Sinfoniekonzert 26

musicAeterna Orchester und Chor | Teodor Currentzis | Cecilia Bartoli u.a.

Mozart

Fr, 13.09.19.30 UhrNr. 19354

KKL Luzern, Konzertsaal

Vergangenes Konzert


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

16.08.-15.09. 2019

 

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    Sinfoniekonzert 26

    musicAeterna Orchester und Chor | Teodor Currentzis | Cecilia Bartoli u.a.

    Cecilia Bartoli  Mezzosopran
    Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791)
    Kyrie d-Moll KV 341 (386a)
     
    Auszüge aus der Kantate Davide penitente KV 469
     
    Marsch aus La clemenza di Tito KV 621
    Chor Serbate, oh Dei custodi aus La Clemenza di Tito KV 621
    Arie des Sesto Deh per questo istante solo aus La Clemenza di Tito KV 621
    Ouvertüre zu La Clemenza di Tito KV 621
    Arie des Sesto Parto, parto, ma tu ben mio aus La Clemenza di Tito KV 621
     
    Ouvertüre zu Don Giovanni KV 527
    Rezitativ und Arie der Donna Elvira In quali ecessi, o numi … Mi tradi aus Don Giovanni KV 527
     
    Ouvertüre zu Così fan tutte KV 588
    Duett Fiordiligi – Ferrando Fra gli amplessi in pochi istanti aus Così fan tutte KV 588
     
    Maurerische Trauermusik c-Moll KV 477 (479a)
     
    Konzertarie Ch’io mi scordi di te … Non temer, amato bene KV 505
     

    Das ist eine absolute Weltpremiere! Erstmals treten Cecilia Bartoli und Teodor Currentzis zusammen auf: Die temperamentvolle italienische Mezzosopranistin, die ihr Publikum schon mit dem ersten Ton, den sie anstimmt, mit dem ersten Schritt, den sie auf die Bühne setzt, in Bann schlägt, trifft auf den geheimnisumwitterten Guru unter den heutigen Dirigenten. Und beide bekennen, dass damit ein Traum für sie in Erfüllung gehe, mit dem sie sich schon lange getragen hätten. Weshalb auch beide ihre Vorsätze und Terminpläne kurzerhand über Bord geworfen haben, um diese Begegnung zu ermöglichen: Currentzis, der es sich eigentlich zum Prinzip macht, niemals mehr als drei Tage hintereinander zu konzertieren, durchbricht für die Bartoli diese eiserne Regel; und die Sängerin ihrerseits erklärte sich sogleich bereit, für Currentzis zum Festivalfinale auch noch die Despina in Mozarts Così fan tutte zu übernehmen. Allerdings nur und ausschliesslich in Luzern! Das neue «Traumpaar» beginnt seine Zusammenarbeit mit einem Mozart-Abend: mit ausgewählten Arien und Orchesterstücken aus dem Füllhorn seines reichen Schaffens.

    Gastronomisches Angebot des KKL beim Sommer-Festival 2019

    Hier können Sie das digitale Konzertprogramm erwerben.

    musicAeterna

    Das Ensemble musicAeterna, das sich aus einem Orchester und einem Chor zusammensetzt, wurde 2004 von Teodor Currentzis in Nowosibirsk mit dem Ziel gegründet, ein breites Repertoire vom Barock bis zur Gegenwart zu erarbeiten. Von 2011 bis 2019 war es am Staatlichen Ballett- und Operntheater Perm (Ural) beheimatet, wo es jährlich mehrere Produktionen gestaltete. Seit dem September 2019 arbeitet es frei und privat finanziert. In den letzten Jahren hat sich musicAeterna zu einem echten Exportschlager entwickelt: Gemeinsam mit Teodor Currentzis gastierten das Orchester und der Chor in Wien, Amsterdam, London, Paris, Brüssel, Lissabon, Helsinki, Moskau, St. Petersburg und, auf Einladung der Berliner Philharmoniker, in der dortigen Philharmonie. Opernproduktionen führten sie zur Ruhrtriennale, zum Festival d’Aix-en-Provence und ans Festspielhaus Baden-Baden. Eine enge Zusammenarbeit besteht mit den Salzburger Festspielen, wo musicAeterna 2017 mit Mozarts La clemenza di Tito seinen Einstand gab; gemeinsam mit Currentzis wird das Ensemble dort in den nächsten Jahren Wagners Tristan und Isolde sowie Bachs h-Moll-Messe interpretieren. Anfang 2019 ging es erstmals auf Japan-Tournee, und noch in diesem Jahr debutiert musicAeterna mit Verdis Requiem in New York. Mehrfach haben die Musikerinnen und Musiker neue Werke zur Uraufführung gebracht, so etwa Dmitri Kourliandskis Oper Nosferatu, Philippe Hersants Tristia und Alexei Syumaks Einakter Cantos. Zahlreiche Einspielungen entstanden in den letzten Jahren, darunter der vielbeachtete Mozart-Da Ponte-Zyklus mit Le nozze di Figaro (2013), Così fan tutte (2014) und Don Giovanni (2016). Für diese und andere CDs erhielten das Ensemble und Currentzis den «Preis der deutschen Schallplattenkritik», den «Echo Klassik» und den «Diapason d’or». Überdies wurde musicAeterna bereits siebzehnmal die «Goldene Maske» des russischen Theaterverbands verliehen.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 25. März 2015 mit einem reinen Rameau-Programm unter der Leitung von Teodor Currentzis.

    August 2019

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    Teodor Currentzis

    Teodor Currentzis, geboren 1972 in Athen, studierte zunächst Violine und Komposition am Nationalkonservatorium seiner Heimatstadt. 1994 zog er nach St. Petersburg und absolvierte dort sein Kapellmeisterstudium bei Ilja Musin, dem legendären Pädagogen, aus dessen Dirigentenklasse auch Semyon Bychkov und Valery Gergiev hervorgegangen sind. Seine erste Chefposition führte Currentzis 2004 an die Staatsoper Nowosibirsk, die er als Generalmusikdirektor sechs Jahre lang leitete. Von 2011 bis Sommer 2019 amtierte er als Musikdirektor an der Oper in Perm; weiterhin verantwortet er dort das Diaghilew-Festival. Internationalen Ruhm erwarb er sich mit seinem 2004 gegründeten Ensemble musicAeterna, das ein Orchester und einen Chor umfasst. Mit ihnen trat er u. a. im Festspielhaus Baden-Baden, am Wiener Konzerthaus, im Amsterdamer Concertgebouw und in der Berliner Philharmonie auf. Als Operndirigent war Currentzis am Moskauer Bolschoi-Theater, an der Bayerischen Staatsoper, am Zürcher Opernhaus, am Teatro Real in Madrid und beim Festival d’Aix-en-Provence zu Gast. 2017 debutierte er mit Mozarts La clemenza di Tito bei den Salzburger Festspielen; dort dirigierte er 2018 alle neun Beethoven-Sinfonien, 2019 folgte Mozarts Idomeneo. Seit Herbst 2018 leitet Cur-rentzis als Chefdirigent das SWR Symphonieorchester, mit dem er in den vergangenen Monaten Sinfonien von Mahler, Tschaikowsky und Schostakowitsch erarbeitete und im Wiener Konzerthaus sowie in der Hamburger Elbphilharmonie gastierte. Mit musicAeterna ging er im Februar 2019 erstmals auf Japan-Tournee. Bereits siebenmal wurde Teodor Currentzis mit dem russischen Theaterpreis «Die goldene Maske» ausgezeichnet; 2016 wählten ihn die Kritiker des Magazins Opernwelt zum «Dirigenten des Jahres». Seine CDs wurden mit zahlreichen Preisen bedacht; seine jüngste Einspielung ist Mahlers Sechster Sinfonie gewidmet.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 25. März 2015 mit musicAeterna und einem reinen Rameau-Programm.

    August 2019

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    Cecilia Bartoli

    Cecilia Bartoli, die aus Rom stammt, wurde von ihrer Mutter Silvana Bazzoni ausgebildet. 1987 gab sie ihr Operndebut, 1988 arbeitete die gerade 22-Jährige bei einer Produktion von Mozarts Così fan tutte erstmals mit Nikolaus Har­non­court zusammen. Gleich am Beginn ihrer Karriere standen auch Begeg­nungen mit Her­bert von Karajan, Sir Georg Solti und Daniel Barenboim. Cecilia Bartoli tritt seit dreissig Jahren an den renommiertesten Opern- und Konzerthäusern sowie bei den grossen internationalen Festspielen auf. Schon früh arbeitete sie nicht nur mit den führenden Sinfonieorchestern, sondern auch mit Ensembles der Alten Musik zusammen, darunter Les Arts Florissants, der Concentus Musicus Wien, Il Giardino Armonico, Les Musiciens du Louvre, das Freiburger Barockorchester, La Scintilla und I Barocchisti. 2016 gründete sie das in Monaco beheimatete Orchester Les Musiciens du Prince. Die barocke Literatur, das Mozart-Fach und der Belcanto bilden die Schwerpunkte ihres Repertoires – dabei sorgte sie für die Wiederentdeckung vieler in Vergessenheit geratener Werke. Seit 2012 ist Cecilia Bartoli Künstlerische Leiterin der Pfingstfestspiele in Salzburg, wo sie in den vergangenen Jahren u. a. als Bellinis Norma, als Rossinis Cenerentola, als Maria aus Bernsteins West Side Story und als Händels Ariodante zu erleben war. 2019 gestaltete sie dort die Titelrolle in Händels Alcina, 2020 folgt Donizettis Don Pasquale, wo sie den Part der Norina übernimmt. Cecilia Bartolis CDs und DVDs wurden mehr als zwölf Millionen Mal verkauft – allein fünfmal wurde ihr der «Grammy» verliehen. Zuletzt, Ende 2018, veröffentlichte sie ein Vivaldi-Album mit dem Ensemble Matheus unter Jean-Christophe Spinosi. Unter den zahlreichen Auszeichnungen, mit denen sie geehrt wurde, finden sich der «Léonie-Sonning-Musikpreis» (2010), der «Herbert von Karajan Musikpreis» (2012) und der «Polar Music Prize» (2016).

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 7. September 1995 mit einem Liederrezital, am Klavier György Fischer.

    August 2019

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    Mingjie Lei

    Der Tenor Mingjie Lei, geboren im chinesischen Hengyang, graduierte 2013 als Master an der New Yorker Manhattan School of Music und setzte sein Studium anschliessend noch am Curtis Institute of Music in Phi-ladelphia fort, wo er sein Diplom erhielt. Von 2015 bis 2017 sammelte Lei erste Bühnenerfahrungen als Mitglied des Ryan Opera Centre an der Lyric Opera of Chicago. 2016 absolvierte er das «Young Singers Project» der Salzburger Festspiele, die ihn im Folgejahr gleich für eine Aufführung von Donizettis Lucrezia Borgia verpflichteten. Seit 2018 ist Mingjie Lei Ensemblemitglied an der Staatsoper Stuttgart; dort konnte er sich u. a. als Ernesto in Donizettis Don Pasquale und als Ferrando in Mozarts Così fan tutte vorstellen. Im Dezember 2019 debutiert er mit Rossinis Il turco in Italia am Opernhaus Zürich. Mingjie Lei ist Preisträger des Gesangswettbewerbs «Neue Stimmen» (2017) und des ARD-Musikwettbewerbs in München (2018).

    Juli 2019

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