Eröffnungskonzert

LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA | Riccardo Chailly

Strauss

Fr, 11.08.18.30 UhrNr. 17301

KKL Luzern, Konzertsaal

Vergangenes Konzert


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

11.08.-10.09. 2017

 

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    Eröffnungskonzert

    LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA | Riccardo Chailly

    Eröffnungsfestakt musikalisch gerahmt von 
    Patricia Kopatchinskaja (Violine) und
    Jay Campbell (Violoncello)

    Richard Strauss (1864–1949)
    Also sprach Zarathustra op. 30
    Tod und Verklärung op. 24
    Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28

    Wer sind wir? Wie sollten wir sein? Mit diesen Fragen rund um das Thema «Identität» eröffnen Riccardo Chailly und das LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA den Luzerner Festspielsommer. Und mit einem Komponisten, der viele Antworten darauf geben kann: Richard Strauss. In seiner Tondichtung Also sprach Zarathustra entwirft er, frei nach Friedrich Nietzsche, die Vision eines «Übermenschen», der auf seine Fähigkeiten vertraut, seine Ideen kompromisslos verwirklicht und die eigenen Grenzen überwindet. Einen anderen Akzent setzt Strauss mit Till Eulenspiegel, einer Hommage an den legendären Spötter und Schelm, der die spiessige Welt der Philister ordentlich durcheinanderwirbelt. Mit Tod und Verklärung aber huldigt Strauss dem Prototypus des Künstlers, «der nach den höchsten idealen Zielen gestrebt» hat und dessen Seele Vollendung «im ewigen Weltraum» finden soll. Doch auch wer Strauss philosophisch nicht folgen will, kommt bei dieser Musik ganz auf seine Kosten: Farbiger und klangprächtiger hat kaum jemand für Orchester komponiert. 

    LUCERNE FESTIVAL widmet dieses Konzert Arturo Toscanini, dem Mitbegründer der Festspiele, zum 150. Geburtstag.

    LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA

    Im Sommer 2003 schlug die Geburtsstunde des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA, das vom italienischen Dirigenten Claudio Abbado und von Festspielintendant Michael Haefliger ins Leben gerufen wurde. Sie knüpften damit an das legendäre «Eliteorchester» an, in dem Arturo Toscanini 1938, im Gründungsjahr des Festivals, gefeierte Virtuosen seiner Zeit zu einem luxuriösen Klangkörper vereint und mit einem «Concert de Gala» vorgestellt hatte. Abbado leitete die Geschicke des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA bis zu seinem Tod im Januar 2014. Zu seinem Nachfolger wurde 2016 Riccardo Chailly ernannt, der seinen Vertrag mittlerweile bis 2023 verlängert hat. Das Orchester setzt sich aus international renommierten Solisten, Kammermusikern und Musikprofessoren sowie Mitgliedern des Mahler Chamber Orchestra und der Filarmonica della Scala zusammen. Beim Sommer-Festival 2019 wird Chailly mit ihnen drei verschiedene Programme erarbeiten, mit Werken von Rachmaninow, Tschaikowsky und Mahler; ein vierter Auftritt des Orchesters mit Musik von Beethoven und Schostakowitsch leitet als Gast der Kanadier Yannick Nézet-Séguin. Viele der Aufführungen des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA aus dem letzten Jahrzehnt wurden im Fernsehen übertragen und liegen mittlerweile auf DVD oder CD vor; sie wurden mit Preisen wie dem «Diapason d’or», dem «BBC Music Magazine Award» und dem «International Classical Music Award» ausgezeichnet. Zuletzt erschien im April 2019 ein DVD-Mitschnitt des Ravel-Programms aus dem vergangenen Jahr, im Herbst folgt eine CD mit Orchesterwerken von Richard Strauss. Gastspiele führten das LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA bisher in zahlreiche europäische Musikmetropolen, aber auch nach New York, Tokio und Peking. Im Herbst 2019 konzertieren die Musikerinnen und Musiker zum zweiten Mal bei einer Residenz in Shanghai und sind ausserdem in Shenzhen, Peking und Mailand zu hören.

    Das LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA ist seit seinen ersten Auftritten im Jahr 2003 alljährlich beim Sommer-Festival zu erleben.

    August 2019

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    Riccardo Chailly

    Seit 2016 amtiert Riccardo Chailly als Chefdirigent des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA. 1953 in Mailand geboren, studierte er an den Konservatorien von Perugia, Rom und Mailand sowie an der Accademia Musicale Chigiana und begann seine Laufbahn als Assistent von Claudio Abbado an der Mailänder Scala. 1980 wurde Chailly zum Chefdirigenten des Radio-Symphonie-Orchesters Berlin berufen, 1988 wechselte er in derselben Position zum Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem er sechzehn Jahre lang vorstand. Von 2005 bis Sommer 2016 war Riccardo Chailly als Gewandhauskapellmeister in Leipzig tätig, seit Januar 2015 trägt er als Musikdirektor die Verantwortung an der Mailänder Scala. Chailly dirigiert regelmässig führende europäische Orchester wie die Berliner und die Wiener Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das London Symphony Orchestra und das Orches-tre de Paris. In den USA hat er mit dem New York Philharmonic, dem Cleveland und dem Philadelphia Orchestra sowie dem Chicago Symphony Orchestra zusammengearbeitet. Als Operndirigent war er – neben seinen Auftritten an der Scala – auch an der New Yorker Metropolitan Opera, am Londoner Royal Opera House, am Opernhaus Zürich, an der Bayerischen und der Wiener Staatsoper sowie in Chicago und San Francisco zu Gast. Riccardo Chailly wurde für seine mehr als 150 CDs mit vielen Preisen geehrt, darunter der «Gramophone Award» für seine Brahms-Sinfonien als «Einspielung des Jahres». Im Herbst 2019 erscheint eine Neueinspielung mit dem LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA und drei Tondichtungen von Strauss. Riccardo Chailly ist «Grand’Ufficiale della Repubblica Italiana», «Cavaliere di Gran Croce» und Ritter vom Orden des Niederländischen Löwen. 1996 ernannte ihn die Royal Academy of Music in London zum Ehrenmitglied, seit 2011 ist er in Frankreich «Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres».

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 7. September 1988 mit dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam und Werken von Wagner, Mozart und Tschaikowsky.

    Juli 2019

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