40min 8

Orchester der LUCERNE FESTIVAL ACADEMY | Alan Gilbert | Anne-Sophie Mutter

Fr, 02.09.18.20 Uhr

KKL Luzern, Luzerner Saal

Vergangenes Konzert


Sommer-Festival

12.08.-11.09. 2016

 

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    02.

    Sep

    Freitag
    18.20

    KKL Luzern, Luzerner Saal

    40min 8

    Orchester der LUCERNE FESTIVAL ACADEMY | Alan Gilbert | Anne-Sophie Mutter

    Alan Gilbert  Dirigent
    Dem Andenken eines Engels. Bergs Violinkonzert

    Klassik ganz unkompliziert: Wenn der Arbeitstag vorbei ist, der Abend aber noch nicht richtig begonnen hat – dann ist Zeit für Musik. Genauer: für 40 Minuten Musik. Immer um 18.20 Uhr, vor den «grossen» Sinfoniekonzerten also, stellen sich in der Reihe «40min» ausgewählte Festivalkünstler vor. Der Eintritt ist frei, einen Dresscode gibt’s nicht, und auch Vorwissen ist nicht nötig. Denn die Künstler machen nicht nur Musik, sondern schlüpfen auch in die Rolle des Moderators und erklären, was sie da spielen und warum sie es so und nicht anders spielen. Schnuppern Sie doch mal rein!

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    Orchester der LUCERNE FESTIVAL ACADEMY

    2003 gründete der Komponist und Dirigent Pierre Boulez gemeinsam mit Festspielintendant Michael Haefliger die LUCERNE FESTIVAL ACADEMY: ein weltweit einzigartiges Ausbildungsinstitut für die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Sommer für Sommererhalten seither rund 130 junge, hochbegabte Musikerinnen und Musiker aus aller Welt die Möglichkeit, zeitgenössische Partituren und Klassiker der Moderne in täglichen Proben, Workshops und Lektionen eingehend zu studieren und sie anschliessend zur Aufführung zu bringen. Mehr als 1.000 Absolventen haben die Akademie in den vergangenen dreizehn Jahren durchlaufen, viele von ihnen waren sogar mehrere Sommer dabei. Seit 2016 hat der deutsche Komponist Wolfgang Rihm die künstlerische Leitung inne; als «Principal Conductor» steht ihm Matthias Pintscher zur Seite. Unterstützt werden sie durch die Mitglieder des Pariser Ensemble intercontemporain, die als Instrumentalcoaches fungieren. Mit der neuen Leitung hat die Akademie ihr Angebot erweitert: 2016 findet erstmals ein «Composer Seminar» statt, um auch der schöpferischen Arbeit nachhaltige Impulse zu verleihen und sie enger an die interpretatorische Praxis anzubinden. Zudem wurde der «Meisterkurs Dirigieren», den in diesem Jahr Alan Gilbert leitet, zu einem «Conducting Fellowship» ausgebaut: Die Stipendiaten begleiten drei Wochen lang die Arbeit der Akademie. Das Orchester der LUCERNE FESTIVAL ACADEMY, in dem sich alle Instrumentalisten vereinigen, ist mit vier Konzerten unter Pintscher, Gilbert, Kon-stantia Gourzi und Susanna Mälkki zu erleben und wirkt zudem beim Dirigentinnen-Debut von Elim Chan mit. Ausgewählte Ensembles interpretieren darüber hinaus Werke von «composer-in-residence» Olga Neuwirth, sind mit der Jazzmusikerin Maria Schneider zu hören, arbeiten mit den Teilnehmern des «Composer Seminar» zusammen und treten im Rahmen der Reihe «40min» auf.

    August 2016

    Weitere Termine

    Alan Gilbert

    Der 1967 geborene Alan Gilbert stammt aus einer Musikerfamilie: Seine Eltern spielten beide als Geiger bei den New Yorker Philharmonikern. Noch während seines Studiums an der Harvard University wurde Gilbert zum Leiter der Harvard Bach Society ernannt. Seine weitere Ausbildung führte ihn an das New England Conservatory of Music, an das Curtis In-stitute nach Philadelphia und an die New Yorker Juilliard School. 1994 gewann Alan Gilbert den Ersten Preis beim «Concours de Genève» und wurde überdies mit dem Georg-Solti-Preis ausgezeichnet. Seine erste Chefposition trat er im Jahr 2000 beim Royal Stockholm Philharmonic an, dem er bis 2008 vorstand und seither als Ehrendirigent verbunden ist. Ausserdem wirkte er von 2003 bis 2006 als Musikdirektor der Santa Fe Opera. 2009 begann Gilberts Amtszeit an der Spitze des New York Philharmonic – er ist der erste gebürtige New Yorker, der diese Position bekleidet. Dort fördert er mit der Reihe «CONTACT!», mit einem jährlichen «composer-in-residence» und der «NY PHIL BIENNIAL» verstärkt die Neue Musik. 2008 debutierte Alan Gilbert mit John Adams’ Doctor Atomic an der New Yorker Metropolitan Opera, 2015 leitete er die amerikanische Erstaufführung von George Benjamins Written on Skin im Lincoln Center. Gilbert dirigierte so renommierte Klangkörper wie das Boston Symphony Orchestra, das Philadelphia und das Cleveland Orchestra, das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, die Berliner Philharmoniker und das Leipziger Gewandhausorchester; 2015/16 war er erstmals an der Mailänder Scala, bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden und beim London Symphony Orchestra zu Gast. Bereits zweimal wurde Alan Gilbert mit dem «Grammy» ausgezeichnet; seit 2014 ist er Mitglied der «American Academy of Arts and Sciences». Als «Director of Conducting and Orchestral Studies» lehrt er an der Juilliard School.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL zu Gast am 7. und 8. September 2014; er brachte mit dem Leipziger Gewandhausorchester Beethovens Neunte und Mahlers Dritte Sinfonie zur Aufführung.

    August 2016

    Weitere Termine

    Anne-Sophie Mutter

    Anne-Sophie Mutter, geboren im badischen Rheinfelden, feiert in diesem Jahr ihr 40. Bühnenjubiläum bei LUCERNE FESTIVAL. 1976 begann die damals 13-Jährige hier ihre Karriere im Rahmen der Reihe «Junge Künstler»; ein Jahr später trat sie als Solistin bei den Salzburger Pfingstkonzerten unter Herbert von Karajan auf. Seither konzertiert sie weltweit in allen bedeutenden Musikzentren und stellt neben dem klassischen Repertoirekanon auch immer wieder neue Werke vor: Insgesamt 24 Partituren hat sie zur Uraufführung gebracht, darunter Kompositionen von Currier, Dutilleux, Gubaidulina, Lutosławski, Penderecki, Previn und Rihm. Ihre Popularität setzt sie gezielt für Benefizprojekte und die Förderung des musikalischen Spitzennachwuchses ein: Zu diesem Zweck hat sie 1997 den Freundeskreis der «Anne-Sophie Mutter Stiftung e. V.» sowie 2008 die gleichnamige Stiftung gegründet und präsentiert sich mit ihrem Stipendiaten-Ensemble «Mut-ter’s Virtuosi» in aller Welt, so zuletzt im Frühjahr 2016 mit einer Europatournee. Weitere Höhepunkte der vergangenen Saison bildeten ihr Auftritt im Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker sowie Konzerte mit den Wiener Philharmonikern, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem London, Pittsburgh und Sydney Symphony. Zu ihren zahlreichen Würdigungen zählen der «Ernst von Siemens Musikpreis» und der Leipziger Mendelssohn-Preis. Viermal erhielt sie den begehrten «Grammy», neunmal den «Echo Klassik». Sie ist Trägerin des Grossen Bundesverdienstkreuzes, des französischen Ordens der Ehrenlegion, des Bayerischen Verdienstordens und des Grossen Österreichischen Ehrenzeichens. 2013 wurde sie zum Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Sciences, 2015 zum Honorary Fellow des Keble College der Universität Oxford ernannt.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 23. August 1976 in der Reihe «Junge Künstler» mit Werken von de Falla, Paganini und Sarasate, am Klavier Christoph Mutter. 

    August 2016

    Weitere Termine
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