Rezital 6

Nicolas Hodges

Birtwistle | Delz | Rihm | Ciurlo | Hilli | Tsukamoto

Sa, 24.11.11.00 UhrNr. 18514

Lukaskirche

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Preise (CHF)

CHF 50


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Piano-Festival

17.11.-25.11. 2018

 

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    Harrison Birtwistle (*1934)
    Gigue Machine für Klavier
    Christoph Delz (1950–1993)
    Sils für Klavier op. 1
    Wolfgang Rihm (*1952)
    Klavierstück Nr. 7
    Francesco Ciurlo
    Four Strips für Klavier
    Uraufführungen | Preisträger des 7. Kompositionswettbewerbs der Stiftung Christoph Delz
    Sebastian Hilli
    Rack and Pinion für Klavier
    Uraufführung | Preisträger des 7. Kompositionswettbewerbs der Stiftung Christoph Delz
    Eiko Tsukamoto
    Zickenzone für Klavier
    Uraufführung | Preisträger des 7. Kompositionswettbewerbs der Stiftung Christoph Delz

    Wer will schon immer dasselbe hören? Langeweile wird nicht aufkommen in der Matinee des britischen Pianisten Nicolas Hodges, präsentiert er doch gleich drei brandneue Partituren. Entstanden sind sie im Rahmen des Christoph-Delz-Kompositionswettbewerbs, der zum bereits siebten Mal stattfindet, zum vierten Mal in Zusammenarbeit mit LUCERNE FESTIVAL. Drei Finalisten hat die Jury ausgewählt: die Japanerin Eiko Tsukamoto, den Italiener Francesco Ciurlo und den Finnen Sebastian Hilli. Wer von ihnen die Krone davonträgt, entscheidet sich allerdings erst im Konzert, nach der Uraufführung der neuen Werke – nicht anhand des reinen Partiturstudiums also, sondern auf Grundlage auch des Höreindrucks. Diese Idee hätte Christoph Delz, dem Stifter des Wettbewerbs, sicherlich gefallen. Denn der früh verstorbene Basler Komponist war ein ausgesprochener Ohrenmensch. Lustvoll öffnete er sich in seinem Schaffen der Welt, liess sich von Umweltgeräuschen und Naturphänomenen inspirieren: in seinem offiziellen Opus 1, dem 1975 entstandenen Klavierstück Sils, von einem Spaziergang über den vereisten Silsersee im Oberengadin.

    Hier können Sie das digitale Konzertprogramm erwerben.

    Nicolas Hodges

    Nicolas Hodges, 1970 in London geboren, absolvierte seine Klavierausbildung am Winchester College und an der University of Cambridge bei Robert Bottone, Susan Bradshaw und Sulamita Aronovsky; hinzu kamen Kompositionsstudien bei Michael Finnissy und Robin Holloway. Im Zentrum seines Repertoires steht die zeitgenössische Musik, die er mit Orchestern wie dem Boston Symphony Orchestra, den Berliner Philharmonikern, dem BBC Symphony Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem San Francisco Symphony oder dem City of Birmingham Symphony Orchestra zur Aufführung bringt. Dabei arbeitet er mit Dirigenten wie Marin Alsop, Daniel Barenboim, Susanna Mälkki, Jonathan Nott, François-Xavier Roth, Jukka-Pekka Saraste oder Leonard Slatkin zusammen. Nicolas Hodges ist regelmässiger Gast bedeutender Festivals, darunter die Donaueschinger Musiktage, das Festival d’Automne in Paris, die Salzburger Festspiele, das Tanglewood Festival, die Ars Musica Brüssel, Wien Modern, die BBC Proms sowie die Tage für Neue Musik in Zürich. Als Kammermusiker ist er seit 2013 Mitglied im Trio Accanto und arbeitet mit dem Arditti Quartet, dem Cellisten Adrian Brendel und dem Schlagzeuger Colin Currie zusammen. Renommierte Komponisten wie Elliott Carter, Thomas Adès oder Sir Harrison Birtwistle haben für Nicolas Hodges neue Werke geschrieben. Gegenwärtig komponiert Rebecca Saunders ein neues Klavierkonzert für ihn, das 2020 bei LUCERNE FESTIVAL uraufgeführt wird. Seit 2005 lehrt Nicolas Hodges als Professor für Klavier an der Musikhochschule in Stuttgart, ausserdem ist er Dozent bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 16. August 2002 mit der basel sinfonietta unter Peter Rundel – auf dem Programm stand Keqrops von Iannis Xenakis.

    Oktober 2018
     

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