Sinfoniekonzert 29

London Philharmonic Orchestra | Marin Alsop | Sol Gabetta

Elgar | Mahler

Fr, 14.09.19.30 UhrNo. 18355

KKL Luzern, Konzertsaal

Karten ab Mo, 5. März 2018 | 12.00 (UTC + 1)


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

17.08.-16.09. 2018

 

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    14.

    Sep

    Freitag
    19.30

    KKL Luzern, Konzertsaal

    Sinfoniekonzert 29

    London Philharmonic Orchestra | Marin Alsop | Sol Gabetta

    Marin Alsop  Dirigentin
    Sol Gabetta  Violoncello
    Edward Elgar (1857–1934)
    Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 85
    Gustav Mahler (1860–1911)
    Sinfonie Nr. 1 D-Dur

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    London Philharmonic Orchestra

    Das London Symphony Orchestra (LSO) wurde 1904 als erstes selbstverwaltetes Orchester Englands gegründet und erwarb sich bald einen herausragenden Ruf in aller Welt. Während der vergangenen Jahrzehnte amtierten André Previn (1968–79), Claudio Abbado (1979–88), Michael Tilson Thomas (1988–95) und Colin Davis (1995–2007) an der Spitze des Orchesters; Previn ist dem LSO nach wie vor als Conductor Laureate verbunden, Davis hat mittlerweile die Position des Präsidenten inne. 2007 begann die Amtszeit des gegenwärtigen Chefdirigenten Valery Gergiev. Daniel Harding und Tilson Thomas fungieren als Principal Guest Conductor, Bernard Haitink, Pierre Boulez und Simon Rattle zählen zu den Stammgästen am Pult. Das London Symphony Orchestra präsentiert jährlich über siebzig Konzerte im Barbican Centre, das seit 1982 seinen festen Sitz bildet. Regelmässige Residenzen führen die Musikerinnen und Musiker in das New Yorker Lincoln Center, in die Pariser Salle Pleyel und seit 2010 auch zum Festival von Aix-en-Provence; hinzu kommen Auftritte in europäischen Musikmetropolen und in Fernost. Besonderen Wert legt das Orchester auf innovative und breitenwirksame Programmangebote für ein Publikum jeden Alters und Bildungsgrads. 60.000 Hörer werden pro Spielzeit mit diesen Projekten erreicht, die unter dem Rubrum «LSO Discovery» firmieren und mehrfach ausgezeichnet wurden. Die Aktivitäten umfassen Familienkonzerte, Schulprojekte, eine Zusammenarbeit mit der Guildhall School of Music and Drama oder «Discovery Days» und bieten den Teilnehmern auch Gelegenheit zum aktiven Musizieren. Mit «LSO live» verfügt das Orchester über ein eigenes CD-Label, das schon mehr als achtzig Aufnahmen veröffentlicht hat, die mit Preisen wie dem «Grammy», dem «Gramophone Award» und dem «Classical Brit Award» bedacht wurden.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 3. September 1982: Claudio Abbado dirigierte Elgars Cellokonzert und Berlioz’ Symphonie fantastique.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.lpo.co.uk.

    August 2012

    Marin Alsop

    Die amerikanische Dirigentin Marin Alsop wurde 1956 in New York City geboren, studierte an der Yale University und erhielt ihr «Master’s Degree» an der Juilliard School of Music. Ihre internationale Karriere begann, als sie 1989 die «Leopold Stokowski International Conducting Competition» gewann und als erste Frau den «Koussevitzky Conducting Prize» in Tanglewood erhielt, wo sie die Meisterklasse von Leonard Bernstein absolviert hatte. Bereits 1992 übernahm Marin Alsop die Leitung des Cabrillo Festival of Contemporary Music im kalifornischen Santa Cruz, dem sie bis 2016 vorstand. Von 1993 bis 2005 war sie Music Director des Colorado Symphony Orchestra, von 2002 bis 2008 Chefdirigentin beim Bournemouth Symphony Orchestra. 2007 trat Marin Alsop die Chefposition beim Baltimore Symphony Orchestra an, mit dem sie in diesem Jahr das 100-jährige Bestehen feiert. Seit 2012 steht sie überdies an der Spitze des brasilianischen São Paulo Symphony Orchestra, mit dem sie bereits zwei Europa-Tourneen bestritten hat. Als Gastdirigentin war Alsop mit dem Philadelphia und dem Cleveland Orchestra, dem Los Angeles und dem London Philharmonic, dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, der Filarmonica della Scala, dem London Symphony und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zu erleben. 2013 und 2015 leitete sie die legendäre «Last Night of the Proms», als erste Dirigentin überhaupt. Alsops Diskographie umfasst u. a. Gesamteinspielungen der Sinfonien von Brahms und Prokofjew. Für ihre Aufnahme von Bernsteins Mass wurde ihr der «Gramophone Award» verliehen, für Jennifer Higdons Percussion Concerto der «Grammy». Sie ist Trägerin des renommierten «Mac-Arthur Fellowship» und Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London. Seit 2015 lehrt sie als «Director of Graduate Conducting» am Johns Hopkins Peabody Institute.

    August 2016

    Weitere Termine

    Sol Gabetta

    Die Cellistin Sol Gabetta, die 1981 als Tochter französisch-russischer Eltern im argentinischen Córdoba geboren wurde, studierte an der Escuela Superior de Música Reina Sofia in Madrid, bei Ivan Monighetti an der Musik-Akademie Basel und bei David Geringas an der Musikhochschule «Hanns Eisler» in Berlin. 2004 gewann sie den «Credit Suisse Young Artist Award», der ihr das Debut mit den Wiener Philharmonikern bei LUCERNE FESTIVAL ermöglichte. Seither arbeitet siemit führenden Klangkörpern wie dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Orchestre Na-tional de France, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Moskauer Bolschoi-Orchester, dem Philadelphia Orchestra sowie dem London Philharmonic und dem Philharmonia Orchestra zusammen. 2014 feierte Sol Gabetta ihren Einstand bei den Berliner Philharmonikern, als sie unter Leitung von Sir Simon Rattle bei den Osterfestspielen Baden-Baden auftrat. In der Saison 2015/16 war sie dann erstmals beim Los Angeles Philharmonic und beim Houston Symphony Orchestra zu Gast. Ausserdem konzertierte sie mit dem Tonhalle-Orchester Zürich sowie den St. Petersburger Philharmonikern und ging mit dem Orchestre de Paris, dem Ensemble Il Giardino Armonico und den Rotterdamer Philharmonikern auf Tournee. Sol Gabetta ist eine passionierte Kammermusikerin: Im Rheintal, in der Klosterkirche Olsberg, veranstaltet sie ihr eigenes Festival «SOLsberg», das im Mai und Juni 2016 bereits zum elften Mal stattfand; dort musizierte sie u. a. mit der Geigerin Patricia Kopatchinskaja, dem Bratschisten Amihai Grosz, der Klarinettistin Sabine Meyer und dem Pianisten Bertrand Chamayou. Bereits viermal erhielt sie für ihre CD-Einspielungen den «Echo Klassik». Sol Gabetta lehrt seit 2005 an der Musik-Akademie Basel. Sie spielt ein Violoncello von Giovanni Battista Guadagnini aus dem Jahr 1759.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 29. August 2001 mit Werken von Penderecki, Schubert, Vasks und Tschaikowsky.

    August 2016 Weitere Termine
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