Sinfoniekonzert 25 – Mozart-Da Ponte-Zyklus 1

musicAeterna | Teodor Currentzis | Solisten

Mozart

Do, 12.09.18.30 UhrNr. 19353

KKL Luzern, Konzertsaal

Ausverkauft


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

16.08.-15.09. 2019

 

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    Sinfoniekonzert 25 – Mozart-Da Ponte-Zyklus 1

    musicAeterna | Teodor Currentzis | Solisten

    Andrei Bondarenko  Il Conte di Almaviva
    Ekaterina Scherbachenko  La Contessa di Almaviv
    Paula Murrihy  Cherubino
    Krystian Adam  Don Basilio
    Danis Khuzin  Don Curzio
    Fanie Antonelou  Barbarina
    Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791)
    Le nozze di Figaro KV 492
    Opera buffa in vier Akten
    Konzertante Aufführung

    Der französische König Louis XVI. war ausser sich: «Das ist abscheulich, das wird niemals gespielt!», rief er aus, als er Beaumarchais’ Komödie Le mariage de Figaro kennenlernte. Die Premiere, die 1784 an der Comédie française stattfand, galt umso mehr als Sensation. Die Aura eines Umsturzes (dem der König neun Jahre später tatsächlich auf der Guillotine zum Opfer fiel) lag in der Luft und sorgte dafür, dass sich das Stück wie ein Lauffeuer verbreitete. In Wien aber, wo das Schauspiel zunächst von der Zensur verboten worden war, gelangte es 1786 als Oper auf die Bühne, in der Fassung von Lorenzo Da Ponte und Wolfgang Amadé Mozart: «Was in unseren Zeiten nicht erlaubt ist, gesagt zu werden, wird gesungen», bemerkte die Wiener Realzeitung über Le nozze di Figaro. Die Kritik an den Privilegien des Adels setzt hier eine turbulente Intrigenhandlung in Gang, bei der das Dienerpaar Figaro und Susanna am Ende über den selbstherrlichen Potentaten triumphiert. Mozarts subversiver Figaro ist eine der witzigsten Opern im ganzen Repertoire – und verzaubert mit herrlicher Musik. Der ideale Auftakt für den Mozart-Da Ponte-Zyklus von Teodor Currentzis!

    Gastronomisches Angebot des KKL beim Sommer-Festival 2019

    Hier können Sie das digitale Konzertprogramm erwerben.

    musicAeterna

    Das Ensemble musicAeterna, das sich aus einem Orchester und einem Chor zusammensetzt, wurde 2004 von Teodor Currentzis in Nowosibirsk mit dem Ziel gegründet, ein breites Repertoire vom Barock bis zur Gegenwart zu erarbeiten. Von 2011 bis 2019 war es am Staatlichen Ballett- und Operntheater Perm (Ural) beheimatet, wo es jährlich mehrere Produktionen gestaltete. Seit dem September 2019 arbeitet es frei und privat finanziert. In den letzten Jahren hat sich musicAeterna zu einem echten Exportschlager entwickelt: Gemeinsam mit Teodor Currentzis gastierten das Orchester und der Chor in Wien, Amsterdam, London, Paris, Brüssel, Lissabon, Helsinki, Moskau, St. Petersburg und, auf Einladung der Berliner Philharmoniker, in der dortigen Philharmonie. Opernproduktionen führten sie zur Ruhrtriennale, zum Festival d’Aix-en-Provence und ans Festspielhaus Baden-Baden. Eine enge Zusammenarbeit besteht mit den Salzburger Festspielen, wo musicAeterna 2017 mit Mozarts La clemenza di Tito seinen Einstand gab; gemeinsam mit Currentzis wird das Ensemble dort in den nächsten Jahren Wagners Tristan und Isolde sowie Bachs h-Moll-Messe interpretieren. Anfang 2019 ging es erstmals auf Japan-Tournee, und noch in diesem Jahr debutiert musicAeterna mit Verdis Requiem in New York. Mehrfach haben die Musikerinnen und Musiker neue Werke zur Uraufführung gebracht, so etwa Dmitri Kourliandskis Oper Nosferatu, Philippe Hersants Tristia und Alexei Syumaks Einakter Cantos. Zahlreiche Einspielungen entstanden in den letzten Jahren, darunter der vielbeachtete Mozart-Da Ponte-Zyklus mit Le nozze di Figaro (2013), Così fan tutte (2014) und Don Giovanni (2016). Für diese und andere CDs erhielten das Ensemble und Currentzis den «Preis der deutschen Schallplattenkritik», den «Echo Klassik» und den «Diapason d’or». Überdies wurde musicAeterna bereits siebzehnmal die «Goldene Maske» des russischen Theaterverbands verliehen.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 25. März 2015 mit einem reinen Rameau-Programm unter der Leitung von Teodor Currentzis.

    August 2019

    Weitere Termine

    Teodor Currentzis

    Teodor Currentzis, geboren 1972 in Athen, studierte zunächst Violine und Komposition am Nationalkonservatorium seiner Heimatstadt. 1994 zog er nach St. Petersburg und absolvierte dort sein Kapellmeisterstudium bei Ilja Musin, dem legendären Pädagogen, aus dessen Dirigentenklasse auch Semyon Bychkov und Valery Gergiev hervorgegangen sind. Seine erste Chefposition führte Currentzis 2004 an die Staatsoper Nowosibirsk, die er als Generalmusikdirektor sechs Jahre lang leitete. Von 2011 bis Sommer 2019 amtierte er als Musikdirektor an der Oper in Perm; weiterhin verantwortet er dort das Diaghilew-Festival. Internationalen Ruhm erwarb er sich mit seinem 2004 gegründeten Ensemble musicAeterna, das ein Orchester und einen Chor umfasst. Mit ihnen trat er u. a. im Festspielhaus Baden-Baden, am Wiener Konzerthaus, im Amsterdamer Concertgebouw und in der Berliner Philharmonie auf. Als Operndirigent war Currentzis am Moskauer Bolschoi-Theater, an der Bayerischen Staatsoper, am Zürcher Opernhaus, am Teatro Real in Madrid und beim Festival d’Aix-en-Provence zu Gast. 2017 debutierte er mit Mozarts La clemenza di Tito bei den Salzburger Festspielen; dort dirigierte er 2018 alle neun Beethoven-Sinfonien, 2019 folgte Mozarts Idomeneo. Seit Herbst 2018 leitet Cur-rentzis als Chefdirigent das SWR Symphonieorchester, mit dem er in den vergangenen Monaten Sinfonien von Mahler, Tschaikowsky und Schostakowitsch erarbeitete und im Wiener Konzerthaus sowie in der Hamburger Elbphilharmonie gastierte. Mit musicAeterna ging er im Februar 2019 erstmals auf Japan-Tournee. Bereits siebenmal wurde Teodor Currentzis mit dem russischen Theaterpreis «Die goldene Maske» ausgezeichnet; 2016 wählten ihn die Kritiker des Magazins Opernwelt zum «Dirigenten des Jahres». Seine CDs wurden mit zahlreichen Preisen bedacht; seine jüngste Einspielung ist Mahlers Sechster Sinfonie gewidmet.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 25. März 2015 mit musicAeterna und einem reinen Rameau-Programm.

    August 2019

    Weitere Termine

    Andrei Bondarenko

    Der Bariton Andrei Bondarenko, geboren 1987 im ukrainischen Kamenez-Podolski, absolvierte seine Gesangsausbildung an der Nationalen Tschaikowsky-Musikakademie und am
    Konservatorium in Kiew und machte durch Erfolge bei Wettbewerben wie «BBC Cardiff Singer of the World» oder «New Ukrainian Voices» auf sich aufmerksam. Wichtige Erfahrungen sammelte er im Young Singers Project der Salzburger Festspiele, wo er anschliessend in Gounods Roméo et Juliette und Strawinskys Le Rossignol zu erleben war. 2013 übernahm er in St. Petersburg die Titelpartie in der russischen Erstaufführung von Brittens Billy Budd. Auch am Londoner Covent Garden, am Mariinsky-Theater und an den Opernhäusern von Zürich, Madrid, Perm, Köln und Palm Beach (wo er in der vergangenen Saison sein Rollendebut als Don Giovanni gab) war Andrei Bondarenko zu Gast und arbeitete dabei mit Valery Gergiev, Teodor Currentzis, Yannick Nézet-Séguin und Ivor Bolton zusammen.

    August 2019

    Ekaterina Scherbachenko

    Ekaterina Scherbachenko studierte am Moskauer Konservatorium bei Marina Alekseeva und ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. So gewann sie 2009 die Konkurrenz «Singer of the World» der BBC in Cardiff. Erste Bühnenerfahrungen konnte die Sopranistin an der Moskauer Stanislawski-Oper sammeln. 2005 wechselte sie fest ans Bolschoi-Theater, wo sie als Natascha in Prokofjews Krieg und Frieden, als Puccinis Liù und Mimì, als Tschaikowskys Jolanthe und Tatjana sowie als Micaëla in Bizets Carmen auftrat. Mit dem Bolschoi-Ensemble gastierte sie im Pariser Palais Garnier und an der Mailänder Scala. Weitere Engagements führten sie ans Londoner Royal Opera House und an die Bayerische Staatsoper, ans Teatro Real in Madrid und an die Opéra de Monte-Carlo. 2013 debutierte sie an der New Yoker Metropolitan Opera, 2015 beim Festival d’Aix-en-Provence. Und auch als Konzertsängerin tritt sie regelmässig auf, so zuletzt mit Brittens War Requiem in Lyon und Tokio.

    August 2019

     

    Alex Esposito

    Der Bassbariton Alex Esposito, Jahrgang 1975, studierte in seiner Heimatstadt Bergamo, begann seine Karriere mit Auftritten am Teatro Lirico in Cagliari sowie am Teatro dell’Opera in Rom und wurde 2007 als «Bester Sänger des Jahres» mit dem renommierten «Premio Abbiati» ausgezeichnet. Im Mittelpunkt seines Repertoires stehen die Opern Mozarts und Rossinis. So trat er als Leporello im Don Giovanni an der Mailänder Scala und der Deutschen Oper Berlin auf, sang als erster Italiener die Partie des Papageno an der Bayerischen Staatsoper, wo er auch als Figaro und als Guglielmo (Così fan tutte) gastierte, und ist regelmässig beim Rossini-Festival in Pesaro zu Gast. Weitere Verpflichtungen führten Esposito, der mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Sir Antonio Pappano, Myung-Whun Chung und Daniele Gatti zusammengearbeitet hat, an die Wiener Staatsoper, an die Opéra national de Paris, ans Royal Opera House London, nach Salzburg und Aix-en-Provence.

    August 2019

    Olga Kulchynska

    Die Sopranistin Olga Kulchynska, geboren 1990 in Riwne (Ukraine), studierte zunächst Musiktheorie, bevor sie als 19-Jährige ihre Gesangsaus-bildung bei Maria Stefiuk an der Tschaikowsky-Musikakademie in Kiew aufnahm. Sie gewann verschiedene internationale Wettbewerbe, so 2015 die «Francisco Viñas»-Konkurrenz in Barcelona, und begann ihre Karriere im Opernstudio des Moskauer Bolschoi-Theaters, das sie anschliessend ins feste Ensemble übernahm. Dort war sie als Marfa in Rimskys Zarenbraut, Musetta in Puccinis La Bohème, Susanna in Mozarts Figaro und Gilda in Verdis Rigoletto zu erleben. Seit 2018 ist sie fest am Opernhaus Zürich engagiert, wo sie 2015 als Giulietta in Bellinis I Capuleti e i Montecchi debutiert hatte. Ausserdem trat sie am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, an der Opéra national de Paris, der Bayerischen Staatsoper, der New Yorker Metropolitan Opera und der Niederländischen Nationaloper sowie am Théâtre Royal de la Monnaie auf.

    August 2019

    Paula Murrihy

    Die irische Mezzosopranistin Paula Murrihy, die aus der Grafschaft Kerry stammt, studierte in Dublin und Boston. Von 2009 bis 2017 war sie Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt, wo sie als Polissena in Händels Radamisto, Dorabella in Mozarts Così fan tutte, Meg Page in Verdis Falstaff und als Bizets Carmen zu erleben war. Mittlerweile freischaffend tätig, gastiert Paula Murrihy an Bühnen wie der Metropolitan Opera New York, der Los Angeles Opera, dem Opernhaus Zürich, der Nationaloper Amsterdam, dem Royal Opera House in London oder der English National Opera. Im Sommer 2019 trat sie als Idamante in Peter Sellars’ Neudeutung von Mozarts Idomeneo bei den Salzburger Festspielen auf; im Dezember kehrt sie an die Oper Frankfurt zurück und gestaltet dort die Titelrolle in Faurés Pénélope. Als Liedsängerin präsentierte sich Paula Murrihy beim Aldeburgh und beim Wexford Festival, in der New Yorker Carnegie Hall und der Londoner Wigmore Hall.

    August 2019

    Weitere Termine

    Daria Telyatnikova

    Aus dem russischen Korkino stammt die Mezzosopranistin Daria Telyatnikova, die in St. Petersburg u. a. am Rimsky-Korsakow-Konservatorium studierte und 2010 beim Riccardo-Zandonai-Wettbewerb ausgezeichnet wurde. Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie von 2010 bis 2012 in der Akademie des St. Petersburger Mariinsky-Theaters, wo sie 2011 als Nicoletta in Prokofjews Die Liebe zu den drei Orangen ihr Debut gab. 2012/13 gehörte sie dem Opernstudio in Zürich an. Am Bolschoi-Theater gestaltete sie Mozarts Cherubino und war überdies als Laura in Tschaikowskys Jolanthe und mit Ravels L’Enfant et les sortilèges zu erleben. Weitere Engagements führten sie ans Opernhaus Perm und ans Teatro Comunale nach Ferrara, ins Athener Megaron und in die Berliner Philharmonie, in die Cité de la Musique nach Paris und in den Moskauer Tschaikowsky-Saal. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Vladimir Jurowski, Teodor Currentzis oder Nikolaj Znaider zusammen.

    August 2019

    Evgeny Stavinsky

    Nach seiner Ausbildung zum Sänger und Chorleiter an der Moskauer Chorakademie vertiefte Evgeny Stavinsky, geboren im russischen Dubna, 2004/05 seine Studien an der Accademia del Maggio Musicale Fiorentino. Seit 2006 ist er Ensemblemitglied der Neuen Oper Moskau, wo er in den grossen Basspartien von Tschaikow-sky, Mussorgsky, Wagner und Strauss auf der Bühne stand. Gastspiele führten Stavinsky, der auch als Dirigent tätig ist und das Städtische Sinfonieorchester in Dubna leitet, ans Mariinsky-Theater, ans Teatro Comunale di Bologna, an die Ungarische Staatsoper und ans Londoner Royal Opera House. Im Konzertbereich hat er in diesem Sommer an Aufführungen von Beethovens Neunter Sinfonie unter Riccardo Muti in Ravenna und Athen mitgewirkt und wird in der Saison 2019/20 unter Currentzis in New York und Baden-Baden die Requiem-Vertonungen von Mozart und Verdi interpretieren. 2018 wurde er mit der «Goldenen Maske» ausgezeichnet.

    August 2019

    Krystian Adam

    Der polnische Tenor Krystian Adam studierte an der Musikakademie Warschau und am Verdi-Konservatorium in Mailand. 2007 debutierte er bei der Uraufführung von Fabio Vacchis Teneke an der Mailänder Scala. Er gastierte an zahlreichen europäischen Bühnen und bei Festivals wie dem Maggio Musicale Fiorentino oder den Händel-Festspielen in Halle. Claudio Abbado verpflichtete ihn für Konzerte mit dem Orchestra Mozart, Riccardo Chailly für Puccinis La fanciulla del West, und Sir John Eliot Gardiner engagierte ihn für Tourneen mit Monteverdis Marienvesper, L’Orfeo, Il ritorno d’Ulisse in patria und Il combattimento di Tancredi e Clorinda. Krystian Adam widmet sich intensiv der Alten Musik, mit Dirigenten wie Rinaldo Alessandrini, Giovanni Antonini, Jean-Christophe Spinosi oder Václav Luks. Als Don Basilio im Figaro, den er unter Teodor Currentzis auf CD eingespielt hat, war er u. a. am Londoner Royal Opera House und an der Niederländischen Nationaloper in Amsterdam zu Gast.

    August 2019

    Weitere Termine

    Danis Khuzin

    Der russische Tenor Danis Khuzin wurde 1975 in Perm geboren. Nach dem Besuch des dortigen Konservatoriums studierte er am Perm State Institute of Art and Culture in der Klasse von Irina Kotelnikova und machte 2012 seinen Abschluss. Schon während seiner Ausbildung war er Mitglied im Opernchor der Staatsoper Perm. Anschliessend wechselte er in den musicAeterna Chor, und seit 2012 steht er auch als Solist auf der Bühne. So hat Khuzin in Perm an zahlreichen Produktionen unter der Leitung von Teodor Currentzis mitgewirkt und war u. a. als Fetyukov in Alexander Tschaikowskys Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch und als Don Curzio in Mozarts Le nozze di Figaro zu erleben, als Yelisey Bomelius in Rimsky-Korsakows Zarenbraut, als Beppe in Leoncavallos Pagliacci, als Gastone in Verdis La traviata, als Spalanzani in Offenbachs Les Contes d’Hoffmann oder mit Tschaikowsky-Partien wie Triquet in Eugen Onegin oder Almerik in Jolanthe.

    August 2019

    Fanie Antonelou

    Aus Athen stammt die Sopranistin Fanie Antonelou, die an der Musikhochschule Stuttgart bei Dunja Vej-zović und Ulrike Sonntag sowie bei Cornelis Witthoefft (Liedgestaltung) ausgebildet wurde. Ergänzend studierte sie an der Opernschule Stuttgart und im Fachbereich Alte Musik der Musikhochschule in Trossingen. 2005 gewann sie beim internationalen «Maria-Callas-Wettbewerb» in Athen den Ersten Preis im Fach «Oratorium/Lied»; ausserdem ist sie Preisträgerin des Frankfurter «Mendelssohn-Preises» (2008 und 2009). Gastspiele führten sie u. a. an die Opernhäuser in Perm, Athen und Stuttgart sowie zum Rossini-Festival nach Bad Wildbad. Im Konzertbereich ist sie in der Berliner Philharmonie, an der Alten Oper Frankfurt, im Athener Megaron und beim Schleswig-Holstein Musik Festival aufgetreten. Als Susanna wirkte sie an Teodor Currentzis’ Figaro-Einspielung mit, die mit einem «Echo Klassik» ausgezeichnet wurde.

    August 2019

    Garry Agadzhanyan

    Der Bassist Garry Agadzhanyan, geboren 1977 im armenischen Jerewan, studierte am Staatlichen Mussorgsky-Konservatorium in Jekaterinburg. 2007 gewann er den Glinka-Wettbewerb, 2012 den «Concorso Vincenzo Bellini». Von 2004 bis 2017 gehörte er dem Ensemble der Staatsoper Jekaterinburg an und wechselte anschliessend ans Opernhaus Perm. 2009 sang er im Grossen Saal des Moskauer Konservatoriums den König René in Tschaikowskys Jolanthe – eine Rolle, mit der er sich 2012 auch am Michailowski-Theater in St. Petersburg vorstellte. Als Kontschak in Borodins Fürst Igor debutierte Agadzhanyan 2011 an der Oper Nowosibirsk, als Fürst Gremin in Tschaikowskys Eugen Onegin zwei Jahre später am Moskauer Bolschoi-Theater. Mit musicAeterna und Teodor Currentzis ist er u. a. im Konzerthaus Dortmund, im Festspielhaus Baden-Baden und in der Kölner Philharmonie aufgetreten. 2013 wurde Garry Agadzhanyan mit der «Goldenen Maske» ausgezeichnet.

    August 2019

    17.30 Uhr | KKL Luzern, Auditorium
    Konzerteinführung mit Susanne Stähr