Kammermusik 2

Matthias Goerne | Sol Gabetta | Kristian Bezuidenhout

Schumann | Mendelssohn | Beethoven | Schubert | Brahms

So, 19.08.14.30 UhrNr. 18331

KKL Luzern, Konzertsaal

Vergangenes Konzert


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

17.08.-16.09. 2018

 

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    Kammermusik 2

    Matthias Goerne | Sol Gabetta | Kristian Bezuidenhout

    Sol Gabetta  Violoncello
    Robert Schumann (1810–1856)
    Fünf Stücke im Volkston op. 102
    Die Löwenbraut op. 31 Nr. 1
    Felix Mendelssohn (1809–1847)
    Ausgewählte Lieder ohne Worte
    Suleika op. 34 Nr. 4 «Ach, um deine feuchten Schwingen»
    Des Mädchens Klage o. Op.
    Suleika op. 57 Nr. 3 «Was bedeutet die Bewegung»
    Auf der Wanderschaft op. 71 Nr. 5
    Schilflied op. 71 Nr. 4
    Allnächtlich im Träume op. 86 Nr. 4
    Venetianisches Gondellied op. 57 Nr. 5
    Ludwig van Beethoven (1770–1827)
    Adelaide op. 46
    Franz Schubert (1797–1828)
    Auf dem Strom D 943
    Johannes Brahms (1833–1897)
    Zwei Gesänge op. 91

    Sol Gabetta ist immer für eine Überraschung gut. Weshalb sie ihre Residenz als «artiste étoile» des Sommer-Festivals 2018 mit einem ammerkonzert eröffnet, wie Sie es noch nie gehört haben. Sie präsentiert sich nämlich nicht nur im Zusammenspiel mit dem südafrikanischen Pianisten Kristian Bezuidenhout, einem Spezialisten für das Hammerklavier, sondern auch mit dem Bariton Matthias Goerne. Cello und Gesang – wie soll das gehen?, mag man sich fragen, aber für Gabetta ist gerade die unorthodoxe Konstellation so interessant. Nicht zufällig hat sie bereits mit der Mezzosopranistin Cecilia Bartoli und dem Programm Dolce Duello ein ähnliches Projekt durchgeführt. «Ich bin fasziniert von Goernes Stimme», bekennt Gabetta. «Seine kompromisslose Art, an die Musik heranzugehen, hat mich tief beeindruckt.» Aufführen werden die Drei verschiedene Lieder mit obligatem Instrument, teils Originalwerke, teils eigens arrangiert von Alexander Schmalcz für diesen Auftritt. Dazu erklingen Schumanns hochromantische Fünf Stücke im Volkston für Cello und Klavier.

    Aktion «Luege | Lose | Erläbe – gemeinsam ins Konzert»
    Was gibt es Schöneres, als den Nachwuchs in die Geheimnisse der klassischen Musik einzuführen? Beim Kauf einer Eintrittskarte erhalten Erwachsene zwei gleichwertige Freikarten für ihre jugendliche Begleitung dazu. Nähere Informationen finden Sie hier.

    Podcast «Kinderszenen»: Johannes Brahms
    Auch die Grossen waren einmal klein: Wie sah die Kindheit der grossen Komponisten aus. Erzählt von Susanne Stähr (Link).

    Radio SRF2 Kultur zeichnet das Konzert auf und sendet es zu einem späteren Zeitpunkt aus.

    Hier können Sie das digitale Konzertprogramm erwerben.

    Bahnverkehr
    Luzern-Zug:
    Der Bahnverkehr wird zwischen Luzern und Ebikon aufgrund von Bauarbeiten vom 18.08.2018, 21.50 Uhr bis 20.08.2018, 05.20 Uhr unterbrochen sein. 
    Weitere Informationen erhalten Sie unter sbb.ch/fahrplan

    Matthias Goerne

    Der 1967 in Weimar geborene Bariton Matthias Goerne absolvierte seine Gesangsausbildung bei Hans-Joachim Beyer, Elisabeth Schwarzkopf und Dietrich Fischer-Dieskau. Im Mittelpunkt seiner künstlerischen Arbeit steht der Lied- und Konzertgesang: mit einem Repertoire, das von der Alten Musik über Klassik und Romantik bis zu zeitgenössischen Werken reicht. Früh arbeitete er dabei schon mit Pianisten wie Alfred Brendel und Vladimir Ashkenazy zusammen; in den letzten Jahren zählten Leif-Ove Andsnes, Christoph Eschenbach, Markus Hinterhäuser und Daniil Trifonov zu seinen Partnern am Klavier. Aber auch im Musiktheater ist Matthias Goerne erfolgreich: Als Operninterpret war er an der Wiener, der Bayerischen und der Sächsischen Staatsoper zu Gast; er trat am Londoner Royal Opera House auf, an der Metropolitan Opera New York, der Mailänder Scala und der Opéra national de Paris. Sein Repertoire umfasst dabei heute vor allem die grossen Partien von Strauss und Wagner wie den Orest in Elektra und den Barak in der Frau ohne Schatten oder den Wotan im Ring, den Wolfram im Tannhäuser, den Amfortas im Parsifal und den Kurwenal in Tristan und Isolde. Darüber hinaus war Goerne als Titelheld in Bergs Wozzeck, Bartóks Herzog Blaubarts Burg und Hindemiths Mathis der Maler zu erleben, und jüngst, bei den Salzburger Festspielen 2018, gab er sein Rollendebut als Sarastro in der Zauberflöte. In der Spielzeit 2017/18 war Matthias Goerne Residenzkünstler in der Hamburger Elbphilharmonie und in der Stadt Madrid; 2018/19 prägt er als «artist-in-residence» mit neun Konzerten das Programm des New York Philharmonic. Für seine CDs, darunter eine zwölfteilige Schubert-Edition, erhielt er u. a. den «Grammy», den «Diapason d’or», den «ICMA Award» und den «Preis der deutschen Schallplattenkritik». Matthias Goerne ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 1. September 1999 mit Schuberts Winterreise, am Klavier spielte Alfred Brendel.

    Juli 2018

    Sol Gabetta

    Sol Gabetta ist «artiste étoile» beim Sommer-Festival 2018, wo sie in drei Sinfoniekonzerten mit dem Mahler Chamber Orchestra, den Wiener Philharmonikern sowie dem London Philharmonic Orchestra zu erleben ist und ausserdem zwei Kammerkonzerte gestaltet. Die internationale Karriere der Cellistin, die 1981 als Tochter französisch-russischer Eltern im argentinischen Córdoba geboren wurde und ihr Studium bei Ivan Monighetti in Basel und bei David Geringas in Berlin absolvierte, ist ohnehin eng mit LUCERNE FESTIVAL verbunden. Als Gewinnerin des «Credit Suisse Young Artist Award» konnte sie hier 2004 ihr Debut mit den Wiener Philharmonikern feiern. Seither arbeitet sie mit Klangkörpern wie dem Orchestre national de France und dem Orchestre de Paris, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Los Angeles und dem London Philharmonic, dem Philadelphia Orchestra, dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam und dem Philharmonia Orchestra zusammen. 2014 gab Sol Gabetta ihren Einstand bei den Berliner Philharmonikern, als sie unter der Leitung von Sir Simon Rattle bei den Osterfestspielen Baden-Baden auftrat. Im Frühjahr 2018 konzertierte sie bei den Salzburger Osterfestspielen mit der Sächsischen Staatskapelle unter Christian Thielemann; dort erhielt sie auch den Karajan-Musikpreis. Kurz danach brachte sie das Schumann-Konzert mit dem Los Angeles Philharmonic und Gustavo Dudamel zur Aufführung. Sol Gabetta ist eine passionierte Kammermusikerin und veranstaltet in der Klosterkirche Olsberg seit 2006 ihr eigenes Festival «SOLsberg»; gemeinsam mit ihrem langjährigen Duopartner Bertrand Chamayou war sie 2018 in der New Yorker Carnegie Hall, im Pariser Théâtre des Champs-Elysées und in der Philharmonie Luxemburg zu hören. Bereits viermal erhielt sie für ihre CDs den «Echo Klassik». Sol Gabetta spielt auf einem vom Atelier Cels Paris zur Verfügung gestellten Violoncello von Matteo Goffriller (Venedig 1730).

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 29. August 2001 mit Werken von Penderecki, Schubert, Vasks und Tschaikowsky.

    Juli 2018

    Weitere Termine

    Kristian Bezuidenhout

    Der 1979 in Südafrika geborene Kristian Bezuidenhout wurde in Australien und später an der Eastman School of Music in Rochester (New York) ausgebildet. Zu seinen Lehrern zählten Rebecca Penneys, Arthur Haas, Malcolm Bilson und Paul O’Dette. Im Alter von 21 Jahren gewann Bezuidenhout den renommierten Fortepiano-Wettbewerb in Brügge und nahm seine internationale Karriere auf. Dabei spielt er nicht allein auf historischen Tasteninstrumenten wie dem Hammerklavier oder dem Cembalo, sondern musiziert auch auf dem modernen Flügel. Einen Schwerpunkt seines Repertoires bildet indes die Musik des Barock und der Klassik. Als Solist brachte er Klavierkonzerte mit dem Orchestra of the Eighteenth Century, dem Orchestre des Champs-Elysées, dem Chamber Orchestra of Europe, dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem Chicago Symphony Orchestra und dem Leipziger Gewandhausorchester zur Aufführung. In letzter Zeit übernimmt er häufig selbst die musikalische Leitung, so etwa beim Freiburger Barockorchester, das ihn mit Beginn der Saison 2017/18 an seine Spitze berief. Überdies trat er im vergangenen Jahr auch noch die Position des Principal Guest Conductor beim Ensemble The English Concert an. Weitere Konzerte in dieser Doppelfunktion führten ihn zur Camerata Salzburg, zum Tafelmusik Baroque Orchestra und zum Zürcher Kammerorchester. Kristian Bezuidenhout widmet sich intensiv der Kammermusik und arbeitet dabei mit den Geigerinnen Isabelle Faust, Alina Ibragimova und Rachel Podger, dem Cellisten Jean-Guihen Queyras und den Sängern Carolyn Sampson, Anne Sofie von Otter, Mark Padmore und Matthias Goerne zusammen. Aus seiner reichen Diskographie wäre der komplette Zyklus der Mozart’schen Klaviersonaten hervorzuheben, der ihm den «Diapason d’or de l’année», den «Preis der deutschen Schallplattenkritik» und den «Prix Caecilia» eintrug.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 27. November 2009 mit Klavierwerken von Wolfgang Amadé Mozart.

    Juli 2018

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