Debut 6

Michael Buchanan | Kasia Wieczorek

Schumann | Ravel | Gershwin u. a.

Di, 05.09.12.15 UhrNr. 17353

Grand Casino Luzern, Casineum

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Preise (CHF)

CHF 30


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

11.08.-10.09. 2017

 

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    05.

    Sep

    Dienstag
    12.15

    Grand Casino Luzern, Casineum

    Debut 6

    Michael Buchanan | Kasia Wieczorek

    Max Bruch (1838–1920)
    Kol Nidrei op. 47
    Robert Schumann (1810–1856)
    Fantasiestücke op. 73
    Jacques Castérède (1926–2014)
    Sonatine für Posaune und Klavier
    Maurice Ravel (1875–1937)
    Pièce (Vocalise-Étude) en forme de Habanera
    George Gershwin (1898–1937)
    Summertime aus Porgy and Bess
    Leonard Bernstein (1918–1990)
    Elegy for Mippy II für Posaune solo
    Richard Peaslee
    Arrows of Time

    Der Schall der Posaune, das weiss schon die Heilige Schrift, ist so gewaltig, dass er die Mauern von Jericho zum Einsturz bringt. Und wenn das Jüngste Gericht eröffnet wird, dann soll es dieses Instrument sein, das die Toten aus den Gräbern ruft. Michael Buchanan aber wird mit seinem Debutkonzert beweisen, dass sich die geheimnisumwitterte und wundersame Posaune auch vortrefflich für die Gefilde der Kammermusik und zärtere Klänge eignet. Zumal wenn sie von einem Meister seines Fachs wie ihm geblasen wird: Der 1993 geborene Brite, der bei Ian Bousfield in Bern studiert, gewann 2015 den Internationalen ARD-Musikwettbewerb in München mitsamt Publikumspreis und ging überdies siegreich aus der «Royal Over-Seas League Annual Musical Competition» hervor. Die British Trombone Society ernannte ihn daraufhin gleich zum «Player of the Year». Bei LUCERNE FESTIVAL spielt Michael Buchanan eine bunte Mischung aus original für sein Instrument geschriebenen Werken und Bearbeitungen, von Schumann bis Bernstein und von Bruch bis Ravel.

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    Michael Buchanan

    Der 1993 geborene britische Posaunist Michael Buchanan erhielt seine erste musikalische Ausbildung an der Wells Cathedral School, einer der vier britischen Spezialschulen für Musik, und sammelte früh praktische Erfahrungen im Nationalen Jugendorchester. Sein Bachelor-Studium absolvierte er am Clare College in Cambridge, sein Master-Studium bei Ian Bousfield an der Hochschule der Künste in Bern. 2015 gewann Buchanan den Ersten Preis und den Publikumspreis beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb in München; auch aus der «Royal Over-Seas League Music Competition» ging er als Sieger hervor. Die Stadt Bern verlieh ihm den Eduard-Tschumi-Preis, die British Trombone Society den «Player of the Year Award». Seine Laufbahn als Orchestermusiker begann er an der Scottish Opera in Glasgow; seit der Spielzeit 2016/17 ist Michael Buchanan Mitglied im Orchester der Wiener Staatsoper. Als Gast musizierte er auch im City of Birmingham Symphony Orchestra, im Philharmonia Orchestra, im Royal Philharmonic Orchestra, im Gustav Mahler Jugendorchester und im japanischen Saito Kinen Orchestra. Als Solist trat er mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchener Kammerorchester, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart und dem Berner Symphonieorchester auf. Einladungen führten Michael Buchanan zum Bonner Beethovenfest, in die Philharmonie nach Luxemburg, zum Leipziger Bach-Fest und in die Londoner Wigmore Hall. Rolando Villazón präsentierte ihn auf dem Kulturkanal Arte in der Sendung «Stars von morgen». Michael Buchanan spielt auf der Tenorposaune 4147IB des Instrumentenbauers Getzen.

    Juni 2017

    Kasia Wieczorek

    Die polnische Pianistin Kasia Wieczorek wurde 1982 als Kind einer Musikerfamilie in Jelenia Góra geboren. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie ab 1989 von Irina Oleszkiewicz, später studierte sie dann in Hannover an der Hochschule für Musik und Theater bei Martin Dörrie und Matti Raekallio. Die mehrfache Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, darunter der Karl-Bergemann-Blattspielwettbewerb in Hannover, arbeitet als Kammermusikerin mit Künstlern wie den Geigern Ana Chumachenco, Guy Braunstein und Julian Rachlin, den Cellisten Sol Gabetta, Frans Helmerson und Steven Isserlis, der Bratschistin Nobuko Imai, den Trompetern Reinhold Friedrich und Giuliano Sommerhalder oder der Mezzosopranistin Grace Bumbry zusammen. Ihre Konzerttätigkeit führte sie durch ganz Europa, aber auch nach Südamerika, Asien und in die USA. So ist Kasia Wieczorek etwa bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen aufgetreten, beim Rheingau Musik Festival, beim Bonner Beethovenfest, beim Jeju International Wind Festival, beim Båstad Chamber Music Festival, beim IKIF Festival New York, beim Malibu SongFest und beim Braunschweiger Classix Festival. Als offizielle Klavierbegleiterin ist sie dem Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München, dem Aeolus Wettbewerb in Düsseldorf, der Buenos Aires Violin Competition, dem Prager Frühling und dem Wieniawski-Wettbewerb in Posen verbunden. Neben ihren Auftritten gibt Kasia Meisterkurse in Europa, Asien und den USA und arbeitet als Dozentin an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main sowie an der Folkwang-Hochschule in Essen. Als Mitglied des Limes Trios widmet sich sie auch Grenzgängen zwischen Klassik, Jazz und Improvisation. Seit 2011 engagiert sie sich für das von Lars Vogt initiierte, edukative Projekt «Rhapsody in School».

    Juni 2017

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