Sinfoniekonzert 25

London Symphony Orchestra und Chorus | Simon Rattle | Solisten

Ravel

Mo, 10.09.19.30 UhrNr. 18349

KKL Luzern, Konzertsaal

Vergangenes Konzert


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

17.08.-16.09. 2018

 

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    Sinfoniekonzert 25

    London Symphony Orchestra und Chorus | Simon Rattle | Solisten

    Patricia Bardon  Maman, la Libellule, un Patre, la Bête
    Jane Archibald  le Feu, la Princesse, le Rossignol
    Anna Stéphany  la Bergère, la Chatte, la Tasse Chinoise, l’Ecureuil
    Elizabeth Watts  la Chouette, la Chauve-Souris, une Pastourelle
    Sunnyboy Dladla  la Théière, le Petit Vieillard, la Rainette
    Gavan Ring  l’Horloge, le Chat
    David Shipley  le Fauteuil, l’Arbre
    Maurice Ravel (1875–1937)
    Ma mère l’Oye (Ballettfassung)
    Shéhérazade
    L’Enfant et les Sortilèges

    In der Gesellschaft von Kindern fühlte sich Maurice Ravel am wohlsten. Er liebte es, mit ihnen auf dem Fussboden zu hocken und zu spielen, ihnen Geschichten zu erzählen oder an den Buden der Jahrmärkte mechanische Figuren aufzustöbern und ihnen mitzubringen. Kein Wunder, dass sich in seinem Schaffen diverse Werke mit Kindheitsbezug finden: In drei delikaten Orchesterliedern folgt er beispielsweise der Erzählerin Scheherazade in die fantastische Welt des Orients. In seinen «Pièces enfantines» Ma mère l’Oye, die er ursprünglich als vierhändige Klaviersuite für zwei Kinder schuf, vertont er berühmte Märchen. Mit seinem Operneinakter L’Enfant et les Sortilèges aber hat er womöglich sich selbst in der Hauptrolle des bockigen Kindes portraitiert, das keine Lust auf seine Hausaufgaben hat und der Mutter einfach die Zunge rausstreckt. Als das Kind zur Strafe allein gelassen wird, geschehen jedoch merkwürdige Dinge: Alle Gegenstände rundum beginnen lebendig zu werden und bedrängen es − die Möbel, das Geschirr, sogar das Kaminfeuer. Maurice allein zu Haus.

    Podcast «Kinderszenen»: 
    Auch die Grossen waren einmal klein: Wie sah die Kindheit der grossen Komponisten aus. Erzählt von Susanne Stähr.

    Maurice Ravel (Link)

    Mit freundlicher Unterstützung der Kühne-Stiftung

    Hier können Sie das digitale Konzertprogramm erwerben.

    London Symphony Orchestra

    Das London Symphony Orchestra (LSO) wurde 1904 als erstes selbstverwaltetes Orchester Englands gegründet und erwarb sich bald einen herausragenden Ruf in aller Welt. Während der vergangenen Jahrzehnte amtierten André Previn (1968–79), Claudio Abbado (1979–88), Michael Tilson Thomas (1988–95), Sir Colin Davis (1995–2007) und Valery Gergiev (2007–15) an der Spitze des Orchesters. 2017 begann die Amtszeit von Sir Simon Rattle als neuem Music Director; Gianandrea Noseda und François-Xavier Roth fungieren als Principal Guest Conductors, Tilson Thomas ist Conductor Laureate und Previn Conductor Emeritus. Das London Symphony Orchestra präsentiert jährlich über siebzig Konzerte im Barbican Centre, das seit 1982 seinen festen Sitz bildet. Regelmässige Residenzen führen die Musikerinnen und Musiker in das New Yorker Lincoln Center, die Pariser Philharmonie und die Suntory Hall nach Tokio; hinzu kommen Auftritte in europäischen Musikmetropolen und in Fernost, so zuletzt im Juni 2018 mit Konzerten in Bangkok und sieben chinesischen Metropolen. Die Saison 2018/19 widmet sich dem Schwerpunkt «Roots & Origins»; zu den Gästen am Pult zählen dann Philippe Jordan, Sir John Eliot Gardiner, Bernard Haitink und Sir Antonio Pappano. Besonderen Wert legt das Orchester auf innovative und breitenwirksame Programmangebote für ein Publikum jeden Alters und Bildungsgrads. 60.000 Hörer werden pro Spielzeit mit diesen Projekten erreicht, die unter dem Titel «LSO Discovery» in St. Luke’s stattfinden. Die Aktivitäten umfassen Familienkonzerte, Schulprojekte, eine Zusammenarbeit mit der Guildhall School of Music and Drama oder «Discovery Days». Mit «LSO live» verfügt das Orchester über ein eigenes CD-Label, das schon mehr als hundert Aufnahmen veröffentlicht hat: Sie wurden mit dem «Grammy», dem «Classical Brit Award», dem «Orphée d’or» oder dem «Preis der deutschen Schallplattenkritik» bedacht.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 3. September 1982: Claudio Abbado dirigierte Elgars Cellokonzert und Berlioz’ Symphonie fantastique.

    August 2018

    Weitere Termine

    London Symphony Chorus

    Der London Symphony Chorus wurde 1966 gegründet mit der Massgabe, vokalsinfonische Werke gemeinsam mit dem London Symphony Orchestra zur Aufführung zu bringen. Gleichwohl ist der Chor, der heute rund 150 Sängerinnen und Sänger umfasst, kein untergeordneter Teil des Orchesters, sondern eine unabhängige Organisation und arbeitet deshalb auch mit anderen Klangkörpern und Institutionen zusammen. Im Mittelpunkt des Repertoires stehen grossbesetzte Werke des 19. und 20. Jahrhunderts, angefangen mit Beethovens Neunter Sinfonie über Rossinis und Dvořáks Stabat Mater-Vertonungen, das Brahms-Requiem und Mahler-Sinfonien bis zu Elgars The Dream of Gerontius, Brittens War Requiem oder Tippetts A Child of Our Time. Mehr als 140 Einspielungen dokumentieren die Arbeit des London Symphony Chorus; allein fünfmal wurde ihm dafür der «Grammy» verliehen. 2018/19 stehen u. a. Aufführungen von Brittens Spring Symphony mit Sir Simon Rattle, Haydns Nelson-Messe mit François-Xavier Roth, Bernsteins Candide mit Marin Alsop und Werke von Charles Ives mit Michael Tilson Thomas auf dem Spielplan. Seit 2012 wird der London Symphony Chorus von Simon Halsey geleitet. Der gebürtige Londoner, Jahrgang 1958, ist ein langjähriger Weggefährte von Sir Simon Rattle: Schon während Rattles Amtszeit beim City of Birmingham Symphony Orchestra, dessen Chor Halsey bis heute vorsteht, arbeiteten sie zusammen. Später realisierten sie zahlreiche gemeinsame Projekte mit den Berliner Philharmonikern, als Halsey von 2001 bis 2015 beim Rundfunkchor Berlin die Verantwortung trug. Und nun folgt die Fortsetzung bei Konzerten mit dem London Symphony Orchestra, darunter auch Opernproduktionen wie Janáčeks Das schlaue Füchslein, das 2019 aufgeführt wird.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 28. August 1986 mit Mozarts Requiem unter der Leitung von Ulrich Meyer-Schoellkopf.

    Juli 2018

    Sir Simon Rattle

    Seit Beginn der Spielzeit 2017/18 steht Sir Simon Rattle als neuer Musikdirektor an der Spitze des London Symphony Orchestra. Seine Amtszeit eröffnete er mit dem zehntägigen Festival «This Is Rattle» und Berlioz’ La Damnation de Faust als Hauptwerk; in der Saison 2018/19 wird er sich u. a. Janáčeks Schlauem Füchslein widmen. Rattle, der 1955 in Liverpool geboren wurde, studierte Klavier, Schlagzeug und Orchesterleitung an der Royal Academy of Music in London. 1980 begann seine enge Zusammenarbeit mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra, das er von 1990 bis 1998 als Music Director leitete und zu einem internationalen Spitzenensemble formte. 2002 wechselte er als Chefdirigent zu den Berliner Philharmonikern, deren Repertoire er in seiner 16-jährigen Ära sukzessive erweiterte: durch die Integration Neuer Musik, aber auch barocker Werke und musikhistorischer Raritäten. Viele der Konzerte wurden auf CD mitgeschnitten und mit Preisen ausgezeichnet. Mit Mahlers Sechster Sinfonie, mit der er 1987 schon bei den «Berlinern» debutiert hatte, verabschiedete er sich im Juni 2018 als Chef von den Philharmonikern. Seit 1992 ist Sir Simon auch dem Orchestra of the Age of Enlightenment eng verbunden, mittlerweile als «Principal Artist»; überdies dirigiert er die führenden Orchester Europas und der USA. Als Operndirigent gab er 1977 beim Glyndebourne Festival seinen Einstand. Weitere Auftritte führten ihn an die Opéra national de Paris, das ROH Covent Garden, die Niederländische Nationaloper, die Wiener Staatsoper und die Metropolitan Opera New York. Zuletzt brachte er bei den Osterfestspielen Baden-Baden 2018 Wagners Parsifal heraus. 1994 wurde Simon Rattle als Knight Bachelor von Königin Elizabeth II. in den Adelsstand erhoben; er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes und Ritter der französischen Ehrenlegion. 2013 erhielt er den Léonie-Sonning-Musikpreis.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 8. September 1996 mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra und Werken von Berlioz, Beethoven, Tippett und Haydn.

    Juli 2018

     


     

    Weitere Termine

    Magdalena Kožená

    Die 1973 im tschechischen Brno geborene Mezzosopranistin Magdalena Kožená begann ihre musikalische Ausbildung 1987 am Konservatorium ihrer Heimatstadt und setzte ihr Studium von 1991 bis 1995 bei Eva Blahová in Bratislava fort. Mehrere internationale Preise, darunter 1995 der Sieg beim Mozartwettbewerb in Salzburg, eröffneten ihre Berufslaufbahn. 1996 wurde sie Ensemblemitglied an der Wiener Volksoper, seit 1997 ist sie freischaffend tätig. Ihr Opernrepertoire spannt sich von Monteverdi über Händel, Gluck und Mozart bis zu Strauss, Janáček und Martinů. Bei den Salzburger Festspielen war Magdalena Kožená als Zerlina im Don Giovanni und Idamante in Idomeneo zu erleben, bei den dortigen Osterfestspielen gestaltete sie die Dorabella in Così fan tutte und Bizets Carmen. An der Staatsoper Berlin war sie u. a. als Debussys Mélisande und als Marguerite in Berlioz’ La Damnation de Faust zu Gast, an der Bayerischen Staatsoper sang sie den Cherubino im Figaro, am Royal Opera House in London Rossinis Cenerentola. Auch die Metropolitan Opera, die Opéra du Châtelet in Paris und die Festivals von Edinburgh, Aix-en-Provence und Aldeburgh luden sie für Aufführungen ein. LUCERNE FESTIVAL ernannte sie im Sommer 2009 zur «artiste étoile». 2017/18 konzertierte Magdalena Kožená mit den Berliner Philharmonikern und dem London Symphony Orchestra, dem Orchestre de Paris und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Venice Baroque Orchestra und dem Concert d’Astrée. Im November 2018 wird sie bei einer Neuproduktion von Rameaus Hippolyte et Aricie an der Staatsoper Berlin mitwirken. Für ihre CDs wurde sie mit Preisen wie dem «Echo Klassik», dem «Gramophone Award» und dem «Dia-
    pason d’or» ausgezeichnet; zuletzt, im Herbst 2017, veröffentlichte sie Songs von Cole Porter. Seit 2003 ist Magdalena Kožená «Chevalier dans l’Ordre des Arts et des Lettres».

    LUCERNE FESTIVAL (IMF) debut on 22 March 1997 with Les Musiciens du Louvre conducted by Marc Minkowski in sacred music works by Handel and Charpentier.

    Juli 2018

    Patricia Bardon

    Die Mezzosopranistin Patricia Bardon, die aus Irland stammt und bei Veronica Dunne in Dublin ausgebildet wurde, gewann schon als 18-Jährige den Zweiten Preis beim «Singer of the World»-Wettbewerb der BBC und erarbeitete sich bald ein breites Repertoire, das von Monteverdi und der Barockoper über den Belcanto oder Partien von Verdi und Wagner bis zur Gegenwart reicht. Damit war sie nicht nur an der English National Opera und am Royal Opera House in London zu Gast, sondern auch an der Metropolitan Opera New York, der Los Angeles Opera, der Bayerischen und der Berliner Staatsoper, der Opéra national de Paris und am Theater an der Wien. Zuletzt, im Sommer 2018, sang sie beim Glyndebourne Festival die Cornelia in Händels Giulio Cesare, unter der Leitung von William Christie. Dirigenten wie Ivor Bolton, Bernard Haitink, Zubin Mehta, Sir Antonio Pappano, Christophe Rousset und Esa-Pekka Salonen zählen zu ihren weiteren Partnern am Pult.

    Juli 2018

    Jane Archibald

    Die kanadische Sopranistin Jane Archibald begann ihre Laufbahn 2003 im «Merola Opera Program» der San Francisco Opera. 2006 wurde sie ins Ensemble der Wiener Staatsoper verpflichtet, dem sie drei Jahre lang angehörte. Seither ist sie freischaffend tätig und singt vor allem Koloraturpartien an vielen renommierten Bühnen. So war sie als Zerbinetta in Strauss’ Ariadne auf Naxos an der Bayerischen Staatsoper, am Royal Opera House in London und an der Mailänder Scala zu Gast. An der New Yorker Metropolitan Opera und am Festspielhaus Baden-Baden trat sie als Adele in Johann Strauss’ Fledermaus auf; als Konstanze in Mozarts Entführung, als Angelica in Haydns Orlando Paladino und als Donizettis Lucia di Lammermoor stellte sie sich am Opernhaus Zürich vor. In der Saison 2017/18 war Jane Archibald «artist-in-residence» der Canadian Opera Company, im Herbst 2018 ist sie als Mathilde in Rossinis Guillaume Tell am Theater an der Wien zu hören.

    Juli 2018

    Anna Stéphany

    Die Mezzosopranistin Anna Stéphany, die aus einer englisch-französischen Familie stammt, schloss ihr Studium am King’s College und an der Guildhall School of Music and Drama mit dem «Kathleen Ferrier Award» ab. Nach ersten Bühnenerfahrungen am National Opera Studio war sie von 2012 bis 2015 Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, dem sie weiterhin verbunden ist: So sang sie dort im Frühjahr 2018 den Idamante in einer Neuproduktion von Mozarts Idomeneo. Als Mozart-Interpretin war sie auch an der Bayerischen Staatsoper, beim Glyndebourne Festival und in Aix-en-Provence zu Gast. Eine ihrer Paraderollen ist der Octavian im Strauss’schen Rosenkavalier, mit dem sie am Londoner Royal Opera House debutierte. Zuletzt, im Sommer 2018, war sie in Glyndebourne mit Händels Giulio Cesare unter William Christie zu hören. Anfang des Jahres veröffentlichte Anna Stéphany ihre erste Solo-CD, Black Is the Colour, mit Werken von Berio, Ravel und de Falla.

    Juli 2018

    Elizabeth Watts

    Die britische Sopranistin Elizabeth Watts, geboren in Norwich, schloss zunächst ein Studium der Archäologie ab, ehe sie ihre Stimme bei Lillian Watson am Royal College of Music ausbilden liess. 2006 gewann sie den «Kathleen Ferrier Award», 2007 den «Rosenblatt Song Prize» und 2011 den «Borletti-Buitoni Trust Award». Ihre Bühnenlaufbahn begann sie im «Young Singers Programme» der English National Opera, doch wurde sie auch bald ans Londoner Royal Opera House verpflichtet, wo sie als Zerlina in Mozarts Don Giovanni und Marzelline in Beethovens Fidelio zu hören war. Auch an der Welsh National Opera und am Theater an der Wien war sie zu Gast. Vor allem aber konzentriert sie sich auf das Konzertrepertoire von Bach und Händel bis zu Britten und Ligeti, das sie mit Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Andrew Manze, Yannick Nézet-Séguin, Sir Simon Rattle oder Michael Tilson Thomas erarbeitet. Ausserdem gibt sie regelmässig Liederabende.

    Juli 2018

    Sunnyboy Dladla

    Der Tenor Sunnyboy Dladla kam in einem Township im südafrikanischen Piet Retief zur Welt und studierte bei Sidwill Hartman am South African College of Music in Kapstadt. Seine internationale Karriere begann er 2012 im Opernstudio des Zürcher Opernhauses, wo er seither als Arturo in Donizettis Lucia di Lammermoor, Conte di Libenskof in Rossinis Il viaggio a Reims und Paolino in Cimarosas Il matrimonio segreto zu erleben war. Weitere Engagements führten Dladla an die Deutsche Oper Berlin, die Opernhäuser von Leipzig, Stuttgart und Köln, an die Norske Opera Oslo, zum Rossini-Festival nach Pesaro und zum Holland Festival, wo er im Juni 2018 in Offenbachs Les Contes d’Hoffmann auftrat. Neben dem Repertoire eines Tenore di grazia im Belcanto-Fach interpretiert er dank seines darstellerischen Talents auch komische Rollen wie den Basilio und den Don Curzio in Mozarts Figaro, die er in einer Wiener Produktion mit Marc Minkowski gestaltete.

    Juli 2018

    Gavan Ring

    Der Bariton Gavan Ring stammt aus der irischen Grafschaft Kerry. Er studierte an der Royal Irish Academy of Music in Dublin und sammelte seine erste Bühnenpraxis am National Opera Studio in London. 2012 debutierte er bei der Glyndebourne Festival Opera, 2013 gewann er den Zweiten Preis bei der «Wigmore International Song Competition». Seither trat Ring vor allem als Mozart-Interpret hervor: als Nardo in La finta giardiniera beim Glyndebourne Festival, als Don Giovanni an der Welsh National Opera oder als Guglielmo in Così fan tutte an der Opera North in Leeds; dort wird er im Januar auch als Papageno in der Zauberflöte zu erleben sein. An der Garsington Opera stellte er sich im Sommer 2018 als Olivier in Strauss’ Capriccio vor, mit dem Ensemble Matheus unter Jean-Christophe Spinosi ging er in der letzten Spielzeit auf Europatournee. Gavan Rings Konzertrepertoire erstreckt sich von den Bach’schen Passionen bis zu Brittens War Requiem.

    Juli 2018

    David Shipley

    Der englische Bassist David Shipley erhielt seine Ausbildung an der Londoner Royal Academy und an der Guildhall School of Music, wo er bei Janice Chapman studierte. Anschliessend wurde er in das «Young Artist Programme» des Royal Opera House aufgenommen; dort war er in der vergangenen Saison in Mozarts Zauberflöte, Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria und Bizets Carmen zu erleben. Beim Glyndebourne Festival und an der Opera di Roma gehörte er zum Ensemble von Brittens Billy Budd; 2018/19 stehen Auftritte als Sparafucile in Verdis Rigoletto an der Scottish Opera und als Truffaldin in Strauss’ Ariadne am Théâtre des Champs-Elysées auf seinem Terminkalender. Eine enge Zusammenarbeit verbindet Shipley mit Sir John Eliot Gardiner, unter dessen Leitung er in Strawinskys Oedipus Rex, Bachs h-Moll-Messe und Monteverdis L’Orfeo zu hören war: mit Auftritten u. a. bei den Salzburger Festspielen, den BBC Proms und bei LUCERNE FESTIVAL.

    Juli 2018

    18.30 Uhr | Konzerteinführung mit Susanne Stähr | KKL Luzern, Auditorium