Debut Salomo Schweizer

Salomo Schweizer | Petya Mihneva

Schumann | Albéniz | Gluck | Pasculli | Donizetti

Do, 02.09. | 12.15 Uhr | Nr. 213312

Lukaskirche, Kirchensaal

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Preise (CHF)

CHF 30


Sommer-Festival

10.08.-12.09. 2021

 

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    Debut Salomo Schweizer

    Salomo Schweizer | Petya Mihneva

    Petya Mihneva  Klavier
    Robert Schumann (1810–1856)
    Drei Romanzen op. 94 für Oboe und Klavier
    Isaac Albéniz (1860–1909)
    AragónSevilla und Cataluña aus der Suite española op. 47
    Christoph Willibald Gluck (1714–1787)
    Reigen seliger Geister aus Orfeo ed Euridice
    Antonino Pasculli (1842–1924)
    Concerto sopra motivi dell’opera «La Favorita» di Donizetti
    Gaetano Donizetti (1797–1848)
    Andante sostenuto für Oboe und Klavier

    Er kam in Luzern zur Welt, sammelte erste musikalische Erfahrungen als Sängerknabe in der Luzerner Kantorei und studierte auch zunächst an der Musikhochschule seiner Geburtsstadt: Sein Auftritt beim Sommer-Festival ist für Salomo Schweizer also eine Art Heimspiel. Doch natürlich hat der 1993 geborene Oboist längst seinen Weg in der grossen Musikwelt gemacht. Sein weiteres Studium führte ihn über Zürich und Lausanne zum Berliner Philharmoniker Dominik Wollenweber, bei dem er sich den letzten Schliff holte. Seit 2017 spielt er auf der Soloposition beim Staatsorchester Braunschweig, mit dem er auch die Oboenkonzerte von Mozart, Haydn und Strauss interpretierte. Sein Debut-Programm umkreist das Motto «verrückt» in verschiedenen Facetten. Natürlich darf Robert Schumann nicht fehlen: Er ist mit den drei Romanzen op. 94 vertreten, intimer Hausmusik aus dem wilden Revolutionsjahr 1849. Schweizer stellt aber auch Antonio Pasculli vor, den «Paganini der Oboe», führt uns mit Glucks Reigen der seligen Geister ins Jenseits und feiert mit Isaac Albéniz die ausgelassene spanische Lebensfreude. 

    Strebi Stiftung Luzern – Partner Debut-Reihe

    Salomo Schweizer

    Salomo Schweizer, 1993 in Luzern geboren, sammelte seine ersten musikalischen Erfahrungen als Sängerknabe in der Luzerner Kantorei und lernte zunächst Blockflöte, bevor er mit 14 Jahren zur Oboe wechselte und schon kurz danach als Jungstudent in die Oboenklasse von Kurt Meier an der Hochschule Luzern – Musik aufgenommen wurde. Von 2013 bis 2016 setzte er seine Ausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste fort, wo Simon Fuchs, der Solo-Oboist des Tonhalle-Orchesters Zürich, und dessen Kollege Martin Frutiger im Fach Englischhorn Schweizers Lehrer waren. Ausserdem nahm er Unterricht bei Dominik Wollenweber, dem Englischhornisten der Berliner Philharmoniker, und absolvierte sein Masterstudium bei Jean-Louis Capezzali an der Haute École de Musique in Lausanne. Schon 2012 errang Salomo Schweizer beim Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb den Ersten Preis mit Auszeichnung; im selben Jahr gewann er überdies den Internationalen Oboenwettbewerb «Luca Figaroli», und 2016 wurde er bei der internationalen Oboenkonkurrenz «The Muri Competition» mit dem Englischhornpreis ausgezeichnet. Als Solo-Oboist im Verbier Festival Orchestra erarbeitete er sich das grosse Orchesterrepertoire. Seit der Saison 2017/18 ist Schweizer als Solo-Oboist beim Staatsorchester Braunschweig engagiert und erhielt dort schon nach einem Jahr den Förderpreis der Staatstheaterfreunde. Mit diesem Orchester interpretierte er als Solist auch Oboenkonzerte von Haydn, Mozart und Strauss. Ausserdem konzertierte Salomo Schweizer als Solist oder Solo-Oboist mit dem Staatsorchester Hamburg, dem Orchester der Deutschen Oper Berlin, der NDR Radiophilharmonie Hannover, dem Orchester der Staatsoper Hannover und dem Münchener Kammerorchester.

    Juli 2021

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    Petya Mihneva

    Die Pianistin Petya Mihneva wurde 1982 im bulgarischen Stara Zagora geboren. Sie studierte bei Atanas Kurtev und Krassimir Gatev an der Staatlichen Musikakademie in Sofia sowie bei Rada Petkova an der Hochschule der Künste in Bern, wo sie 2007 ihr Konzertdiplom erlangte. Anschliessend bildete sie sich noch in der Klasse von Eckart Heiligers an der Hochschule der Künste in Zürich fort und erhielt dort 2009 mit Auszeichnung das Diplom für Klavierkammermusik. Petya Mihneva gewann in Bulgarien den Schubert-Wettbewerb und die internationale Konkurrenz «Die Klassik und die Moderne». In der Schweiz war sie Preisträgerin des Duttweiler-Hug-Wettbewerbs. Sie konzertierte in Deutschland, Österreich, Belgien, Italien, Frankreich, Neuseeland sowie in Südkorea und trat u.a. beim Mostly Mozart Festival in Bern und bei der Biennale Bern auf. Als Kammermusikerin ist sie regelmässig mit Mitgliedern des Tonhalle-Orchesters Zürich zu erleben, so auch mit dem Englischhornisten Martin Frutiger, mit dem sie bereits drei CDs veröffentlicht hat: ein Programm mit Werken von Pasculli, Yvon und Daelli (2013) sowie die Alben Elegy (2018) und Monody (2021). Gemeinsam mit der koreanischen Geigerin Hyunjong Reents-Kang und der Schweizer Cellistin Eva Lüthi bildet sie das Norea Trio, mit dem sie Musik von Rebecca Clarke und Louise Farrenc einspielte. Petya Mihneva ist ausserdem als Korrepetitorin an der Zürcher Hochschule der Künste tätig und wirkt als Klavierbegleiterin bei internationalen Wettbewerben und Meisterkursen mit.

    Juli 2021

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