Erlebnistag – Konzert 2 – Familienkonzert

Patricia Kopatchinskaja | Sol Gabetta | Solisten des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA | Dan Tanson

Saint-Saëns

So, 26.08. | 11.00 Uhr | Nr. 18402

KKL Luzern, Konzertsaal

Vergangenes Konzert


- Karten zu CHF 10 für Kinder, Schüler und Studenten bis inkl. 29 Jahre nur über "Bestplatzbuchung" möglich

- 20% Ermässigung ab drei Konzerten am Erlebnistag – nur schriftlich mit dem Bestellschein und telefonisch buchbar



Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

17.08.-16.09. 2018

 

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    Erlebnistag – Konzert 2 – Familienkonzert

    Patricia Kopatchinskaja | Sol Gabetta | Solisten des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA | Dan Tanson

    Sol Gabetta  Violoncello
    Dan Tanson  Erzähler

    (in Deutsch)

    Camille Saint-Saëns (1835–1921)
    Der Karneval der Tiere

    Duos für Violine und Violoncello von Heinrich Ignaz Franz Biber, Julien-François Zbinden, Maurice Ravel, Jörg Widmann, Giuseppe Giamberti, Erwin Schulhoff, Jean-Marie Leclair und Carl Philipp Emanuel Bach

    Für alle ab 5 Jahren

    Eigentlich sollte Camille Saint-Saëns im Winter 1886 an seiner Dritten Sinfonie weiterarbeiten, doch dann kam ihm ein Projekt in den Sinn, das einfach viel mehr Spass machte: «Es ist aber auch lustig!», schrieb er entschuldigend an seinen Verleger. Und komponierte binnen weniger Tage eine «Grande fantaisie zoologique», seinen berühmten Karneval der Tiere. Da vollführen die plumpen Elefanten zu Zitaten von Berlioz und Mendelssohn einen grazilen lfenreigen, und die Schildkröten tanzen Offenbachs Can-Can in Slow Motion … Uraufgeführt wurde das Werk bei der Faschingsparty eines befreundeten Cellisten, aber kurz danach zog Saint-Saëns die Partitur wieder zurück. Hatte er gefürchtet, mit seiner Satire die Kollegen beleidigt zu haben? Ein Ensemble des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA präsentiert diese Perle des musikalischen Humors beim Familienkonzert am Erlebnistag, «artiste étoile» Dan Tanson erzählt dazu die passende Geschichte. Und Sol Gabetta, die zweite  «Sternenkünstlerin» dieses Sommers, gestaltet mit ihrer  «Amtsvorgängerin» Patricia Kopatchinskaja ein Fest auf dem Lande, mit Tanz und Vogelgesang.

    Aktion «Luege | Lose | Erläbe – gemeinsam ins Konzert»
    Was gibt es Schöneres, als den Nachwuchs in die Geheimnisse der klassischen Musik einzuführen? Beim Kauf einer Eintrittskarte erhalten Erwachsene zwei gleichwertige Freikarten für ihre jugendliche Begleitung dazu. Nähere Informationen finden Sie hier.

    Patricia Kopatchinskaja

    Die Geigerin Patricia Kopatchinskaja wurde 1977 im moldawischen Chişi-nău in eine Musikerfamilie geboren – die Mutter spielt ebenfalls Geige, der Vater das Cimbalom. 1989 emigrierte die Familie nach Wien: Dort nahm Patricia Kopatchinskaja als 13-Jährige ihr Studium an der Musikuniversität auf; vier Jahre später wechselte sie an die Hochschule der Künste nach Bern, wo sie ihre Ausbildung bei Igor Ozim abschloss. Als Siegerin des Internationalen Szeryng-Wettbewerbs (2000) wurde sie in Fachkreisen bekannt; 2002 erhielt sie den «Credit Suisse Young Artist Award». Heute arbeitet Patricia Kopatchinskaja mit führenden Orchestern zusammen und sorgt mit ungewöhnlichen, oft radikalen Interpretationen für Aufsehen. Sie ist in der Alten Musik ebenso zu Hause wie im romantischen Repertoire oder in der Moderne, spielt rege Kammermusik und entwickelt inszenierte Konzerte. Dieses breite Spektrum stellte sie im Sommer 2017 als «artiste étoile» auch bei LUCERNE FESTIVAL vor. In der Saison 2018/19 trat Kopatchinskaja unter der Leitung von Kirill Petrenko mit dem Bayerischen Staatsorchester und den Berliner Philharmonikern auf. Sie gab mit Peter Eötvös’ Violinkonzert Seven ihr Debut beim Cleveland Orchestra, ging mit Teodor Currentzis und dem Tschaikowsky-Konzert auf Japan-Tournee und konzertierte mit dem Orchestre symphonique de Montréal unter Kent Nagano. Als singende und spielende Rezitatorin präsentierte sie gemeinsam mit Musikern der Berliner Philharmoniker Schönbergs Pierrot lunaire. Für ihre CDs wurde Kopatchinskaja u. a. mit dem «International Classical Music Award», dem «Prix Caecilia» und dem «Recording of the Year Award» des Magazins Gramophone ausgezeichnet. Für ihr Album Death and the Maiden mit Werken von Dowland bis Kurtág erhielt sie 2018 den «Grammy». Zuletzt veröffentlichte sie mit der Pianistin Polina Leschenko Sonaten von Bartók und Poulenc.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 7. September 2002 mit dem Sibelius-Konzert und den Wiener Philharmonikern unter Mariss Jansons.

    Juli 2019

    Weitere Termine

    Sol Gabetta

    Sol Gabetta ist «artiste étoile» beim Sommer-Festival 2018, wo sie in drei Sinfoniekonzerten mit dem Mahler Chamber Orchestra, den Wiener Philharmonikern sowie dem London Philharmonic Orchestra zu erleben ist und ausserdem zwei Kammerkonzerte gestaltet. Die internationale Karriere der Cellistin, die 1981 als Tochter französisch-russischer Eltern im argentinischen Córdoba geboren wurde und ihr Studium bei Ivan Monighetti in Basel und bei David Geringas in Berlin absolvierte, ist ohnehin eng mit LUCERNE FESTIVAL verbunden. Als Gewinnerin des «Credit Suisse Young Artist Award» konnte sie hier 2004 ihr Debut mit den Wiener Philharmonikern feiern. Seither arbeitet sie mit Klangkörpern wie dem Orchestre national de France und dem Orchestre de Paris, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Los Angeles und dem London Philharmonic, dem Philadelphia Orchestra, dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam und dem Philharmonia Orchestra zusammen. 2014 gab Sol Gabetta ihren Einstand bei den Berliner Philharmonikern, als sie unter der Leitung von Sir Simon Rattle bei den Osterfestspielen Baden-Baden auftrat. Im Frühjahr 2018 konzertierte sie bei den Salzburger Osterfestspielen mit der Sächsischen Staatskapelle unter Christian Thielemann; dort erhielt sie auch den Karajan-Musikpreis. Kurz danach brachte sie das Schumann-Konzert mit dem Los Angeles Philharmonic und Gustavo Dudamel zur Aufführung. Sol Gabetta ist eine passionierte Kammermusikerin und veranstaltet in der Klosterkirche Olsberg seit 2006 ihr eigenes Festival «SOLsberg»; gemeinsam mit ihrem langjährigen Duopartner Bertrand Chamayou war sie 2018 in der New Yorker Carnegie Hall, im Pariser Théâtre des Champs-Elysées und in der Philharmonie Luxemburg zu hören. Bereits viermal erhielt sie für ihre CDs den «Echo Klassik». Sol Gabetta spielt auf einem vom Atelier Cels Paris zur Verfügung gestellten Violoncello von Matteo Goffriller (Venedig 1730).

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 29. August 2001 mit Werken von Penderecki, Schubert, Vasks und Tschaikowsky.

    Juli 2018

    Weitere Termine

    Solisten des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA

    Im Sommer 2003 schlug die Geburtsstunde des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA, das vom italienischen Dirigenten Claudio Abbado und von Festspielintendant Michael Haefliger ins Leben gerufen wurde. Sie knüpften damit an das legendäre «Eliteorchester» an, in dem Arturo Toscanini 1938, im Gründungsjahr des Festivals, gefeierte Virtuosen seiner Zeit zu einem luxuriösen Klangkörper vereinte und mit einem «Concert de Gala» vorstellte. Abbado hatte bis zu seinem Tod im Januar 2014 die Leitung des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA inne. Zu seinem Nachfolger wurde 2016 Riccardo Chailly ernannt, der seinen Vertrag mittlerweile bis 2023 verlängert hat. Als Gastdirigenten waren am Pult Andris Nelsons, Bernard Haitink und Yannick Nézet-Séguin zu erleben. Das Orchester setzt sich aus international renommierten Solisten, Kammermusikern und Musikprofessoren sowie Mitgliedern des Mahler Chamber Orchestra und der Filarmonica della Scala zusammen. Beim Festival «Life Is Live» im Sommer 2020 tritt es mit zwei Beethoven-Programmen erstmals unter der Stabführung des schwedischen Maestros Herbert Blomstedt auf. Hinzu kommt ein kammermusikalisches Programm mit Septetten von Mozart und Beethoven. Viele der Aufführungen des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA wurden im Fernsehen übertragen und liegen mittlerweile auf DVD oder CD vor; sie wurden mit Preisen wie dem «Diapason d’or», dem «BBC Music Magazine Award» und dem «International Classical Music Award» ausgezeichnet. Zuletzt erschien 2019 eine CD mit Orchesterwerken von Richard Strauss; auf DVD kam im Sommer 2020 die erste Folge des Rachmaninow-Zyklus unter Riccardo Chailly heraus, mit dem Dritten Klavierkonzert, gespielt von Denis Matsuev, und der Dritten Sinfonie. Gastspiele führten das LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA bisher in zahlreiche europäische Musikmetropolen, aber auch nach New York, Tokio, Seoul, Peking, Shenzhen und Shanghai.

    Das LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA ist seit seinen ersten Auftritten im Jahr 2003 alljährlich beim Sommer-Festival zu erleben.

    August 2020

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    Dan Tanson

    Dan Tanson wurde 1971 in Luxemburg geboren. Vor seinem Studium der Visuellen Kommunikation in Brüssel besuchte er Kurse für Jonglieren, Clownerie, Puppenspiel, Bewegungstheater, Improvisationstheater und Zeitgenössischen Tanz in Brüssel, Regensburg, Mons, Prag und Luxemburg. Seit 1995 arbeitete er hauptberuflich in den letztgenannten Disziplinen wie auch mit Regiearbeiten im Bereich Puppentheater und als Schauspieler. Daneben ist er als Bühnen- und Puppenbildner für Theaterstücke und spielpädagogische Projekte tätig. Bereits im Sommer 2011 begeisterte Dan Tanson die jungen Hörer von LUCERNE FESTIVAL mit der Produktion Rocky Roccoco, für die er zusammen mit dem Sonus Brass Ensemble und der Choreographin Ela Baumann den «Yeah-Award 2011» in der Kategorie «Performance» gewann. Seine Regiearbeit HEROÏCA erhielt2014 den renommierten «Junge Ohren Preis». Beim Sommer-Festival2018 wird Dan Tanson als artiste étoile zum Thema «Kindheit» in Erscheinung treten.

    August 2018

    Weitere Termine

    Der Erlebnistag im Paket!
    Wenn Sie mindestens drei Konzerte des Erlebnistags buchen, erhalten Sie 20% Rabatt auf jede Karte. Den «Erlebnistag im Paket» können Sie telefonisch oder schriflich buchen. (Zusätzlich zum Kartenpreis fällt eine Gebühr von CHF 10 für die Bearbeitung Ihres Auftrags an.) Alle Informationen fnden Sie auf dem Bestellschein

    Der Erlebnistag für junge Hörer
    Kinder, Schüler, Berufsschüler und Studenten bis inkl. 29 Jahre erhalten für die Konzerte des Erlebnistags ermässigte Karten zu je CHF 10. (Zusätzlich zum Kartenpreis fällt eine Gebühr von CHF 10 für die Bearbeitung Ihres Auftrags an.)