Sinfoniekonzert 26

musicAeterna orchestra of Perm Opera | Teodor Currentzis | Cecilia Bartoli

Mozart

Fr, 13.09.19.30 UhrNr. 19354

KKL Luzern, Konzertsaal

Karten ab Mo, 25. März 2019 | 12.00 (UTC + 1)


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

16.08.-15.09. 2019

 

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    Sinfoniekonzert 26

    musicAeterna orchestra of Perm Opera | Teodor Currentzis | Cecilia Bartoli

    Cecilia Bartoli  Mezzosopran
    Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791)
    Ausgewählte Arien aus La clemenza di Tito KV 621
    sowie Arien und Orchestersätze aus weiteren Werken

    Das ist eine absolute Weltpremiere! Erstmals treten Cecilia Bartoli und Teodor Currentzis zusammen auf: Die temperamentvolle italienische Mezzosopranistin, die ihr Publikum schon mit dem ersten Ton, den sie anstimmt, mit dem ersten Schritt, den sie auf die Bühne setzt, in Bann schlägt, trifft auf den geheimnisumwitterten Guru unter den heutigen Dirigenten. Und beide bekennen, dass damit ein Traum für sie in Erfüllung gehe, mit dem sie sich schon lange getragen hätten. Weshalb auch beide ihre Vorsätze und Terminpläne kurzerhand über Bord geworfen haben, um diese Begegnung zu ermöglichen: Currentzis, der es sich eigentlich zum Prinzip macht, niemals mehr als drei Tage hintereinander zu konzertieren, durchbricht für die Bartoli diese eiserne Regel; und die Sängerin ihrerseits erklärte sich sogleich bereit, für Currentzis zum Festivalfinale auch noch die Despina in Mozarts Così fan tutte zu übernehmen. Allerdings nur und ausschliesslich in Luzern! Das neue «Traumpaar» beginnt seine Zusammenarbeit mit einem Mozart-Abend: mit ausgewählten Arien und Orchesterstücken aus dem Füllhorn seines reichen Schaffens.

    musicAeterna orchestra of Perm Opera

    Das Orchester musicAeterna wurde 2004 von Teodor Currentzis in Nowosibirsk mit dem Ziel gegründet, barocke und klassische Werke im Originalklang aufzuführen, aber auch neue Impulse im Bereich der zeitgenössischen Musik zu setzen. Seit der Spielzeit 2011/12 ist das Ensemble, zu dem auch ein Chor gehört, am Staatlichen Ballett- und Operntheater Perm (Ural) beheimatet, wo es jährlich mehrere Produktionen musiziert. Darüber hinaus hat sich musicAeterna zu einem echten Exportschlager entwickelt: Gemeinsam mit Teodor Currentzis gastierte das Orchester in Wien, Amsterdam, London, Baden-Baden, Bregenz, Moskau, St. Petersburg und, auf Einladung der Berliner Philharmoniker, in der dortigen Philharmonie. 2015 gestaltete es Wagners Rheingold bei der Ruhrtriennale, 2016 präsentierte es Purcells Indian Queen in einer halb-szenischen Fassung, die Peter Sellars erarbeitete, am Grand Théâtre de Genève, in der Kölner Philharmonie und beim Musikfest Bremen. Im Sommer 2017 feiert musicAeterna seinen Einstand bei den Salzburger Festspielen, wo neben einer Neuproduktion von Mozarts La clemenza di Tito auch zwei Konzerte auf dem Programm stehen. In den letzten Jahren entstanden zahlreiche Einspielungen, darunter Schostakowitschs Klavierkonzerte (mit Alexander Melnikov), Mozarts Requiem, das Rameau-Projekt The Sound of Light, Tschaikowskys Violinkonzert (Solistin: Patricia Kopatchinskaja) in Koppelung mit Strawinskys Les Noces und vor allem ein vielbeachteter Mozart-Da-Ponte-Zyklus mit Le nozze di Figaro (2013), Così fan tutte (2014) und Don Giovanni (2016). Zweimal wurde music-Aeterna dafür mit dem «Echo Klassik» ausgezeichnet, siebzehn Mal erhielt das Ensemble die «Goldene Maske» des russischen Theaterverbands: häufiger als jedes andere Opernorchester in Russland. 

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 25. März 2015 mit einem reinen Rameau-Programm unter der Leitung von Teodor Currentzis.

    Februar 2017

    Weitere Termine

    Teodor Currentzis

    Teodor Currentzis, geboren 1972 in Athen, wurde als Zwölfjähriger an das Nationalkonservatorium seiner Heimatstadt aufgenommen, wo er zunächst Violine studierte und ab 1987 auch Kompositionsunterricht erhielt. 1994 zog er nach St. Petersburg und absolvierte dort sein Kapellmeisterstudium bei Ilya Musin, dem legendären Pädagogen, aus dessen Dirigentenklasse auch Semyon Bychkov und Valery Gergiev hervorgegangen sind. Seine erste Chefposition führte Currentzis 2004 an die Staatsoper Nowosibirsk, die er als Generalmusikdirektor sechs Jahre lang leitete. Seit 2010 amtiert er als Musikdirektor an der Staatsoper in Perm. Internationalen Ruhm erwarb er sich mit seinem 2004 gegründeten Orchester music-Aeterna, mit dem er u. a. im Festspielhaus Baden-Baden, am Wiener Konzerthaus, im Amsterdamer Concertgebouw und in der Berliner Philharmonie auftrat. Als Operndirigent war Currentzis mit Bergs Wozzeck und Mozarts Don Giovanni am Moskauer Bolschoi-Theater zu erleben; er dirigierte Verdis Macbeth an der Bayerischen Staatsoper, Schostakowitschs Lady Macbeth am Zürcher Opernhaus und Wagners Tristan am Teatro Real in Madrid. 2015 feierte er mit Strawinskys Persephone und Tschaikowskys Jolanthe seinen Einstand in Aix-en-Provence, im Sommer 2017 debutiert er mit Mozarts La clemenza di Tito bei den Salzburger Festspielen. In der laufenden Spielzeit arbeitet Currentzis mit dem Mahler Chamber Orchestra und den Wiener Symphonikern zusammen; mit musicAeterna konzertiert er in sechs europäischen Ländern. Bereits zweimal wurde Teodor Currentzis mit dem «Echo Klassik» ausgezeichnet: 2014 für seine Einspielung von Mozarts Figaro und 2016 für Strawinskys Le Sacre du printemps. Im vergangenen Herbst wählten ihn die Kritiker des Magazins Opernwelt überdies zum «Dirigenten des Jahres». Seine jüngste CD ist Mozarts Don Giovanni gewidmet und erschien im November 2016. 

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 25. März 2015 mit musicAeterna und einem reinen Rameau-Programm.

    Februar 2017

    Weitere Termine

    Cecilia Bartoli

    Cecilia Bartoli, die aus Rom stammt, wurde von ihrer Mutter Silvana Bazzoni ausgebildet. 1987 gab sie ihr Operndebut, 1988 arbeitete die gerade 22-Jährige bei einer Produktion von Mozarts Così fan tutte erstmals mit Nikolaus Har­non­court zusammen. Gleich am Beginn ihrer Karriere standen auch Begeg­nungen mit Her­bert von Karajan, Sir Georg Solti und Daniel Barenboim. Cecilia Bartoli tritt seit mehr als zwanzig Jahren an den renommiertesten Opern- und Konzerthäusern sowie bei den grossen internationalen Festspielen auf. Schon früh arbeitete sie neben den führenden Sinfonieorchestern auch mit Ensembles der Alten Musik zusammen, darunter Les Arts Florissants, der Concentus Musicus Wien, Il Giardino Armonico, Les Musiciens du Louvre, das Freiburger Barockorchester, La Scintilla und I Barocchisti. 2016 gründete sie das in Monaco beheimatete Orchester Les Musiciens du Prince. Die barocke Literatur, das Mozart-Fach und der Belcanto bilden die Schwerpunkte ihres Repertoires – dabei sorgte sie für die Wiederentdeckung vieler in Vergessenheit geratener Werke. Seit 2012 ist Cecilia Bartoli künstlerische Leiterin der Pfingstfestspiele in Salzburg, wo sie in den vergangenen Jahren u. a. als Bellinis Norma, als Rossinis Cenerentola und Händels Ariodante zu erleben war. 2018 gestaltete sie dort die Titelrolle in Rossinis L’italiana in Algeri, 2019 folgt eine Neuproduktion von Händels Alcina. Cecilia Bartolis CDs wurden mehr als zehn Millionen Mal verkauft – allein fünfmal wurde ihr der «Grammy» verliehen. Zuletzt, im Spätherbst 2017, veröffentlichte sie das Album Dolce Duello mit Sol Gabetta und der Cappella Gabetta. In Italien und Frankreich wurde sie mit höchsten Orden dekoriert, in Dänemark erhielt sie 2010 den Léonie-Sonning-Musikpreis; 2012 wurde sie für ihr Lebenswerk mit dem «Herbert von Karajan Musikpreis» und 2016 mit dem «Polar Music Prize» ausgezeichnet.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 7. September 1995 mit einem Liederrezital, am Klavier György Fischer.

    Juli 2018

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