Abschlusskonzert

Piotr Anderszewski

Bach | Beethoven

So, 25.11.18.30 UhrNr. 18516

KKL Luzern, Konzertsaal

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Preise (CHF)

CHF 120 100 80 50 30


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Piano-Festival

17.11.-25.11. 2018

 

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    Johann Sebastian Bach (1685–1750)
    Präludium und Fuge C-Dur BWV 870 aus Das Wohltemperierte Klavier, Band 2
    Präludium und Fuge f-Moll BWV 881 aus Das Wohltemperierte Klavier, Band 2
    Präludium und Fuge Es-Dur BWV 876 aus Das Wohltemperierte Klavier, Band 2
    Präludium und Fuge dis-Moll BWV 877 aus Das Wohltemperierte Klavier, Band 2
    Präludium und Fuge As-Dur BWV 886 aus Das Wohltemperierte Klavier, Band 2
    Präludium und Fuge gis-Moll BWV 887 aus Das Wohltemperierte Klavier, Band 2
    Ludwig van Beethoven (1770–1827)
    33 Veränderungen über einen Walzer von Anton Diabelli op. 120

    Piotr Anderszewski und Beethovens Diabelli-Variationen: Das ist eine lange Geschichte. Normalerweise nehmen sich Pianisten dieses interpretatorisch extrem anspruchsvolle Spätwerk erst vor, wenn sie auf dem Zenit ihrer künstlerischen Erfahrungen stehen – Anderszewski aber studierte es schon als 19-Jähriger ein. Und stellte sich damit 1990 beim berühmten Klavierwettbewerb von Leeds vor. Alle sahen in ihm damals den sicheren Sieger der Konkurrenz, doch Anderszewski selbst war mit sich so unzufrieden, dass er im Halbfinale ausstieg: ein radikaler Schritt, der ihm allerdings grossen Respekt eintrug und seine Karriere nur beförderte. Zehn Jahre später war seine Deutung dann so ausgereift, dass der Regisseur Bruno Monsaingeon einen Film darüber drehte. Und heute, weitere zwei Jahrzehnte danach, wendet sich Anderszewski abermals dem berüchtigten Zyklus zu und erreicht nochmals ein neues Level: «Vielleicht war das die überzeugendste Lesart der Diabelli-Variationen, die ich jemals im Konzertsaal gehört habe», urteilte Andrew Clements im Guardian, nachdem der polnische Klavierpoet das Werk im April 2018 in London gespielt hatte.

    Piotr Anderszewski

    Piotr Anderszewski, geboren 1969 in Warschau, stammt aus einer polnisch-ungarischen Familie. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er im Alter von sechs Jahren; später studierte er an der Chopin-Akademie seiner Heimatstadt, an den Konservatorien von Strasbourg und Lyon sowie an der University of Southern California. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er durch Kurse bei Murray Perahia, Fou Ts’ong und Leon Fleisher. Mit seinem Debut in der Londoner Wigmore Hall nahm Anderszewski 1991 seine internationale Karriere auf, die ihn mittlerweile in alle grossen internationalen Konzertsäle und zu Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem Philadelphia Orchestra, dem Chicago und dem London Symphony Orchestra oder der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen geführt hat. In der Saison 2017/18 konzertiert er mit den Wiener und den Münchner Philharmonikern, dem Philharmonia Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Bamberger Symphonikern, dem Orchestre de Paris und dem NDR Elbphilharmonie Orchester. Rezitale gestaltet er in Hamburg, Frankfurt, Berlin, Baden-Baden, Dortmund, Wien, Tokio, Amsterdam, Madrid und Barcelona. Für seine CDs wurde Piotr Anderszewski vielfach ausgezeichnet, so jeweils zweifach mit dem «Gramophone Award» und dem «Echo Klassik», aber auch mit dem «Choc du Monde de la Musique» und dem «BBC Music Magazine Award». Zuletzt veröffentlichte er im Frühjahr 2017 ein Album mit Fantasien von Mozart und Schumann. Der kanadische Regisseur Bruno Monsaingeon hat bereits drei Dokumentarfilme über Anderszewski gedreht, die in den Jahren 2001, 2008 und 2010 herauskamen. Piotr Ander-szewski ist Träger des Szymanowski-Preises und des «Gilmore Artist Award»; die Londoner Royal Philharmonic Society wählte ihn 2001 zum «Best Instrumentalist». 2015 wurde ihm der Orden «Polonia Restituta» verliehen.

    Debut am 13. September 2001 mit Werken von Johann Sebastian Bach und Karol Szymanowski.

    November 2017

    Weitere Termine

    17.30 Uhr | Konzerteinführung mit Susanne Stähr | KKL Luzern, Auditorium