Sinfoniekonzert 23

London Symphony Orchestra | Sir Simon Rattle

Haydn | Britten | Rachmaninow

Di, 10.09.19.30 UhrNr. 19351

KKL Luzern, Konzertsaal

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Preise (CHF)

CHF 290 240 190 130 70 40


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

16.08.-15.09. 2019

 

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    Sinfoniekonzert 23

    London Symphony Orchestra | Sir Simon Rattle

    Joseph Haydn (1732–1809)
    Sinfonie D-Dur Hob. I:86
    Benjamin Britten (1913–1976)
    The Young Person’s Guide to the Orchestra op. 34
    Sergej Rachmaninow (1873–1943)
    Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27

    Das zweite Programm, das er mit seinem London Symphony Orchestra gestaltet, ist ganz nach dem Geschmack von Sir Simon Rattle. Zuerst gibt es Haydn, von dessen verblüffenden Ideen und tönenden Überraschungscoups Rattle gar nicht genug bekommen kann. «Ich bin verrückt nach ihm», gestand er einmal. Mit seinem Landsmann Benjamin Britten und dem Young Person’s Guide to the Orchestra präsentiert Rattle dann ein sinfonisches Education-Projekt: Britten führt hier das prächtige barocke Rondeau aus Henry Purcells Abdelazar durch die verschiedenen Instrumente des Orchesters und demonstriert dabei, welche Maskeraden in der Musik durch die Besetzung und das Arrangement möglich sind – ein spielerisches Vergnügen für Jung und Alt. Im zweiten Teil  aber öffnet Rattle die Zauberkiste des spätromantischen Orchesters und widmet sich Rachmaninows Zweiter Sinfonie, die 1906/07 in Dresden entstand: eine Musik, die von schier unendlichen Melodien beseelt und beatmet wird. Und sich zu einer Macht- und Prachtdemonstration der Klangfantasie aufschwingt, ohne je ihren elegischen Tonfall zu verlieren.

    Mit freundlicher Unterstützung der Kühne-Stiftung

    Aktion «Luege | Lose | Erläbe – gemeinsam ins Konzert»
    Was gibt es Schöneres, als den Nachwuchs in die Geheimnisse der klassischen Musik einzuführen? Beim Kauf einer Eintrittskarte erhalten Erwachsene zwei gleichwertige Freikarten für ihre jugendliche Begleitung dazu. Nähere Informationen finden Sie hier.

    London Symphony Orchestra

    Das London Symphony Orchestra (LSO) wurde 1904 als erstes selbstverwaltetes Orchester Englands gegründet und erwarb sich bald einen herausragenden Ruf in aller Welt. Während der vergangenen Jahrzehnte amtierten André Previn (1968–79), Claudio Abbado (1979–88), Michael Tilson Thomas (1988–95), Sir Colin Davis (1995–2007) und Valery Gergiev (2007–15) an der Spitze des Orchesters. 2017 begann die Amtszeit von Sir Simon Rattle als neuem Music Director; Gianandrea Noseda und François-Xavier Roth fungieren als Principal Guest Conductors, Tilson Thomas ist Conductor Laureate und Previn Conductor Emeritus. Das London Symphony Orchestra präsentiert jährlich über siebzig Konzerte im Barbican Centre, das seit 1982 seinen festen Sitz bildet. Regelmässige Residenzen führen die Musikerinnen und Musiker in das New Yorker Lincoln Center, die Pariser Philharmonie und die Suntory Hall nach Tokio; hinzu kommen Auftritte in europäischen Musikmetropolen und in Fernost, so zuletzt im Juni 2018 mit Konzerten in Bangkok und sieben chinesischen Metropolen. Die Saison 2018/19 widmet sich dem Schwerpunkt «Roots & Origins»; zu den Gästen am Pult zählen dann Philippe Jordan, Sir John Eliot Gardiner, Bernard Haitink und Sir Antonio Pappano. Besonderen Wert legt das Orchester auf innovative und breitenwirksame Programmangebote für ein Publikum jeden Alters und Bildungsgrads. 60.000 Hörer werden pro Spielzeit mit diesen Projekten erreicht, die unter dem Titel «LSO Discovery» in St. Luke’s stattfinden. Die Aktivitäten umfassen Familienkonzerte, Schulprojekte, eine Zusammenarbeit mit der Guildhall School of Music and Drama oder «Discovery Days». Mit «LSO live» verfügt das Orchester über ein eigenes CD-Label, das schon mehr als hundert Aufnahmen veröffentlicht hat: Sie wurden mit dem «Grammy», dem «Classical Brit Award», dem «Orphée d’or» oder dem «Preis der deutschen Schallplattenkritik» bedacht.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 3. September 1982: Claudio Abbado dirigierte Elgars Cellokonzert und Berlioz’ Symphonie fantastique.

    August 2018

    Weitere Termine

    Sir Simon Rattle

    Seit Beginn der Spielzeit 2017/18 steht Sir Simon Rattle als neuer Musikdirektor an der Spitze des London Symphony Orchestra. Seine Amtszeit eröffnete er mit dem zehntägigen Festival «This Is Rattle» und Berlioz’ La Damnation de Faust als Hauptwerk; in der Saison 2018/19 wird er sich u. a. Janáčeks Schlauem Füchslein widmen. Rattle, der 1955 in Liverpool geboren wurde, studierte Klavier, Schlagzeug und Orchesterleitung an der Royal Academy of Music in London. 1980 begann seine enge Zusammenarbeit mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra, das er von 1990 bis 1998 als Music Director leitete und zu einem internationalen Spitzenensemble formte. 2002 wechselte er als Chefdirigent zu den Berliner Philharmonikern, deren Repertoire er in seiner 16-jährigen Ära sukzessive erweiterte: durch die Integration Neuer Musik, aber auch barocker Werke und musikhistorischer Raritäten. Viele der Konzerte wurden auf CD mitgeschnitten und mit Preisen ausgezeichnet. Mit Mahlers Sechster Sinfonie, mit der er 1987 schon bei den «Berlinern» debutiert hatte, verabschiedete er sich im Juni 2018 als Chef von den Philharmonikern. Seit 1992 ist Sir Simon auch dem Orchestra of the Age of Enlightenment eng verbunden, mittlerweile als «Principal Artist»; überdies dirigiert er die führenden Orchester Europas und der USA. Als Operndirigent gab er 1977 beim Glyndebourne Festival seinen Einstand. Weitere Auftritte führten ihn an die Opéra national de Paris, das ROH Covent Garden, die Niederländische Nationaloper, die Wiener Staatsoper und die Metropolitan Opera New York. Zuletzt brachte er bei den Osterfestspielen Baden-Baden 2018 Wagners Parsifal heraus. 1994 wurde Simon Rattle als Knight Bachelor von Königin Elizabeth II. in den Adelsstand erhoben; er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes und Ritter der französischen Ehrenlegion. 2013 erhielt er den Léonie-Sonning-Musikpreis.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 8. September 1996 mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra und Werken von Berlioz, Beethoven, Tippett und Haydn.

    Juli 2018

     


     

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