Musiktheater ─ Marienvesper

Les Passions de l’Ame | Opernensemble des Luzerner Theaters | Tanz Luzerner Theater | Olof Boman u.a.

Monteverdi

Mi, 05.04.20.00 Uhr

Jesuitenkirche

Vergangenes Konzert


Karten im Webshop des Luzerner Theater, unter +41 (0)41 228 14 14 und per Email kasse@luzernertheater.ch

Oster-Festival

01.04.-09.04. 2017

 

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    Musiktheater ─ Marienvesper

    Les Passions de l’Ame | Opernensemble des Luzerner Theaters | Tanz Luzerner Theater | Olof Boman u.a.

    Opernensemble des Luzerner Theaters  
    Tanz Luzerner Theater  
    Olof Boman  Dirigent
    Sebastian Matthias  Bühnen- und Kostümbildnerin und Choreographie
    Kostas Murkudis  Bühne und Kostüme
    Marc Hostettler  Licht
    Claudio Monteverdi (1567–1643)
    Marienvesper
    Koproduktion mit dem Luzerner Theater

    Eine ideale Einstimmung auf den Monteverdi-Schwerpunkt des Festspielsommers 2017: Bevor Sir John Eliot Gardiner Ende August alle drei Opern des «Begründers der neuen Musik» aufführt, präsentiert das Luzerner Theater, passend zur Osterzeit, Monteverdis gewaltige Marienvesper. Über 90 Minuten dauert dieser Meilenstein in der Geschichte der Sakralmusik, dessen Bedeutung sich allenfalls mit Bachs h-Moll-Messe oder Beethovens Missa solemnis vergleichen lässt. Gemeinsam mit dem bekannten Modedesigner Kostas Murkudis verwandelt der Choreograph Sebastian Matthias das Kirchenschiff in einen begehbaren Bühnenraum und integriert das Publikum mitten ins Geschehen – ein faszinierendes Zusammenspiel von Architektur, Klang und Bewegung. Und zugleich eine wunderbare Gelegenheit, die Luzerner Jesuitenkirche zu besuchen, die im vergangenen Jahr wegen Renovierungsarbeiten geschlossen war und nun in neuem Glanz erstrahlt.

    Les Passions de l’Ame

    Das Orchester für Alte Musik Les Passions de l’Ame wurde 2008 in Bern von Meret Lüthi gegründet. Seine Mitglieder sind international renommierte Spezialisten für das Repertoire von der Renaissance bis zur Klassik und arbeiten als Solisten, Kammermusiker und in Formationen wie dem Freiburger Barockorchester und dem belgischen Ensemble B’Rock oder sind als Pädagogen am Konservatorium Antwerpen und an der Hochschule der Künste in Bern tätig. Der Name des Orchesters bezieht sich auf einen Aufsatz von René Descartes aus dem Jahr 1649, in dem der französische Philosoph von der Leidenschaft spricht, die zwischen Körper und Seele vermittelt. Diese Leidenschaft zu wecken ist das Ziel der Musikerinnen und Musiker, die jedes Konzert zu einem unmittelbaren Erlebnis werden lassen. An seinem Stammsitz in Bern gestaltet das Ensemble die Konzertreihe «Alte Musik? – Ganz neu!», in der ein breites Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts erklingt, darunter auch viele Raritäten. Gastspiele führten Les Passions de l’Ame zu den Berliner Tagen für Alte Musik, zum Festival Bach en Combrailles nach Frankreich, zu den Brühler Schlosskonzerten und den Musikfestspielen Potsdam-Sanssouci. 2014 trat das Ensemble mit dem Lettischen Radiochor und dem Knabenchor des Doms zu Riga im Rahmen der Feierlichkeiten zur Europäischen Kulturhauptstadt Riga auf und absolvierte eine Tournee durch Russland mit Stationen u. a. in St. Petersburg und Moskau. In der Saison 2014/15 konzertierte es ausserdem beim Festival Oude Muziek in Utrecht, im Münchner Herkulessaal, in der Londoner St. George’s Church, im Trinity College Cambridge und bei den Ittinger Pfingstkonzerten. Les Passions de l’Ame hat zwei CDs eingespielt: Die Debut-Platte Spicy (2013) mit Werken von Biber, Fux und Schmelzer wurde mit dem «Diapason d’Or» ausgezeichnet; im Herbst 2014 erschien dann Bewitched mit Musik von Geminiani und Händel.

    August 2015

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