Lucerne Festival Academy 4

Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) | Sylvain Cambreling

Rihm | Ammann

Sa, 03.09. | 11.00 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Karten ab 29.3. | 12 Uhr

Preise (CHF)

CHF 120 100 80 70 50 30


Sommer-Festival

09.08.-11.09. 2022

 

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    Lucerne Festival Academy 4

    Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) | Sylvain Cambreling

    Wolfgang Rihm (*1952)
    Sub-Kontur für Orchester (Schweizer Erstaufführung)
    Dieter Ammann (*1962)
    Core für Orchester
    Turn für Orchester
    Boost für Orchester

    Das weitere Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

    Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO)

    Mit dem Lucerne Festival Contemporary Orchestra – kurz: LFCO – hat Lucerne Festival in diesem Jahr einen neuen Klangkörper ins Leben gerufen: ein Exzellenzorchester für die Aufführung neuer und neuester Musik. Das LFCO bildet damit das Pendant zum Lucerne Festival Orchestra und fokussiert sich auf Partituren des 20. und 21. Jahrhunderts, von den Klassikern der Moderne bis hin zu Auftragswerken, die in Luzern uraufgeführt werden. Die internationalen Mitglieder des LFCO haben alle von der Ausbildung in der von Pierre Boulez initiierten und heute von Wolfgang Rihm geleiteten Lucerne Festival Academy profitiert. Dank der engen Anbindung an die Academy und ihr Netzwerk ist das LFCO in der Lage, eine Vorreiterrolle bei der Interpretation aktueller Musik und bei der Entwicklung zukunftsweisender Konzertformate einzunehmen. In seinen Projekten nutzt es die Möglichkeiten der neuen Technologien; interdisziplinäre Arbeiten lassen neuartige Hör- und Konzerterlebnisse entstehen. Zu erleben ist das LFCO mit zahlreichen Auftritten beim Luzerner Sommer-Festival, bei Lucerne Festival Forward im November sowie natürlich bei Gastspielen in aller Welt. In seinem ersten Sommer arbeitete das LFCO u. a. mit Heinz Holliger, Lin Liao, Johanna Malangré und Enno Poppe zusammen und präsentierte Musik von Strawinsky und Webern bis zu Uraufführungen von Amarouch, Colţea, Milenko, Vaughan und Saunders. Es wirkte an Aufführungen von Kagels Staatstheater am Luzerner Theater mit, gestaltete mit Patricia Kopatchinskaja das inszenierte Konzert Bye-Bye Beethoven und trat beim Musikfest Berlin sowie im Oktober bei den Donaueschinger Musiktagen auf.

    Oktober 2021

    Weitere Termine

    Sylvain Cambreling

    Sylvain Cambreling, 1948 im französischen Amiens geboren, begann seine Laufbahn 1971 als Posaunist an der Opéra de Lyon, absolvierte ein Studium im Fach Orchesterleitung und wechselte bald schon vom Graben ans Dirigentenpult: Von 1975 bis 1981 war er Stellvertretender Musikdirektor des renommierten Lyoner Musiktheaters. 1976 verpflichtete ihn Pierre Boulez als ständigen Gastdirigenten des Ensemble intercontemporain nach Paris. Gerard Mortier holte Cambreling 1981 als Musikalischen Direktor an das Brüsseler Théâtre Royal de la Monnaie: Während der zehn Jahre, die Cambreling dort die Verantwortung trug, leitete er vierzig Neuproduktionen, die von Regisseuren wie Luc Bondy, Patrice Chéreau, Peter Mussbach und Herbert Wernicke inszeniert wurden. 1993 folgte Cambreling einem Ruf an die Frankfurter Oper, wo er drei Jahre lang als Intendant und Generalmusikdirektor tätig war; 1994 wählte ihn die Zeitschrift Opernwelt zum Dirigenten des Jahres, 1996 wurde sein Opernhaus zur jahresbesten Bühne gekürt. Von 1999 bis 2011 war Cam-breling Chef des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg; seit 2010 steht er an der Spitze des Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, und mit der Saison 2012/13 beginnt seine Amtszeit als Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart. Gastspiele führten ihn zu den Salzburger Festspielen, an die Opéra National de Paris, die Metropolitan Opera, die Mailänder Scala und die Wiener Staatsoper. Im Konzertbereich arbeitete Cambreling mit den Wiener und den Berliner Philharmonikern, dem Cleveland Orchestra, dem Orchestre de Paris, dem Los Angeles und dem Oslo Philharmonic sowie dem San Francisco Symphony zusammen. Nicht zuletzt hat er sich als Anwalt der Moderne einen ausgezeichneten Ruf erworben, etwa durch seine Arbeit mit dem Klangforum Wien, dem er seit 1997 als Erster Gastdirigent verbunden ist.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 2. September 2000 mit Werken von Rihm, Hosokawa und Kurtág, gespielt vom Klangforum Wien.

    August 2012

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