Sinfoniekonzert 26

Sächsische Staatskapelle Dresden | Christian Thielemann | Anja Kampe

Weber | Strauss | Beethoven

Mi, 09.09. | 19.30 Uhr | Nr. 20354

KKL Luzern, Konzertsaal

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Preise (CHF)

CHF 290 240 190 130 70 40


Luege | Lose | Erläbe – gemeinsam ins Konzert, Informationen hier



Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

14.08.-13.09. 2020

 

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    Sinfoniekonzert 26

    Sächsische Staatskapelle Dresden | Christian Thielemann | Anja Kampe

    Anja Kampe  Sopran
    Carl Maria von Weber (1786–1826)
    Ouvertüre zur Oper Oberon
    Richard Strauss (1864–1949)
    Drei Hymnen op. 71
    Ludwig van Beethoven (1770–1827)
    Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67

    «Beethoven hat weiter in die Zukunft geschaut als jeder andere Komponist», ist Christian Thielemann überzeugt und nennt als Grund die Vielgestaltigkeit seiner Werke. «Dabei kann seine Musik genauso sperrig sein wie sie dramatisch, packend oder volkstümlich ist. Diese enorme Vielfalt, die ihn so allumfassend macht und viele Hörer berührt, diese Stücke, die so weit in die Zukunft weisen – es ist gar nicht leicht, das alles zu erfassen.» Wie also nähert man sich diesem Titanen? Thielemann glaubt, dass Beethoven «ein sehr impulsiver Mensch» war, und beschreibt seinen eigenen Beethoven-Stil deshalb als «flexible Mischung aus Bauch, Verstand und Geschmack». Im ersten Konzert mit seiner Dresdner Staatskapelle koppelt er die berühmte Schicksalssinfonie mit einer Ouvertüre des Beethoven-Zeitgenossen Carl Maria von Weber und mit einem Liedzyklus des Beethoven-Verehrers Richard Strauss. Anja Kampe, die weltweit gefeierte hochdramatische Sopranistin, wird die Hölderlin-Hymnen vortragen, für Kenner ein Höhepunkt im Strauss-Repertoire.

    Aktion «Luege | Lose | Erläbe – gemeinsam ins Konzert»
    Was gibt es Schöneres, als den Nachwuchs in die Geheimnisse der klassischen Musik einzuführen? Beim Kauf einer Eintrittskarte erhalten Erwachsene zwei gleichwertige Freikarten für ihre jugendliche Begleitung dazu. Nähere Informationen finden Sie hier.

    Sächsische Staatskapelle Dresden

    Die Sächsische Staatskapelle Dresden, 1548 durch Kurfürst Moritz von Sachsen gegründet, gehört zu den ältesten und traditionsreichsten Orchestern der Welt. Bedeutende Kapellmeister und international renommierte Instrumentalisten haben die einstige Hof- und heutige Staatskapelle geprägt. Zu ihren Leitern gehörten u. a. Heinrich Schütz, Johann Adolf Hasse, Carl Maria von Weber und Richard Wagner. Richard Strauss war dem Klangkörper, dessen internationaler Ruf als «Strauss-Orchester» bis heute fortbesteht, über sechzig Jahre als Komponist, Dirigent und Freund verbunden: Neun seiner Opern wurden in Dresden uraufgeführt, seine Alpensinfonie ist der Staatskapelle gewidmet. Zu den prägenden Chefdirigenten des 20. Jahrhunderts zählten Fritz Reiner, Fritz Busch, Karl Böhm, Joseph Keilberth, Kurt Sanderling und Herbert Blomstedt. Von 1992 bis zu seinem frühen Tod im April 2001 amtierte Giuseppe Sinopoli an der Spitze des Orchesters, ihm folgten Bernard Haitink und Fabio Luisi. Seit 2012 hat Christian Thielemann die Position des Chefdirigenten inne, zum Ersten Gastdirigenten wurde Myung-Whun Chung berufen. Gegenwärtig musiziert das Orchester in der Semperoper pro Saison etwa 260 Opern- und Ballettaufführungen sowie rund fünfzig sinfonische und kammermusikalische Konzerte. Seit 2013 ist die Staatskapelle überdies das Orchester der Osterfestspiele in Salzburg. Mit der Position eines «Capell-Compositeurs» wird die zeitgenössische Musik gefördert: Nach Hans Werner Henze, Wolfgang Rihm und Sofia Gubaidulina trägt György Kurtág 2015/16 diesen Titel; der Pianist Yefim Bronfman amtiert zeitgleich als «Capell-Virtuos». 2007 wurde das Orchester mit dem «Preis der Europäischen Kulturstiftung für die Bewahrung des musikalischen Weltkulturerbes» ausgezeichnet. Seit 2008 ist die Gläserne Manufaktur von Volkswagen Partner der Sächsischen Staatskapelle.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 24. August 1979 mit Werken von Respighi und Bruckner unter der Leitung von Herbert Blomstedt.

    August 2015

    Weitere Termine

    Christian Thielemann

    Christian Thielemann, geboren 1959 in Berlin, studierte in seiner Heimatstadt Bratsche, Klavier und Dirigieren. 1978 begann er seine berufliche Laufbahn als Korrepetitor an der Deutschen Oper Berlin, bereits im Jahr darauf verpflichtete ihn Herbert von Karajan als seinen Assistenten. 1985 ging Thielemann als Erster Kapellmeister an die Deutsche Oper am Rhein nach Düsseldorf, von 1988 bis 1992 war er Generalmusikdirektor am Theater Nürnberg, von 1997 bis 2004 war er, ebenfalls als GMD, der Deutschen Oper Berlin verbunden. Diese Posi-tion gab er auf, um die Leitung der Münchner Philharmoniker zu übernehmen, die er bis zum Sommer 2011 innehatte. Seit 2012 amtiert Thielemann als Chefdirigent bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden, seit 2013 ist er ausserdem Künstlerischer Leiter der Osterfestspiele Salzburg, wo er im Frühjahr 2015 Mascagnis Cavalleria rusticana und Leoncavallos Pagliacci herausbrachte. Christian Thielemann hat sich insbesondere durch seine Wagner- und Strauss-Interpretationen einen Namen als Spezialist für die deutsche Spätromantik gemacht. Sein Repertoire umfasst aber ebenso Werke von Mozart, Beethoven und Schumann wie auch Kompositionen von Debussy, Schönberg und Henze. Bei den Bayreuther Festspielen, wo er in diesem Sommer Tristan und Isolde leitete, ist er seit dem Jahr 2000 regelmässiger Gast; 2015 wurde er dort zum Musikdirektor ernannt. Im Konzert arbeitete Thielemann mit den Berliner und den Wiener Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem Israel Philharmonic und dem Philharmonia Orchestra zusammen. In den USA war er beim New York Philharmonic, beim Philadelphia Orchestra und beim Chicago Symphony Orchestra zu Gast. Neben zahlreichen CD- und DVD-Einspielungen veröffentlichte Thielemann 2013 das Musikbuch Mein Leben mit Wagner. 2015 wurde ihm der Richard-Wagner-Preis verliehen.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 23. März 2002 mit den Münchner Philharmonikern und Werken von Debussy, Chausson und Ravel.

    August 2015

    Weitere Termine
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