Sinfoniekonzert 2

Orchestre de la Suisse Romande | Jonathan Nott | Renaud Capuçon

Debussy | Sibelius | Strauss

So, 19.08.11.00 UhrNr. 18308

KKL Luzern, Konzertsaal

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Preise (CHF)

CHF 120 100 80 70 50 30


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

17.08.-16.09. 2018

 

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    19.

    Aug

    Sonntag
    11.00

    KKL Luzern, Konzertsaal

    Sinfoniekonzert 2

    Orchestre de la Suisse Romande | Jonathan Nott | Renaud Capuçon

    Jonathan Nott  Dirigent

    Jubiläumskonzert zum 100. Geburtstag des Orchestre de la Suisse Romande

    Claude Debussy (1862–1918)
    Jeux. Poème dansé
    Jean Sibelius (1865–1957)
    Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47
    Richard Strauss (1864–1949)
    Suite aus dem Ballett Schlagobers op. 70

    Welches Kind hat davon noch nicht geträumt: endlich einmal so viel Süsses essen zu dürfen, wie man will? Richard Strauss hat diesen Traum 1924 in Musik gesetzt, mit seinem Ballett Schlagobers. Dort schickt er eine Gruppe von Firmlingen zur Feier des Festes in eine Wiener Konditorei, wo Prinzessin Pralinée, Prinz Kakao, Don Zuckero und das Heer der Marzipane, Lebkuchen und Riesengugelhupfe auf sie warten. Auch wenn dabei munter Walzer und Polka getanzt wird, bleibt die Völlerei nicht ungestraft – vor allem die Schlagsahne, das titelgebende Obers, sorgt dafür, dass den Kindern bald ganz anders wird. Erotischer geht es zu in Claude Debussys Jeux, einem tönenden Tennismatch zwischen drei Jugendlichen, die nach einem versprungenen Ball suchen und in der einbrechenden Dämmerung einander wie zufällig berühren, sich verführen … Im Zentrum dieser Matinee aber, mit der das Orchestre de la Suisse Romande sein 100-jähriges Bestehen feiert, steht Jean Sibelius mit seinem berühmten Violinkonzert, dessen kristalline Klänge bei Renaud Capuçon in den besten Händen liegen.

    Aktion «Luege | Lose | Erläbe – gemeinsam ins Konzert»
    Was gibt es Schöneres, als den Nachwuchs in die Geheimnisse der klassischen Musik einzuführen? Beim Kauf einer Eintrittskarte erhalten Erwachsene zwei gleichwertige Freikarten für ihre jugendliche Begleitung dazu. Nähere Informationen finden Sie hier.

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    Orchestre de la Suisse Romande

    Das Orchestre de la Suisse Romande wurde 1918 von Ernest Ansermet gegründet, der es fast fünf Jahrzehnte lang leitete, bis zum Jahr 1967. Nach ihm übernahmen Paul Kletzki (1967–70), Wolfgang Sawallisch (1970–80), Horst Stein (1980–85), Armin Jordan (1985–97), Fabio Luisi (1997–2002) und Pinchas Steinberg (2002–05) als Chefdirigenten die künstlerische Verantwortung. Seit dem 1. September 2005 hat Marek Janowski die Position des künstlerischen und musikalischen Leiters inne. Von Anbeginn spielte die Moderne eine zentrale Rolle im Repertoire des Orchesters: Werke von Claude Debussy, Igor Strawinsky, Darius Milhaud, Arthur Honegger, Frank Martin und Benjamin Britten wurden hier uraufgeführt, und diese Tradition setzte sich in den letzten Jahren mit Partituren von Peter Eötvös, Heinz Holliger, Michael Jarrell oder William Blank fort. Heute spielen 112 festangestellte Musikerinnen und Musiker in Reihen des Orchestre de la Suisse Romande; zu ihren Aufgaben gehören die Gestaltung von Konzertzyklen in der Genfer Victoria Hall und dem Palais de Beaulieu in Lausanne, die Musiktheateraufführungen am Grand Théâtre de Genève sowie die Jahreskonzerte der UNO. Tourneen führten das Orchester in die wichtigsten Konzerthäuser Europas, Amerikas und Asiens; in der Spielzeit 2009/10 standen Gastspiele in Montreux, Gstaad, Zürich, Bukarest, Prag, Mailand, Turin, Zagreb und Budapest auf dem Programm. Nicht zuletzt ist das Orchester auch LUCERNE FESTIVAL seit dessen Gründung als Internationale Musikfestwochen im Jahr 1938 eng verbunden. Die Konzerte des Orchesters werden von Radio-Télévision Suisse Romande regelmässig übertragen; die seit der Ära Ansermet entstandenen Platteneinspielungen, darunter legendäre Interpretationen französischer Musik, wurden vielfach ausgezeichnet.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 19. August 1938 mit einem Beethoven-Programm unter Leitung von Fritz Busch.

    3. Juli 2010

     

    Jonathan Nott

    Jonathan Nott, der 1962 in Solihull nahe Birmingham geboren wurde, studierte Musikwissenschaft an der Cambridge University, Flöte und Gesang am Royal Northern College in Manchester sowie Orchesterleitung in London. Seine Dirigentenlaufbahn eröffnete er 1989 am Opernhaus von Frankfurt am Main, ehe er 1991 als Erster Kapellmeister ans Hessische Staatstheater Wiesbaden wechselte, das er 1995/96 interimistisch leitete. Von 1997 bis 2002 war Nott Generalmusikdirektor am Luzerner Theater und Chef des Luzerner Sinfonieorchesters. Im Januar 2000 trat er die Position des Chefdirigenten bei den Bamberger Symphonikern an. Wenn sein Vertrag im Sommer 2016 endet, wird er das Orchester in 658 Konzerten geleitet haben – mehr als jeder andere Dirigent in der Geschichte der Bamberger Symphoniker. Mit ihnen gastierte er in den bedeutenden Musikmetropolen Europas – darunter Auftritte bei den Salzburger Festspielen, dem Edinburgh Festival und den BBC Proms in London –, aber auch in Russland, Japan, China, Südamerika und den USA. Seit 2014 ist Nott auch Musikdirektor des Tokyo Symphony Orches-tra und Erster Dirigent der Jungen Deutschen Philharmonie; zur Spielzeit 2016/17 übernimmt er die Leitung des Orchestre de la Suisse Romande. Als Gastdirigent arbeitete er mit den Wiener Philharmonikern, dem BR-Symphonieorchester, dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem New York und dem Los Angeles Philharmonic sowie dem Chicago Symphony Orchestra zusammen. Jonathan Nott, der 2007 als «artiste étoile» bei LUCERNE FESTIVAL hervortrat, engagiert sich intensiv für die zeitgenössische Musik: So spielte er auf Wunsch von György Ligeti dessen gesamtes Orchesterwerk mit den Berliner Philharmonikern ein. Als Präsident steht er der Jury des Dirigentenwettbewerbs «The Mahler Competition» vor.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 24. August 1996 mit dem Requiem von Hans Werner Henze und dem Monodram Kassandra von Michael Jarrell.

    August 2015

    Renaud Capuçon

    Der 1976 in Chambéry (Rhône-Alpes) geborene Geiger Renaud Capuçon studierte am Pariser Konservatorium bei Gérard Poulet und Veda Reynolds. Anschliessend ging er nach Berlin, um seine Fertigkeiten bei Thomas Brandis zu vervollkommnen, und auch von Isaac Stern erhielt er wertvolle Ratschläge. 1997 verpflichtete ihn Claudio Abbado als Konzertmeister in das Gustav Mahler Jugendorchester, dem er drei Jahre lang angehörte. Parallel dazu entwickelte sich Capuçons Solistenkarriere, die ihn bald zu den bedeutenden Orchestern in Europa und Amerika führen sollte. So konnte er bereits 2002 unter Leitung von Bernard Haitink bei den Berliner Philharmonikern debutieren; sein Einstand beim Boston Symphony Orchestra folgte 2004 unter der Stabführung Christoph von Dohnányis. Eine weitere wichtige Station bildete eine Tournee mit dem Orchestre de Paris und Christoph Eschenbach in der Spielzeit 2004/05. In der laufenden Saison konzertiert Capuçon mit dem London Symphony unter Daniel Harding, mit dem Philadelphia Orchestra unter Semyon Bychkov und mit dem Chicago Symphony unter Yannick Nézet-Séguin. 2003 wirkte Capuçon im LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA mit; als passionierter Kammermusiker arbeitete er u. a. mit Martha Argerich, Daniel Barenboim, Elena Bashkirova, Yefim Bronfman, Hélène Grimaud, Katia und Marielle Labèque, Jean-Yves Thibaudet, Yuri Bashmet, Truls Mørk und Paul Meyer zusammen. Bei vielen renommierten Festivals war er zu Gast, von Aix-en-Provence bis Salzburg, von Ludwigsburg bis Lockenhaus, von Edinburgh bis Tanglewood. Seine Platteneinspielungen, darunter auch Aufnahmen mit seinem Bruder, dem Cellisten Gautier Capuçon, wurden mehrfach ausgezeichnet. 2005 ging er als «Solist des Jahres» aus den «Victoires de la Musique» hervor, 2006 erhielt er den «Prix Georges Enescu», 2007 den «Echo Klassik». Renaud Capuçon spielt die Guarneri del Gesù «Panette» aus dem Jahr 1737, die zuvor Isaac Stern gehört hatte.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 11. April 2000 mit Mozarts Sinfonia concertante KV 364; Stefan Anton Reck leitete das Gustav Mahler Jugendorchester.

    1. Dezember 2010

     

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