Riccardo Chailly und das LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA on Tour

LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA | Riccardo Chailly

Beethoven | Strawinsky

So, 15.10.19.30 Uhr

National Centre for the Performing Arts, Peking

Vergangenes Konzert


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On Tour

12.09.-18.09. 2018

 

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    15.

    Okt

    Sonntag
    19.30

    National Centre for the Performing Arts, Peking

    Riccardo Chailly und das LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA on Tour

    LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA | Riccardo Chailly

    Ludwig van Beethoven (1770–1827)
    Ouvertüre zu Goethes Trauerspiel Egmont op. 84
    Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93
    Igor Strawinsky (1882–1971)
    Le sacre du printemps

    Nach den Luzerner Sommer-Konzerten geht’s auf grosse Gastspielereise: Ihre erste gemeinsame Tournee führt Riccardo Chailly und das LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA im Herbst 2017 nach Japan, Südkorea und China. Den Auftakt machen zwei Auftritte in der Suntory Hall in Tokio (6./7. Oktober), wo die Musikerinnen und Musiker zuletzt 2006 unter der Leitung von Claudio Abbado für Begeisterung sorgten. Erstmals sind sie in der MUZA Kawasaki Symphony Hall (8. Oktober), in der Kyoto Concert Hall (9. Oktober) und in der Lotte Concert Hall in Seoul (12. Oktober) zu erleben. Zum Abschluss musizieren sie zwei Konzerte im National Centre for the Performing Arts (NCPA) in Peking (14./15. Oktober), wo das LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA bereits 2009 gastierte. Auf dem Programm stehen zum einen drei Tondichtungen von Richard Strauss, zum anderen Igor Strawinskys Le Sacre du printemps – ein Leib- und Magenstück von Riccardo Chailly, das er mit Beethovens Achter Sinfonie und Egmont-Ouvertüre kombiniert.

    LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA

    Im Sommer 2003 schlug die Geburtsstunde des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA, das vom italienischen Dirigenten Claudio Abbado und von Festspielintendant Michael Haefliger ins Leben gerufen wurde. Sie knüpften damit an das legendäre «Eliteorchester» an, in dem Arturo Toscanini 1938, im Gründungsjahr des Festivals, gefeierte Virtuosen seiner Zeit zu einem luxuriösen Klangkörper vereinte und mit einem «Concert de Gala» vorstellte. Abbado hatte bis zu seinem Tod im Januar 2014 die Leitung des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA inne. Zu seinem Nachfolger wurde Riccardo Chailly ernannt, der sich im Sommer 2016 mit zwei Aufführungen von Mahlers Achter Sinfonie als neuer Chefdirigent vorstellte und dabei den Mahler-Zyklus abschloss, den Abbado nicht mehr vollenden konnte. Das Orchester setzt sich aus international renommierten Solisten, Kammermusikern und Musikprofessoren sowie Mitgliedern des Mahler Chamber Orchestra und der Filarmonica della Scala zusammen. Beim Sommer-Festival 2018 wird Chailly mit ihnen drei verschiedene Programme erarbeiten, wobei Igor Strawinsky, Maurice Ravel und Anton Bruckner im Mittelpunkt stehen. Viele der Aufführungen des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA aus dem letzten Jahrzehnt wurden im Fernsehen übertragen und liegen mittlerweile auf DVD oder CD vor; sie wurden mit Preisen wie dem «Diapason d’Or», dem «BBC Music Magazine Award» und dem «International Classical Music Award» ausgezeichnet. Jüngste Produktion, erschienen im Juni 2018, ist eine DVD mit Mendelssohns Sommernachtstraum und Tschaikowskys Manfred-Sinfonie. Gastspiele führten das LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA bisher in zahlreiche europäische Musikmetropolen, aber auch nach New York, Tokio und Peking. Im Herbst 2018 stehen ein Gastspiel an der Mailänder Scala und eine Residenz in Shanghai auf dem Terminkalender.

    Das LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA ist seit seinen ersten Auftritten im Jahr 2003 alljährlich beim Sommer-Festival zu erleben.

    Juli 2018

    Weitere Termine

    Riccardo Chailly

    Seit dem Sommer 2016 amtiert Riccardo Chailly als Chefdirigent des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA. 1953 in Mailand geboren, studierte er an den Konservatorien von Perugia, Rom und Mailand sowie an der Accademia Musicale Chigiana und begann seine Laufbahn als Assistent von Claudio Abbado an der Mailänder Scala. 1980 wurde Chailly zum Chefdirigenten des Radio-Symphonie-Orchesters Berlin berufen, 1988 wechselte er in derselben Position zum Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem er sechzehn Jahre lang vorstand. Von 2005 bis Sommer 2016 war Riccardo Chailly als Gewandhauskapellmeister in Leipzig tätig, seit Januar 2015 trägt er als Musikdirektor die Verantwortung an der Mailänder Scala. Chailly dirigiert regelmässig führende europäische Orchester wie die Berliner und die Wiener Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das London Symphony Orchestra und das Orchestre de Paris. In den USA hat er mit dem New York Philharmonic, dem Cleveland und dem Philadelphia Orchestra sowie dem Chicago Symphony Orchestra zusammengearbeitet. Als Operndirigent war er – neben seinen Auftritten an der Scala – auch an der New Yorker Metropolitan Opera, am Londoner Royal Opera House, am Opernhaus Zürich, an der Bayerischen und der Wiener Staatsoper sowie an der Chicago Lyric Opera und der San Francisco Opera zu Gast. Riccardo Chailly wurde für seine mehr als 150 CDs mit vielen Preisen geehrt, darunter der «Gramophone Award» für seine Brahms-Sinfonien als «Einspielung des Jahres». Anfang 2018 veröffentlichte er Frühwerke von Strawinsky mit dem LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA. Riccardo Chailly ist «Grand’Ufficiale della Repubblica Italiana», «Cavaliere di Gran Croce» und «Ritter vom Orden des Niederländischen Löwen». 1996 ernannte ihn die Royal Academy of Music in London zum Ehrenmitglied, seit 2011 ist er in Frankreich «Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres».

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 7. September 1988 mit dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam und Werken von Wagenaar, Mozart und Tschaikowsky.

    Juli 2018

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