Sinfoniekonzert 30

Orquesta Sinfónica Simón Bolívar de Venezuela | Gustavo Dudamel

Chávez | Prokofjew | Bartók

Sa, 15.09.18.30 UhrNo. 18356

KKL Luzern, Konzertsaal

Karten ab Mo, 5. März 2018 | 12.00 (UTC + 1)


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

17.08.-16.09. 2018

 

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    15.

    Sep

    Samstag
    18.30

    KKL Luzern, Konzertsaal

    Sinfoniekonzert 30

    Orquesta Sinfónica Simón Bolívar de Venezuela | Gustavo Dudamel

    Carlos Chávez (1899–1978)
    Sinfonie Nr. 1 Sinfonía de Antígona
    Sergej Prokofjew (1891–1953)
    Skythische Suite für grosses Orchester op. 20
    Carlos Chávez (1899–1978)
    Sinfonie Nr. 2 Sinfonía india
    Béla Bartók (1881–1945)
    Der wunderbare Mandarin Sz 73

    (Konzertfassung)

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    Orquesta Sinfónica Simón Bolívar de Venezuela

    Das Orquesta Sinfónica Simón Bolívar de Venezuela bildet das «Flaggschiff» im staatlich geförderten Netzwerk venezolanischer Orchester. Es ist aus der 1975 von José Antonio Abreu gegründeten Sinfónica de la Juventud Venezolana hervorgegangen und umfasst heute 170 Mitglieder, die in einem landesweiten System zur musikalischen Früherziehung ausgebildet wurden. Renommierte Orchestermusiker aus aller Welt haben in Meisterklassen mit den Musikerinnen und Musikern gearbeitet. Und Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Lorin Maazel, Krzysztof Penderecki, Sir Simon Rattle oder Esa-Pekka Salonen haben mit ihnen das sinfonische Repertoire zur Aufführung gebracht. Seit 1999 steht Gustavo Dudamel als Chefdirigent an der Spitze des Orquesta Sinfónica Simón Bolívar de Venezuela. Mit ihm gastierte das Orchester in den vergangenen Jahren u. a. bei den BBC Proms in London, beim Edinburgh Festival, an der Sächsischen Staatsoper Dresden, bei den Salzburger Festspielen, in Berlin und Istanbul. 2014 bereisten die Musikerinnen und Musiker erstmals den Mittleren Osten, mit Auftritten in Oman und Abu Dhabi; 2015 waren sie mit Puccinis La bohème bei der EXPO in Mailand zu Gast und musizierten bei einer Residenz in Los Angeles und Berkeley mehrere Beethoven-Programme. Im Januar 2016 absolvierten sie eine grosse Europa-Tournee mit zwölf Konzerten, und im Mai sowie im August waren sie dann mit Bernsteins West Side Story bei den Salzburger Pfingst- bzw. den Sommer-Festspielen zu erleben. Das Orquesta Sinfónica Simón Bolívar de Venezuela hat zahlreiche CDs vorgelegt, mit Werken von Beethoven, Tschaikowsky, Mahler und Wagner. Zu einem Bestseller avancierte das Album Fiesta mit Musik lateinamerikanischer Komponisten. Das Orchester wurde zum «UNESCO Artist for Peace» ernannt. Es wird durch das Engagement der Hilti Foundation als Tour Sponsor grosszügig unterstützt.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 24. März 2007, Gustavo Dudamel dirigierte Werke von Gustav Mahler.

    August 2016

    Weitere Termine

    Gustavo Dudamel

    Gustavo Dudamel, geboren 1981 im venezolanischen Barquisimeto, erhielt seine musikalische Ausbildung im Rahmen des landesweiten pädagogischen Netzwerks «El Sistema». Schon 1999 wurde dem damals 18-Jährigen die Position des Chefdirigenten bei der Sinfónica de la Juventud Venezolana übertragen, dem heutigen Simón Bolívar Symphony Orchestra, an dessen Spitze er nach wie vor steht. International bekannt wurde Gustavo Dudamel, als er 2004 den Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerb in Bamberg gewann. Er debutierte danach bei vielen renommierten Orchestern: beim Boston und beim Chicago Symphony Orchestra, bei den Berliner und den Wiener Philharmonikern, beim Philharmonia Orchestra und beim New York Philharmonic. Von 2007 bis 2012 stand Dudamel an der Spitze der Göteborger Sinfoniker, seit Herbst 2009 amtiert er als Musikdirektor beim Los Angeles Philharmonic, das seinen Vertrag mittlerweile bis ins Jahr 2022 verlängert hat. Dort intensiviert er auch die Jugendarbeit im Rahmen des Youth Orchestra Los Angeles (YOLA), das sich am Vorbild von «El Sistema» orientiert und zugleich eine Art Orchesterakademie darstellt. In der Spielzeit 2016/17 wird Dudamel in Los Angeles einen Zyklus mit allen Schubert-Sinfonien aufführen, die er mit dem Liedschaffen Gustav Mahlers koppelt. Bei den Wiener Philharmonikern wird er das legendäre Neujahrskonzert leiten. Auch im Opernbereich ist Dudamel erfolgreich: So dirigierte er im Herbst 2015 Mozarts Figaro an der Staatsoper Berlin; im April 2016 folgte sein Einstand an der Wiener Staatsoper mit Puccinis Turandot, und anschliessend brachte er bei den Salzburger Pfingstfestspielen Bernsteins West Side Story heraus. Gustavo Dudamel wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter 2007der «Premio de la Latinidad», 2009 der «City of Toronto Glenn Gould Protégé Prize» und 2014 der «Leonard Bernstein Lifetime Achievement Award».

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 24. März 2007 mit der Sinfónica de la Juventud Simón Bolívar und Werken von Gustav Mahler. 

    August 2016

     

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