Sinfoniekonzert 8

LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA | Chor des Bayerischen Rundfunks | Riccardo Chailly

Debussy | Ravel

Fr, 24.08.19.30 UhrNr. 18314

KKL Luzern, Konzertsaal

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Preise (CHF)

CHF 320 270 220 150 80 40


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

17.08.-16.09. 2018

 

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    24.

    Aug

    Freitag
    19.30

    KKL Luzern, Konzertsaal

    Sinfoniekonzert 8

    LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA | Chor des Bayerischen Rundfunks | Riccardo Chailly

    (Howard Arman Einstudierung) 

    30. Luzerner Bühnenjubiläum von Riccardo Chailly

    Claude Debussy (1862–1918)
    Prélude à l'après-midi d'un faune
    Trois Nocturnes
    Maurice Ravel (1875–1937)
    Daphnis et Chloé. Ballett in einem Akt

    Was passiert, wenn Kinder zu Erwachsenen heranreifen? Riccardo Chailly und das LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA widmen sich in ihrem impressionistisch inspirierten zweiten Programm dem Phänomen der Pubertät und Adoleszenz. Mit Ravels Daphnis et Chloé, das in der integralen Ballettfassung erklingt, nehmen sie das Schicksal zweier Hirtenkinder ins Visier. Beide sind sie elternlos aufgewachsen, doch nun, als 13- und 15-Jährige, entdecken sie gemeinsam die Liebe. Ravel, der sich selbst zeitlebens etwas Kindliches bewahrt hatte, komponierte diese rauschhafte Musik für die Ballets Russes, die das Werk 1912 uraufführten − im selben Jahr übrigens, als sie auch Debussys Prélude à l’après-midi d’un faune auf die Bühne brachten, in dem es ebenfalls um die mediterrane Welt der Hirten, Nymphen und Waldgeister geht. Ein unmittelbares Vorbild für den Daphnis aber dürften Debussys Trois Nocturnes gewesen sein, in deren letztem Satz ein Frauenchor den verführerischen Gesang der Sirenen anstimmt, als textlose Vokalisen. Und genau dieselbe Technik findet sich auch in Ravels Partitur.

    NZZ trifft LUCERNE FESTIVAL

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    LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA

    Im Sommer 2003 schlug die Geburtsstunde des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA, das vom italienischen Dirigenten Claudio Abbado und von Festspielintendant Michael Haefliger ins Leben gerufen wurde. Sie knüpften damit an das legendäre «Eliteorchester» an, in dem Arturo Toscanini 1938, im Gründungsjahr des Festivals, gefeierte Virtuosen seiner Zeit zu einem luxuriösen Klangkörper vereinte und mit einem «Concert de Gala» vorstellte. Abbado hatte bis zu seinem Tod im Januar 2014 die Leitung des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA inne. Zu seinem Nachfolger wurde Riccardo Chailly ernannt, der sich im Sommer 2016 mit zwei Aufführungen von Mahlers Achter Sinfonie als neuer Chefdirigent vorstellte und dabei den Mahler-Zyklus abschloss, den Abbado nicht mehr vollenden konnte. Das Orchester setzt sich aus international renommierten Solisten, Kammermusikern und Musikprofessoren sowie Mitgliedern des Mahler Chamber Orchestra und der Filarmonica della Scala zusammen. Beim Sommer-Festival 2017 wird Chailly mit ihnen drei verschiedene Programme erarbeiten und dabei Komponisten präsentieren, die in den bisherigen Konzerten des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA noch nicht oder nur selten zu hören waren: wie Richard Strauss, Felix Mendelssohn, Pjotr Iljitsch Tschaikowsky und Igor Strawinsky. Viele der Aufführungen des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA aus dem letzten Jahrzehnt wurden im Fernsehen übertragen und liegen mittlerweile auf DVD vor; sie wurden mit Preisen wie dem «Diapason d’Or», dem «BBC Music Magazine Award» und dem «International Classical Music Award» ausgezeichnet. Gastspiele führten das LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA bisher in viele europäische Musikmetropolen, aber auch nach New York, Tokio und Peking. Im Herbst 2017 steht eine Asien-Tournee auf dem Programm mit Stationen in Tokio, Kawasaki, Kyoto, Seoul und Peking.

    Das LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA ist seit seinen ersten Auftritten im Sommer 2003 alljährlich bei LUCERNE FESTIVAL zu erleben.

    April 2017

    Weitere Termine

    Chor des Bayerischen Rundfunks

    Der Chor des Bayerischen Rundfunks wurde 1946 gegründet und bringt seither die grosse chorsinfonische Literatur und Oratorien vom Barock bis zur Gegenwart vor allem mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zur Aufführung. Dessen Chefdirigenten verantworteten auch stets die künstlerischen Geschicke des Chors: von Eugen Jochum über Ra-
    fael Kubelík, Sir Colin Davis und Lorin Maazel bis zu Mariss Jansons. Gerühmt werden die Flexibilität des Chors und die stilistische Vielfalt seines Repertoires. Binnen kürzester Zeit ist das Ensemble in der Lage, von der Klang-askese eines Renaissance-Madrigals zu einem romantischen Chorwerk oder den vokaltechnischen Herausforderungen zeitgenössischer Musik zu wechseln und dabei immer seine besondere Homogenität im Klangbild zu bewahren. Bei seiner eigenen Abonnementsreihe im Münchner Prinzregententheater widmet sich der Chor neben dem klassischen Werkkanon auch Crossover-Projekten oder dem Jazz. Seit Beginn der Saison 2016/17 ist der 1954 geborene Brite Howard Arman als Künstlerischer Leiter tätig. Arman stand zuvor, von 1998 bis 2013, an der Spitze des MDR Rundfunkchors in Leipzig und amtierte von 2011 bis 2016 als Musikdirektor am Luzerner Theater. Regelmässige Gastspiele und Einladungen zu den renommierten europäischen Musikfestivals prägen das Profil des Chors; dabei arbeitet er auch mit anderen europäischen Spitzenorchestern wie den Berliner und den Wiener Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam oder der Sächsischen Staatskapelle Dresden zusammen. Hinzu kommen Konzerte mit Originalklangensem-bles wie Concerto Köln, B’Rock oder der Akademie für Alte Musik Berlin. Für seine Einspielungen wurde der Chor des Bayerischen Rundfunks schon wiederholt mit dem «Echo Klassik» ausgezeichnet; 2015 wurde ihm der Bayerische Staatspreis für Musik zuerkannt.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 30. August 1965 mit Janáčeks Aus einem Totenhaus unter Leitung von Rafael Kubelík.

    Februar 2018

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    Riccardo Chailly

    Riccardo Chailly, der 1953 in Mailand geboren wurde, studierte an den Konservatorien von Perugia, Rom und Mailand sowie an der Accademia Musicale Chigiana und begann seine Laufbahn als Assistent von Claudio Abbado an der Mailänder Scala. 1980 wurde Chailly zum Chefdirigenten des Radio-Symphonie-Orchesters Berlin berufen, 1988 wechselte er in derselben Position zum Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem er sechzehn Jahre lang vorstand. Von 2005 bis 2016 war Riccardo Chailly als Gewandhauskapellmeister in Leipzig tätig, seit 2015 trägt er als Musikdirektor die Verantwortung an der Mailänder Scala, und seit dem Sommer 2016 amtiert er als Chefdirigent des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA. Chailly dirigiert regelmässig führende europäische Orchester wie die Berliner und die Wiener Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das London Symphony Orchestra und das Orchestre de Paris. In den USA hat er mit dem New York Philharmonic, dem Cleveland und dem Philadelphia Orchestra sowie dem Chicago Symphony Orchestra zusammengearbeitet. Als Operndirigent war er – neben seinen Auftritten an der Scala – auch an der New Yorker Metropolitan Opera, am Londoner Royal Opera House, am Opernhaus Zürich, an der Bayerischen und der Wiener Staatsoper sowie an der Chicago Lyric Opera und der San Francisco Opera zu Gast. Riccardo Chailly wurde für seine mehr als 150 CDs mit vielen Preisen geehrt, darunter gleich zweimal, 2012 und 2015, der «Echo Klassik»; seine Aufnahme der Brahms-Sinfonien wurde 2014 als «Einspielung des Jahres» mit dem «Gramophone Award» ausgezeichnet. Riccardo Chailly ist «Grand’Ufficiale della Repubblica Italiana», «Cavaliere di Gran Croce» und «Ritter vom Orden des Niederländischen Löwen». 1996 ernannte ihn die Royal Academy of Music in London zum Ehrenmitglied, seit 2011 ist er in Frankreich «Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres».

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 7. September 1988 mit dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam und Werken von Wagenaar, Mozart und Tschaikowsky

    Februar 2018

    Weitere Termine

    18:30 Uhr | Konzerteinführung mit Susanne Stähr | KKL Luzern, Auditorium 

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