Rezital 1 – Klavier

Maurizio Pollini

Schumann | Chopin

Mo, 21.08.19.30 UhrNr. 17318

KKL Luzern, Konzertsaal

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Preise (CHF)

CHF 170 150 110 90 60 30


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

11.08.-10.09. 2017

 

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    21.

    Aug

    Montag
    19.30

    KKL Luzern, Konzertsaal

    Rezital 1 – Klavier

    Maurizio Pollini

    Robert Schumann (1810–1856)
    Arabeske C-Dur op. 18
    Allegro h-Moll op. 8
    Fantasie C-Dur op. 17
    Frédéric Chopin (1810–1849)
    Nocturne f-Moll op. 55 Nr. 1
    Nocturne Es-Dur op. 55 Nr. 2
    Klaviersonate Nr. 3 h-Moll op. 58

    Maurizio Pollini gilt als ein Denker am Klavier, der die Werke tief ergründet und dabei zu ihrem innersten Wesen vordringt. Aber wie sieht er selbst das Geheimnis seiner Interpretation? «Einerseits ist es wichtig, die Partituren bis ins kleinste Detail zu kennen und die Botschaft zu verinnerlichen», erklärt er. «Beim Konzert ist es dann wiederum entscheidend, all dieses Wissen für den Moment der Aufführung zu vergessen, um die Musik quasi unberührt aus sich herausströmen zu lassen.» Und diese Erfahrung ist für ihn immer wieder neu, auch wenn er sich schon jahrzehntelang mit den jeweiligen Komponisten auseinandergesetzt hat. Schumann und Chopin etwa stehen ganz oben auf der Skala seiner Favoriten. Chopins Dritte Klaviersonate, die er diesmal auf sein Luzerner Programm setzt, hat für ihn in den letzten Jahren aber immer mehr an Gewicht gewonnen: «Nehmen Sie nur die tragische Grösse des Finalsatzes, der unglaublich modern ist – das Schönste, vielleicht das Irrealste, das man sich denken kann. Schumann schrieb: ‹Musik ist das keine …›»

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    Maurizio Pollini

    Maurizio Pollini, der im vergangenen Januar seinen 75. Geburtstag feierte, stammt aus Mailand. Seine pianistische Ausbildung erhielt er bei Carlo Lonati und Carlo Vidusso. Schon 1952 gab er sein erstes öffentliches Konzert und krönte seine frühe Karriere 1960 mit einem Sieg beim Chopin-Wettbewerb in Warschau. Danach setzte er sein Studium indes noch fort und nahm weiteren Unterricht bei Arturo Benedetti Michelangeli und Arthur Rubinstein. Aus dieser Zeit datiert auch seine Freundschaft mit Claudio Abbado und Luigi Nono, die zu einer intensiven Beschäftigung mit der zeitgenössischen Musik führte. Seit Mitte der sechziger Jahre ist Pollini als Solist in allen bedeutenden Musikzentren der Welt aufgetreten, mit einem Repertoire, das von Bach bis Boulez reicht, und hat mit den prominentesten Dirigenten unserer Zeit zusammengearbeitet. 1995 stellte er das «Progetto Pollini» vor, eine Serie von Konzerten mit Musik vom Mittelalter bis zur Moderne unter seiner künstlerischen Leitung, die er zunächst bei den Salzburger Festspielen und in den folgenden Jahren weltweit präsentierte. LUCERNE FESTIVAL berief ihn 2004 zum «artiste étoile» und betraute ihn 2011/12 mit dem Zyklus der «Pollini Perspectives», der Beethoven mit zeitgenössischen Werken koppelte. Für seine Einspielungen erhielt Pollini zahlreiche Auszeichnungen, darunter einen «Grammy» für seine Aufnahme der Chopinschen Nocturnes. Seine jüngste CD, die Chopins Spätwerk gewidmet ist, erschien Anfang 2017. Der Filmemacher Bruno Monsaingeon würdigte ihn mit der Dokumentation Maurizio Pollini – von Meisterhand, die 2014 veröffentlicht wurde. Maurizio Pollini ist Träger des Siemens-Musikpreises, des Rubinstein-Preises, des «Premio Arturo Benedetti Michelangeli» und des japanischen «Praemium Imperiale». 2012 wurde ihm der «Royal Philharmonic Society Award» verliehen, 2013 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universidad Complutense in Madrid.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 26. August 1976 mit drei Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven (opp. 28, 57 und 106). 

    Juli 2017

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