Sinfoniekonzert 24

Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam | Daniele Gatti

Rihm | Bruckner

Mo, 04.09.19.30 UhrNr. 17352

KKL Luzern, Konzertsaal

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Preise (CHF)

CHF 320 270 220 150 80 40


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

11.08.-10.09. 2017

 

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    04.

    Sep

    Montag
    19.30

    KKL Luzern, Konzertsaal

    Sinfoniekonzert 24

    Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam | Daniele Gatti

    Daniele Gatti  Dirigent
    Wolfgang Rihm (*1952)
    IN-SCHRIFT
    Anton Bruckner (1824–1896)
    Sinfonie Nr. 9 d-Moll WAB 109

    Wenn Anton Bruckners Sinfonien gespielt werden, scheint sich der Konzertsaal in eine klingende Kathedrale zu verwandeln: kein Wunder, rührt diese Musik doch an höhere Gefilde, an das «mysterium tremendum et fascinosum», das furchterregend und beglückend zugleich ist. Ganz abgesehen davon, dass Bruckner mit seiner Klangstaffelung das Orchester ähnlich behandelt wie ein Organist, der die verschiedenen Register zieht. Wolfgang Rihm aber ging den umgekehrten Weg und schuf sein Orchesterwerk IN-SCHRIFT 1995 ganz bewusst für einen Kirchenraum, für die Basilica di San Marco in Venedig. Damit rekurrierte er auf die Idee der Mehrchörigkeit, die der Italiener Giovanni Gabrieli Ende des 16. Jahrhunderts in dieser Kathedrale entwickelt hatte, als er seine Musiker und Sänger auf verschiedenen Emporen platzierte und somit die Vision einer «Raummusik» Wirklichkeit werden liess. Daniele Gatti und sein fabelhaftes Royal Concertgebouw Orchestra aus Amsterdam folgen dem Wechselspiel der musikalischen Identitäten zwischen Musentempel und Gotteshaus.

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    Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam

    Das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam (RCO) wurde 1888 als Concertgebouw Orkest anlässlich der Einweihung des Amsterdamer Konzertgebäudes gegründet; seit seinem 100. Geburtstag im Jahr 1988 trägt es das Attribut «Königlich» im Namen. In den ersten fünf Jahrzehnten seines Wirkens wurde das Orchester massgeblich von Willem Mengelberg geprägt, der die grosse Mahler-Traditionbegründete. «Wirklich prachtvoll, voll Jugendfrische und Begeisterung», so urteilte bereits Richard Strauss 1897 über den Klangkörper. Dutzende Komponisten traten seither am Pult des RCO in Erscheinung: von Mahler, Debussy, Bartók und Strawinsky bis hin zu Berio, Nono und Henze sowie – in jüngerer Zeit – George Benjamin, Oliver Knussen, Tan Dun und Thomas Adès. Natürlich gastierten auch die international renommierten Dirigenten regelmässig in Amsterdam, angefangen mit Pierre Monteux, Bruno Walter und Otto Klemperer über Sir Georg Solti, George Szell und Eugen Jochum bis zu den Pultstars unserer Tage. Nach dem Zweiten Weltkrieg verantwortete zunächst Eduard van Beinum als Chefdirigent die Geschicke des Orchesters; ihm folgten Bernard Haitink (1961–1988), Riccardo Chailly (1988–2004) und Mariss Jansons (2004–2015). Mit Beginn der Saison 2016/17 hat Daniele Gatti die Chefposition übernommen und widmet sich in seiner ersten Spielzeit schwerpunktmässig dem Schaffen von Debussy, Ravel, Strawinsky und der Zweiten Wiener Schule. Das Royal Concertgebouw Orchestra gibt jährlich mehr als 80 Konzerte in Amsterdam und absolviert über 40 Auftritte auf Gastspielreisen, mit festen Residenzen in Paris, Brüssel, London und Frankfurt. Rund 1.100 Platten-, CD- und DVD-Aufnahmen, die seit 2004 auch auf dem hauseigenen Label RCO veröffentlicht werden, dokumentieren die künstlerische Arbeit. Das Royal Concertgebouw Orchestra wird grosszügig unterstützt von ING Group und Unilever.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 3. September 1972 mit Werken von Strawinsky und Bruckners Siebter Sinfonie unter der Leitung von Bernard Haitink.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.concertgebouworkest.nl.

    August 2016

     

    Weitere Termine

    Daniele Gatti

    Daniele Gatti hat mit Beginn der Spielzeit 2016/17 das Amt des Chefdirigenten beim Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam übernommen. 1961 in Mailand geboren, studierte er Klavier, Violine, Komposition und Dirigieren am Verdi-Konservatorium seiner Heimatstadt und debutierte im Alter von 27 Jahren am Teatro alla Scala. Als Musikdirektor des Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia trat er 1992 seine erste Chefposition an; parallel dazu war er zwischen 1994 und 1997 als Principal Guest Conductor am Londoner Royal Opera House, Covent Garden, tätig. Von 1996 bis 2009 leitete er das Royal Philharmonic Orchestra, und von 1997 bis 2007 stand er dem Teatro Comunale di Bologna vor. Drei Jahre lang (2009–2012) war er dem Opernhaus Zürich als Chefdirigent verbunden; überdiesamtierte er von 2008 bis Sommer 2016als Musikdirektor beim Orchestre National de France. Eine enge Partnerschaft unterhält Gatti mit den Wiener Philharmonikern und der Wiener Staatsoper, wo er diverse Neuproduktionen herausbrachte. 2008 feierte er mit dem Parsifal seinen Einstand auf dem Grünen Hügel in Bayreuth; bei den Salzburger Festspielen wiederum dirigierte er Strauss’ Elektra, Puccinis La bohème, Wagners Meistersinger und Verdis Il trovatore. Als Konzertdirigent arbeitet Daniele Gatti mit vielen Spitzenorchestern zusammen, darunter die Berliner Philharmoniker, die Filarmonica della Scala und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. In der Saison 2015/16 bestritt er mit dem Orchestre National de Franceeine USA-Tournee und mit den Wiener Philharmonikern eine Europareise; ausserdem erarbeitete er mit dem Mahler Chamber Orchestra einen Beethoven-Zyklus. Im Frühjahr 2017 wird Gatti mit Wagners Meistersingern an die Mailänder Scala zurückkehren. Auf DVD veröffentlichte er zuletzt einen Mitschnitt des Parsifal aus der New Yorker Metropolitan Opera.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 12. September 2005 mit den Wiener Philharmonikern und Werken von Strauss, Mahler und Wagner.

    August 2016

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