Musiktheater − Faust-Szenen

Opernensemble und Chor des Luzerner Theaters | Luzerner Sinfonieorchester | Clemens Heil u.a.

Schumann

Sa, 24.03. | 21.00 Uhr

Luzerner Theater

Vergangenes Konzert


Karten ausschliesslich über das Luzerner Theater | t +41 (0)41 228 14 14

Oster-Festival

17.03.-25.03. 2018

 

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    Musiktheater − Faust-Szenen

    Opernensemble und Chor des Luzerner Theaters | Luzerner Sinfonieorchester | Clemens Heil u.a.

    Opernensemble des Luzerner Theaters  
    21st Century Chorus  
    Luzerner Mädchenchor  
    Luzerner Sängerknaben  
    Chor des Luzerner Theaters  
    Extrachor des Luzerner Theaters  

    (Mark Daver Choreinstudierung)

    Clemens Heil  Dirigent
    Natascha von Steiger  Bühne
    Lene Schwind  Kostüme
    Bert Zander  Video
    Clemens Gorzella  Licht
    Sylvia Roth  Dramaturgin
    Sebastian Geyer  Faust, Dr. Marianus
    Rebecca Krynski Cox  Gretchen, Sorge, Una Poenitentium
    Vuyani Mlinde  Mephistopheles, Böser Geist, Pater Profundus
    Magdalena Risberg  Elfe, Engel, Seliger Knabe, Sorge
    Sarah Alexandra Hudarew  Engel, Schuld, Mater Gloriosa
    Robert Maszl  Ariel, Engel, Geist, Pater Ecstaticus
    Gianna Lunardi  Elfe, Mangel, Seliger Knabe
    Bernt Ola Volungholen  Geist, Engel, Pater Seraphicus
    Jeanett Neumeister  Not
    Robert Schumann (1810–1856)
    Faust-Szenen
    Ein installatives Oratorium zwischen Bühne und Kirche
    Premiere

    Koproduktion mit dem Luzerner Theater

    «Vom Himmel durch die Welt zur Hölle.» Oder vom Luzerner Theater über den Marktplatz in die Jesuitenkirche und zurück. Zwischen diesen Orten bewegt sich das Publikum und begleitet Faust auf seinem Weg von der Studierstube zur himmlischen Verklärung. Geht als Wandernder den Faust’schen Weg zwischen Erkenntnissuche, Ekstase und Erlösung. Entstanden über einen Zeitraum von fast zehn Jahren, verbinden Schumanns Szenen aus Goethes «Faust» Elemente aus Johann Wolfgang von Goethes Faust I und II. Entsprechend der Faust’schen Sinnsuche ist das Geschehen assoziativ und fragmentarisch angelegt, konzentriert sich auf den allmählichen Verfallsprozess des Titelhelden. Zugleich ist Schumanns musiktheatrale Annäherung an Goethes epochales Drama auch sein Vermächtnis: Kurz nach Fertigstellung der Partitur wurde der Komponist in eine psychiatrische Heilanstalt eingeliefert.

    Luzerner Sinfonieorchester

    1805 gegründet, ist das Luzerner Sinfonieorchester eines der ältesten Orchester der Schweiz. Neben verschiedenen Konzertreihen, die es im KKL Luzern durchführt, gestaltet es am Luzerner Theater sämtliche Opernproduktionen und organisiert das Festival «Zaubersee» mit russischer Kammermusik. Nicht nur das klassisch-romantische Repertoire prägt den Spielplan — auch Raritäten und zeitgenössische Werke werden aufgeführt. So gingen etwa Kompositionsaufträge an Wolfgang Rihm, Sofia Gubaidulina, Rodion Schtschedrin und Thomas Adès. Das vergangene Jahrzehnt prägte James Gaffigan als Chefdirigent, der von 2011 bis Sommer 2021 die Leitung innehatte. Mit dem heutigen Abend übernimmt Michael Sanderling dieses Amt. Wichtige Akzente am Pult setzten als Gäste Constantinos Carydis, Thomas Dausgaard, Lawrence Foster, Marek Janowski, Juanjo Mena, Andris Nelsons, Vasily Petrenko, John Storgårds und der frühere Chefdirigent Jonathan Nott, der von 1997 bis 2002 an der Spitze stand. Renommierte Solist*innen wie Martha Argerich, Renaud und Gautier Capuçon, Hélène Grimaud, Hilary Hahn, Daniil Trifonov und Krystian Zimerman treten in den Abonnementskonzerten auf. Regelmässig geht das Orchester auf Gastspielreisen, die es bislang in rund 30 Länder und 90 Städte führten. Zahlreiche, teils preisgekrönte Einspielungen dokumentieren seine Arbeit. Das Luzerner Sinfonieorchester unterhält eine eigene Orchesterakademie, fördert mit der Reihe «Rising Stars» den Nachwuchs und bietet ein umfassendes Musikvermittlungsprogramm an, das 2018 mit dem «Junge Ohren Preis» ausgezeichnet wurde.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 23. August 1993 mit Werken von Schnittke unter der Leitung von Vladimir Kiradjiev. 

    Weitere Informationen finden Sie unter www.sinfonieorchester.ch.

    Juli 2021

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    Clemens Heil

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    Benedikt von Peter

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    Rebecca Krynski Cox

    Die amerikanische Sopranistin Rebecca Krynski Cox studierte klassischen Gesang an der University of South Carolina sowie an der Manhattan School of Music in New York, wo sie bereits wichtige Bühnenerfahrungen machen konnten: als Massenets Thaïs, als Rosina in Coriglianos The Ghosts of Versailles oder als Foirdiligi in Così fan tutte. Sie wurde mehrfach ausgezeichet, u. a. mit dem Ersten Preis der Eisenberg-Fried Competition (2013). Seit der Spielzeit 2017/18 ist Rebecca Krynski Cox festes Ensemblemitglied am Luzerner Theater, wo sie als Alice Ford in Falstaff, als Erste Dame in der Zauberflöte und als Gretchen in Schumanns Faust-Szenen zu erleben war. Weitere Engagements führten sie u. a. an die Santa Fe Opera (Gräfin in Capriccio und Sara in der Uraufführung von Jennifer Higdons Cold Mountain), an die Kentucky Opera (Violetta in La traviata), an die New York City Opera (Amaltea in Rossinis Mosé in Egitto) und an die Des Moines Metro Opera (Micaëla in Brooks/Bizets La Tragédie de Carmen). An der New Yorker Metropolitan Opera trat sie in einem Workshop in Nico Muhlys Two Boys auf.

    Juli 2018

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    Vuyani Mlinde

    Der Bassbariton Vuyani Mlinde begann seine Gesangsausbildung in seiner südafrikanischen Heimat, ehe ihm ein Stipendium das Studium am Londoner Royal College of Music und an der Benjamin Britten International Opera School ermöglichte. Von 2007 bis 2009 absolvierte er das «Young Artists Programme» der Royal Opera Covent Garden, 2010 wurde er in das Ensemble der Oper Frankfurt verpflichtet. Dort wirkte Vuyani Mlinde bislang an Produktionen von Mozarts Figaro und Zauberflöte, Verdis Don Carlo, Puccinis Tosca und Ildebrando Pizzettis Murder in the Cathedral mit. Auch im Konzertbereich kann Vuyani Mlinde auf prominente Auftritte verweisen: So interpretierte er mit John Eliot Gardiner Haydns Schöpfung in der New Yorker Carnegie Hall, im Amsterdamer Concertgebouw sowie beim Pisa Festival und brachte mit dem London Symphony Orchestra, ebenfalls unter Gardiners Leitung, Beethovens Neunte Sinfonie in London, Paris und Madrid zur Aufführung.

    August 2011
     

     

    Weitere Termine

    Einführung mit Brigitte Heusinger | 20:15 Uhr | Luzerner Theater