40min 3 ─ ABGESAGT

Orchester der LUCERNE FESTIVAL ACADEMY | Sylvain Cambreling

«Die Kunst des Dirigierens»

Mi, 26.08. | 18.20 Uhr

KKL Luzern, Luzerner Saal


Sommer-Festival – Abgesagt

14.08.-13.09. 2020

 

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    40min 3 ─ ABGESAGT

    Orchester der LUCERNE FESTIVAL ACADEMY | Sylvain Cambreling

    Teilnehmer des «Conducting Fellowship»

    «Die Kunst des Dirigierens»

    Klassik ganz unkompliziert: Wenn der Arbeitstag vorbei ist, der Abend aber noch nicht richtig begonnen hat – dann ist Zeit für Musik. Genauer: für 40 Minuten Musik. Immer um 18.20 Uhr, vor den «grossen» Sinfoniekonzerten also, stellen sich in der Reihe «40min» ausgewählte Festivalkünstler vor. Der Eintritt ist frei, einen Dresscode gibt’s nicht, und auch Vorwissen ist nicht nötig. Denn die Künstler machen nicht nur Musik, sondern schlüpfen auch in die Rolle des Moderators und erklären, was sie da spielen und warum sie es so und nicht anders spielen. Schnuppern Sie doch mal rein!

    Orchester der LUCERNE FESTIVAL ACADEMY

    2003 gründeten der Komponist und Dirigent Pierre Boulez und Festspielintendant Michael Haefliger die LUCERNE FESTIVAL ACADEMY: ein weltweit einzigartiges Ausbildungsinstitut für die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Sommer für Sommer erhalten hier junge, hochbegabte Musikerinnen und Musiker aus aller Welt die Möglichkeit, zeitgenössische Partituren und Klassiker der Moderne eingehend zu studieren und sie anschliessend zur Aufführung zu bringen. Fast 1.200 Absolventen haben die Akademie in den vergangenen fünfzehn Jahren durchlaufen, viele von ihnen waren sogar mehrere Sommer dabei. Seit 2016 hat der deutsche Komponist Wolfgang Rihm die künstlerische Leitung inne; als «Principal Conductor» steht ihm Matthias Pintscher zur Seite. Unterstützt werden sie von international renommierten Interpreten der zeitgenössischen Musik, die als Instrumentalcoaches fungieren. 2018 steht das Schaffen von Karlheinz Stockhausen im Zentrum der Orchester- und Ensemblekonzerte, u. a. mit Aufführungen von Inori und Gruppen; bei letzterem schliesst sich das Orchester der Akademie mit dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Pintscher, Sir Simon Rattle und Duncan Ward zusammen. Zur Uraufführung gelangt Peter Eötvös’ neue Partitur Reading Malevich, ausserdem werden Werke von Kurtág, Bella, Zimmermann, Nono und «composer-in-residence» Fritz Hauser präsentiert. Bereits zum dritten Mal findet das «Composer Seminar» statt, in dessen Rahmen junge Komponisten ihre Arbeiten mit Rihm, Dieter Ammann sowie weiteren Gästen diskutieren und sie mit ausgewählten LUCERNE FESTIVAL ALUMNI praktisch erproben. Ein «Conducting Fellowship» bietet Stipendiaten die Möglichkeit, die Arbeit der Akademie zu begleiten. Das Orchester der LUCERNE FESTIVAL ACADEMY wirkt in diesem Sommer auch wieder beim «Erlebnistag» mit und tritt in der Reihe «40min» auf.

    Juli 2018

    Weitere Termine

    Sylvain Cambreling

    Sylvain Cambreling, 1948 im französischen Amiens geboren, begann seine Laufbahn 1971 als Posaunist an der Opéra de Lyon, absolvierte ein Studium im Fach Orchesterleitung und wechselte bald schon vom Graben ans Dirigentenpult: Von 1975 bis 1981 war er Stellvertretender Musikdirektor des renommierten Lyoner Musiktheaters. 1976 verpflichtete ihn Pierre Boulez als ständigen Gastdirigenten des Ensemble intercontemporain nach Paris. Gerard Mortier holte Cambreling 1981 als Musikalischen Direktor an das Brüsseler Théâtre Royal de la Monnaie: Während der zehn Jahre, die Cambreling dort die Verantwortung trug, leitete er vierzig Neuproduktionen, die von Regisseuren wie Luc Bondy, Patrice Chéreau, Peter Mussbach und Herbert Wernicke inszeniert wurden. 1993 folgte Cambreling einem Ruf an die Frankfurter Oper, wo er drei Jahre lang als Intendant und Generalmusikdirektor tätig war; 1994 wählte ihn die Zeitschrift Opernwelt zum Dirigenten des Jahres, 1996 wurde sein Opernhaus zur jahresbesten Bühne gekürt. Von 1999 bis 2011 war Cam-breling Chef des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg; seit 2010 steht er an der Spitze des Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, und mit der Saison 2012/13 beginnt seine Amtszeit als Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart. Gastspiele führten ihn zu den Salzburger Festspielen, an die Opéra National de Paris, die Metropolitan Opera, die Mailänder Scala und die Wiener Staatsoper. Im Konzertbereich arbeitete Cambreling mit den Wiener und den Berliner Philharmonikern, dem Cleveland Orchestra, dem Orchestre de Paris, dem Los Angeles und dem Oslo Philharmonic sowie dem San Francisco Symphony zusammen. Nicht zuletzt hat er sich als Anwalt der Moderne einen ausgezeichneten Ruf erworben, etwa durch seine Arbeit mit dem Klangforum Wien, dem er seit 1997 als Erster Gastdirigent verbunden ist.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 2. September 2000 mit Werken von Rihm, Hosokawa und Kurtág, gespielt vom Klangforum Wien.

    August 2012

    Weitere Termine
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