Musiktheater − Faust-Szenen

Opernensemble und Chor des Luzerner Theaters | Luzerne Sinfonieorchester | Clemens Heil u.a.

Schumann

Mo, 02.04. | 18.00 Uhr

Luzerner Theater

Vergangenes Konzert


Karten ausschliesslich über das Luzerner Theater | t +41 (0)41 228 14 14

Oster-Festival

17.03.-25.03. 2018

 

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    Musiktheater − Faust-Szenen

    Opernensemble und Chor des Luzerner Theaters | Luzerne Sinfonieorchester | Clemens Heil u.a.

    Opernensemble des Luzerner Theaters  
    21st Century Chorus  
    Luzerner Mädchenchor  
    Luzerner Sängerknaben  
    Chor des Luzerner Theaters  
    Extrachor des Luzerner Theaters  

    (Mark Daver Choreinstudierung)

    Clemens Heil  Dirigent
    Natascha von Steiger  Bühne
    Lene Schwind  Kostüme
    Bert Zander  Video
    Clemens Gorzella  Licht
    Sylvia Roth  Dramaturgin
    Sebastian Geyer  Faust, Dr. Marianus
    Rebecca Krynski Cox  Gretchen, Sorge, Una Poenitentium
    Vuyani Mlinde  Mephistopheles, Böser Geist, Pater Profundus
    Magdalena Risberg  Elfe, Engel, Seliger Knabe, Sorge
    Sarah Alexandra Hudarew  Engel, Schuld, Mater Gloriosa
    Robert Maszl  Ariel, Engel, Geist, Pater Ecstaticus
    Gianna Lunardi  Elfe, Mangel, Seliger Knabe
    Bernt Ola Volungholen  Geist, Engel, Pater Seraphicus
    Jeanett Neumeister  Not
    Robert Schumann (1810–1856)
    Faust-Szenen
    Ein installatives Oratorium zwischen Bühne und Kirche

    Koproduktion mit dem Luzerner Theater

    «Vom Himmel durch die Welt zur Hölle.» Oder vom Luzerner Theater über den Marktplatz in die Jesuitenkirche und zurück. Zwischen diesen Orten bewegt sich das Publikum und begleitet Faust auf seinem Weg von der Studierstube zur himmlischen Verklärung. Geht als Wandernder den Faust’schen Weg zwischen Erkenntnissuche, Ekstase und Erlösung. Entstanden über einen Zeitraum von fast zehn Jahren, verbinden Schumanns Szenen aus Goethes «Faust» Elemente aus Johann Wolfgang von Goethes Faust I und II. Entsprechend der Faust’schen Sinnsuche ist das Geschehen assoziativ und fragmentarisch angelegt, konzentriert sich auf den allmählichen Verfallsprozess des Titelhelden. Zugleich ist Schumanns musiktheatrale Annäherung an Goethes epochales Drama auch sein Vermächtnis: Kurz nach Fertigstellung der Partitur wurde der Komponist in eine psychiatrische Heilanstalt eingeliefert.

    Luzerner Sinfonieorchester

    Das Luzerner Sinfonieorchester, das 1806 gegründet wurde, ist eines der ältesten Orchester der Schweiz. Neben verschiedenen Konzertreihen, die es im Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) durchführt, gestaltet es am Luzerner Theater sämtliche Opernproduktionen. Nicht nur das klassisch-romantische Repertoire prägt den Spielplan – regelmässig werden auch Raritäten und zeitgenössische Werke aufgeführt. So gingen in den letzten Jahren Kompositionsaufträge an Wolfgang Rihm, Sofia Gubaidulina, Marc-André Dalbavie, Pascal Dusapin, Thomas Adès und Fazıl Say. Seit September 2011 hat der Amerikaner James Gaffigan als Chefdirigent die Leitung inne. Wichtige Akzente am Pult setzten in den letzten Jahren auch Matthias Bamert, Andrey Boreyko, Peter Eötvös, Hannu Lintu, Andris Nelsons, Vasily Petrenko und Leonard Slatkin. Regelmässig kehrt auch der frühere Chefdirigent Jonathan Nott, der von 1997 bis 2002 an der Spitze stand, zum Luzerner Sinfonieorchester zurück. Renommierte Solisten musizieren in den Abonnementszyklen; zu nennen wären etwa Martha Argerich, Renaud und Gautier Capuçon, Isabelle Faust, Vilde Frang, Kirill Gerstein, Hélène Grimaud, Hilary Hahn, Gidon Kremer, Truls Mørk und Maria João Pires. Einspielungen mit Werken von Bernstein, Brahms, Dutilleux, Dvořák, Krenek, Gubaidulina, Rihm, Saint-Saëns, Say, Schreker und Weill  dokumentieren das Wirken des Orchesters auf CD; zuletzt erschienen im Herbst 2017 sämtliche Beethoven-Klavierkonzerte mit Oliver Schnyder. Regelmässig gehen die Musikerinnen und Musiker auf Gastspielreisen: Im Sommer 2016 unternahmen sie eine Tournee durch vier asiatische Länder, im Frühjahr 2017 traten sie beim Bogotá International Music Festival auf. In der Saison 2017/18 standen dann Konzerte beim amerikanischen Ravinia Festival, beim Festival de Besançon, in Abu Dhabi, Amsterdam, St. Petersburg, London, Paris und Moskau auf dem Programm.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 23. August 1993 mit Werken von Schnittke unter der Leitung von Vladimir Kiradjiev. 

    Weitere Informationen finden Sie unter www.sinfonieorchester.ch.

    Juli 2018

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    Clemens Heil

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    Benedikt von Peter

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    Rebecca Krynski Cox

    Die amerikanische Sopranistin Rebecca Krynski Cox studierte klassischen Gesang an der University of South Carolina sowie an der Manhattan School of Music in New York, wo sie bereits wichtige Bühnenerfahrungen machen konnten: als Massenets Thaïs, als Rosina in Coriglianos The Ghosts of Versailles oder als Foirdiligi in Così fan tutte. Sie wurde mehrfach ausgezeichet, u. a. mit dem Ersten Preis der Eisenberg-Fried Competition (2013). Seit der Spielzeit 2017/18 ist Rebecca Krynski Cox festes Ensemblemitglied am Luzerner Theater, wo sie als Alice Ford in Falstaff, als Erste Dame in der Zauberflöte und als Gretchen in Schumanns Faust-Szenen zu erleben war. Weitere Engagements führten sie u. a. an die Santa Fe Opera (Gräfin in Capriccio und Sara in der Uraufführung von Jennifer Higdons Cold Mountain), an die Kentucky Opera (Violetta in La traviata), an die New York City Opera (Amaltea in Rossinis Mosé in Egitto) und an die Des Moines Metro Opera (Micaëla in Brooks/Bizets La Tragédie de Carmen). An der New Yorker Metropolitan Opera trat sie in einem Workshop in Nico Muhlys Two Boys auf.

    Juli 2018

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    Vuyani Mlinde

    Der Bassbariton Vuyani Mlinde begann seine Gesangsausbildung in seiner südafrikanischen Heimat, ehe ihm ein Stipendium das Studium am Londoner Royal College of Music und an der Benjamin Britten International Opera School ermöglichte. Von 2007 bis 2009 absolvierte er das «Young Artists Programme» der Royal Opera Covent Garden, 2010 wurde er in das Ensemble der Oper Frankfurt verpflichtet. Dort wirkte Vuyani Mlinde bislang an Produktionen von Mozarts Figaro und Zauberflöte, Verdis Don Carlo, Puccinis Tosca und Ildebrando Pizzettis Murder in the Cathedral mit. Auch im Konzertbereich kann Vuyani Mlinde auf prominente Auftritte verweisen: So interpretierte er mit John Eliot Gardiner Haydns Schöpfung in der New Yorker Carnegie Hall, im Amsterdamer Concertgebouw sowie beim Pisa Festival und brachte mit dem London Symphony Orchestra, ebenfalls unter Gardiners Leitung, Beethovens Neunte Sinfonie in London, Paris und Madrid zur Aufführung.

    August 2011
     

     

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