40min 2

Münchner Vokal Quartett | Max Hanft | Howard Arman

«Vokal total»

Do, 23.08.18.20 Uhr

KKL Luzern, Luzerner Saal

Vergangenes Konzert


Sommer-Festival

17.08.-16.09. 2018

 

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    40min 2

    Münchner Vokal Quartett | Max Hanft | Howard Arman

    Münchner Vokal Quartett:  Barbara Fleckenstein, Sopran | Barbara Müller, Alt | Bernhard Schneider, Tenor | Michael Mantaj, Bass
    Max Hanft  Klavier
    Howard Arman  Klavier

    «Vokal total. Brahms’ Liebeslieder-Walzer op. 52»

    Radio SRF2 Kultur zeichnet das Konzert auf und sendet es zu einem späteren Zeitpunkt aus.

    Max Hanft

    Max Hanft, der in München geboren wurde und in Pfaffenhofen aufwuchs, studierte Klavier Orgel und Kirchenmusik an der Münchner Musikhochschule. Seit 1997 ist er dem Chor des Bayerischen Rundfunks eng verbunden: Als ständiger Korrepetitor begleitet er die tägliche Probenarbeit, konzertiert mit dem Ensemble im In- und Ausland und wirkt bei den CD-Produktionen mit. So entstanden Einspielungen von Kodalys Missa brevis für Chor und Orgel sowie Poulencs Litanies à la Vierge noire – ein Programm, das auch mit grossem Erfolg in der Dresdner Frauenkirche zur Aufführung gelangte. Im Dezember 2013 begleitete er den Chor bei Respighis Lauda per la natività del Signore auf dem Harmonium, im Frühjahr 2014 folgte eine Aufführung von Rossinis Petite Messe solennelle im Münchner Prinzregententheater. Eine besondere Vorliebe hegt Max Hanft für die Liedbegleitung, auf die er sich u. a. in einem Interpretationskurs bei Gundula Janowitz spezialisierte; dabei widmet er sich auch regelmässig der leichteren Muse. Im Bereich der Orgelmusik dagegen ist es vor allem das Repertoire aus der Zeit bis Johann Sebastian Bach, dem sich Hanft verschrieben hat. Seit 1999 ist er als Kirchenmusiker an St. Nikolaus bei Neuried in München tätig. Und natürlich tritt er immer wieder als Continuo-Spieler in Erscheinung, ob bei Konzerten des Münchner Rundfunkorchesters und seiner vielbeachteten Reihe «Paradisi Gloria» oder bei Aufführungen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, mit dem er u. a. die Bachsche Johannes-Passion unter der Leitung von Ton Koopman interpretierte.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 17. April 2011 mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks unter Leitung von Peter Dijkstra und Werken von Rachmaninow, Dupré und Kodály.

    Februar 2014

    Howard Arman

    Howard Arman, geboren 1954 in London, wurde in seiner Heimatstadt am Trinity College of Music ausgebildet und begann seine Laufbahn vor allem als Dirigent von Chorwerken sowie im Bereich der Barockmusik. So leitete er von 1983 bis 2000 den Salzburger Bachchor, mit dem er bei den Salzburger Festspielen 1995 Händels Israel in Egypt und 1997 Haydns Nelson-Messe zur Aufführung brachte. Von 1998 bis 2013 amtierte er als Künstlerischer Leiter des MDR Rundfunkchors in Leipzig und war dort auch als ständiger Gastdirigent des MDR Sinfonieorchesters zu erleben. Von 2011 bis Sommer 2016 war Arman als Musikdirektor am Luzerner Theater tätig, wo er in der Spielzeit 2015/16 Neuproduktionen von Bellinis Norma und Rossinis Il viaggio a Reims dirigierte; am 3. Juni verabschiedete er sich mit einer Aufführung von Tippetts Oratorium A Child of Our Time. Seine neue Wirkungsstätte findet Arman ab September 2016 als Künstlerischer Leiter beim Chor des Bayerischen Rundfunks. Eng verbunden ist Howard Arman den Händel-Festspielen in Halle, wo er 1996 mit Tolomeo die erste Produktion auf historischen Instrumenten verantwortete und 2009 das Gedenkkonzert zu Händels 250.Todestag im Rahmen eines von ihm konzipierten «Special Day» leitete. Weltweite Aufmerksamkeit erntete seine Interpretation der Neunten Sinfonie von Beethoven, die aus Anlass des 25-jährigen Pontifikats von Papst Johannes Paul II. im Vatikan stattfand und als Fernsehübertragung in vielen Ländern ausgestrahlt wurde. Als Gast war er auch an der Wiener Volksoper, der Finnischen Nationaloper Helsinki und am Teatro La Fenice in Venedig tätig. Armans CD-Einspielungen von Rachmaninows Vespern und Grauns Passionskantate Der Tod Jesu wurden jeweils mit dem «Echo Klassik» ausgezeichnet. Ausserdem ist er Träger des Händel-Preises der Stadt Halle und des Mozartpreises der Sächsischen Mozart-Gesellschaft.

    Als Dirigent debutierte Howard Arman bei LUCERNE FESTIVAL am 19. März 2013 mit Poulencs Stabat Mater und Bizets Te Deum.

    August 2016

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