: Sie inspirierten den 1973 in Barcelona geborenen Lluís Coloma zu seinem ganz eigenen Stil. Als einer der gefragtesten Blues- und Boogie-Woogie-Pianisten Europas musizierte er mit Barrelhouse Chuck und Axel Zwingenberger, aber auch mit Sax Gordon, Manu Dibango oder Sharon Jones, ist bei allen bedeutenden Festivals aufgetreten und leitete von 2003 bis 2011 das Barcelona Blues Festival.
     

    Alessandro d’Episcopo

    Bereits als 13-Jähriger entschied Alessandro d’Episcopo, sein Leben der Musik zu widmen. Genauer: dem Jazz. Und so wechselte er im Anschluss an die klassische Ausbildung am Konservatorium seiner Heimatstadt Neapel nach Montreux, um dort sein Jazz-Diplom zu machen. Seither ist er aus der Schweizer Szene nicht mehr wegzudenken, sei es als Mitglied von Jürg Morgenthalers J.M. Rhythm Four oder im Trio mit Hämi Hämmerli und Elmar Frey.
     

    Addison Frei

    Was hat er nicht schon alles erreicht: Er hat zahlreiche Wettbewerbe gewonnen, zuletzt 2016 die UNISA International Jazz Piano Competition, wurde gleich zweimal mit dem Herb Alpert Young Jazz Composers Award der ASCAP ausgezeichnet, ist mit seinem AMP Trio kreuz und quer durch die USA getourt und hat bereits mehrere CDs veröffentlicht. Dabei steht Addison
    Frei, geboren 1992 in Lawrence/Kansas und heute in New York beheimatet, noch ganz am Anfang seiner Karriere!
     

    Maurice Imhof

    21 Jahre ist er jung und wurde doch schon zweimal zum West Coast Ragtime Festival nach
    Sacramento eingeladen. Maurice Imhof, Gewinner der Swiss Youth Ragtime Piano Competition 2011 und zurzeit Student an der Zürcher Hochschule der Künste, lässt auforchen. Regelmässig tritt er mit David Ruosch und Buddha Scheidegger auf. Und er liebt es, klassische Musik in jazzigen Bearbeitungen zu präsentieren – etwa auf seiner Debut-CD Classic Meets Jazz.
     

    Olaf Polziehn

    Klassiker des Great American Songbook und eigene Kompositionen interpretiert Olaf Polziehn und bewegt sich dabei stilistisch zwischen swingendem und modernem Mainstream. Geboren 1970 in Ludwigsburg, avancierte er nach seinem Studium in Köln, u. a. bei John Taylor, schnell zu einem der gefragtesten Jazzpianisten Deutschlands, war Sideman von Legenden wie Benny Bailey, Bobby Durham und Red Holloway und lehrt heute an der Kunstuniversität Graz.
     

    Ayako Shirasaki

    Wunderkinder gibt es auch im Jazz: Schon als Teenager gewann Ayako Shirasaki in ihrer Heimat Japan zahlreiche Wettbewerbe und trat regelmässig in Tokios Jazzclubs auf. Nach einer klassischen Ausbildung wechselte sie zu Kenny Barron und Ted Rosenthal an die Manhattan School of Music, machte sich in der New Yorker Szene rasch einen Namen und spielte u. a. mit Kenny Garrett, Lewis Nash und John Benitez. Tourneen führten sie nach Deutschland und Japan.
     

    Rossano Sportiello

    Von Ascona bis San Diego, von New York bis Edinburgh: Rossano Sportiello, Jahrgang 1974, ist ein weltweit gefeierter Stride Piano-Virtuose – und das seit den 1990er Jahren, als er mit der Milano Jazz Gang und bei Aufritten mit Barry Harris und Dan Barrett erstmals von sich reden machte. Aber auch jazzige Versionen der Musik Schuberts, Liszts und Chopins zählen zu Sportiellos Spezialitäten. 2009 wurde er mit dem «Ascona Jazz Award» ausgezeichnet.
     

    Tommy Weiss

    Ob tiefschwarzer Blues, rasanter Boogie-Woogie oder mitreissendes Stride Piano: Unerschöpflicher Ideenreichtum und funky Grooves, swingende Improvisationsfreude und eine erfrischend unkonventionelle Spieltechnik zeichnen Tommy Weiss aus. Geboren 1968 im hessischen Bensheim, lässt er die wohlbekannten Standards wie neu erklingen, begeistert aber auch mit virtuosen Eigenkompositionen – und ist überdies, auch das sei erwähnt, ein begnadeter Cartoonist.
     

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