Konzert Cecilia Bartoli

Les Musiciens du Prince-Monaco | Gianluca Capuano | Cecilia Bartoli

Händel, Porpora, Hasse, Telemann, Vivaldi

Fr, 21.08. | 19.30 Uhr | Nr. 20640

KKL Luzern, Konzertsaal

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Preise (CHF)

CHF 290 190 70


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Life Is Live

14.08.-23.08. 2020

 

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    Konzert Cecilia Bartoli

    Les Musiciens du Prince-Monaco | Gianluca Capuano | Cecilia Bartoli

    Cecilia Bartoli  Mezzosopran

    «What Passion Cannot Music Raise»

    Georg Friedrich Händel (1685–1759)
    Sinfonia aus Rinaldo HWV 7

    Nicola Porpora (1686–1768)
    «Vaghi amori, grazie amate». Arie des Imeneo aus La festa d’Imeneo
    «Lontan dal solo e caro … Lusingato dalla speme». Arie des Aci aus Polifemo

    Georg Friedrich Händel
    «Entrée des songes funestes» («Tanz der düsteren Träume») aus Ariodante HWV 33
    «Lascia la spina cogli la rosa». Arie des Piacere aus Il Trionfo del Tempo e del Disinganno HWV 46

    Johann Adolph Hasse (1699–1783)
    Sinfonia zur Serenata Marc’Antonio e Cleopatra

    Georg Friedrich Händel
    Sinfonia “Il Parnasso” aus Giulio Cesare in Egitto HWV 17
    «V’adoro, pupille». Arie der Cleopatra aus Giulio Cesare in Egitto HWV 17

    Georg Philipp Telemann (1681–1767)
    Concerto D-Dur für Trompete, Streicher und Basso continuo TWV 51:D7

    Georg Friedrich Händel
    «Mi deride l’amante … Desterò dall’empia dite». Rezitativ und Arie der Melissa aus Amadigi di Gaula HWV 11

    Antonio Vivaldi (1678–1741)
    Concerto e-Moll für Traversflöte, Streicher und Basso continuo RV 432
    «Sol da te, mio dolce amore». Arie des Ruggiero aus Orlando furioso RV 728

    Georg Friedrich Händel
    «Suite di danze» aus Ariodante HWV 33
    «Augelletti, che cantate». Arie der Almirena aus Rinaldo HWV 7
    «What passion cannot Music raise and quell» aus Ode for St Cecilia’s Day HWV 76

    Ihren Vornamen verdankt Cecilia Bartoli der heiligen Cäcilie, die als Schutzpatronin der Musik verehrt wird. Und auch der Titel ihres Programms «What Passion Cannot Music Raise», das sie für das Luzerner «Life Is Live»-Festival zusammengestellt hat, bezieht sich auf Santa Cecilia, entstammt er doch einer Arie aus Händels Cäcilien-Ode. Die Leidenschaften, wie sie die Musik erwecken kann, bezeichnete Cecilia Bartoli in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk als ihr «Geheimnis» und Erfolgsrezept: «Die wichtigste Zutat ist Leidenschaft. Woran haben wir wirklich Freude? Musik zu hören gehört bestimmt zu den heiligen Momenten im Leben, und zwar gemeinsam mit anderen, nicht allein vor dem Computer. Musik hören heisst Gefühle teilen, miteinander weinen und lachen. Für mich ist das eine Art Religion. Unsere Seele braucht die ekstatischen Momente, die uns die Kunst schenkt. Wir sollten sie hegen und pflegen.» Wie an diesem Abend, wenn Cecilia Bartoli gemeinsam mit dem von ihr gegründeten Ensemble Les Musiciens du Prince – Monaco und dem Dirigenten Gianluca Capuano erhebende und beseligende Werke von Händel & Co. zu Gehör bringt.

     

    Gratis-Programmhefte und Audio-Einführungen
    Aus hygienischen Gründen verkaufen wir in diesem Sommer keine gedruckten Programmhefte im KKL Luzern. Dafür können Sie ab sofort alle Programmhefte für die Konzerte unseres «Life Is Live»-Festivals als PDF gratis hier herunterladen. Ausserdem bieten wir zu ausgewählten Veranstaltungen Audio Einführungen mit Festival-Dramaturgin Susanne Stähr an – natürlich mit vielen Musikbeispielen.
     

    Studenten und Schüler bei LUCERNE FESTIVAL
    Damit die Abstandsregeln des BAG eingehalten werden können, finden alle Veranstaltungen mit limitierter Platzanzahl statt. Schüler und Studierende erhalten nur im Vorverkauf für ausgewählte Konzerte ermässigte Konzertkarten für CHF 20.00. An der Abendkasse können dieses Jahr leider keine Karten bezogen werden.
    Angebote im Vorverkauf

     

    Les Musiciens du Prince-Monaco

    Das Barockensemble Les Musiciens du Prince-Monaco wurde im Frühjahr 2016 auf Initiative von Cecilia Bartoli an der Opéra de Monte-Carlo gegründet und wird von Prinz Albert II. und seiner Schwester Caroline Prinzessin von Hannover unterstützt. Es vereint internationale Spitzenmusiker, die mit der Tradition der europäischen Hofmusik vom 17. bis 19. Jahrhundert eng vertraut sind. Das Repertoire erstreckt sich von Barockkomponisten wie Antonio Vivaldi oder Georg Friedrich Händel bis zum Opernschaffen Gioachino Rossinis; ein Schwerpunkt gilt auch Raritäten und wiederentdeckten Werken. Noch in ihrem Gründungsjahr bestritten Les Musiciens du Prince-Monaco mit Cecilia Bartoli eine erste Europatournee. Seit 2017 gastieren sie regelmässig sowohl bei den Salzburger Pfingst- als auch bei den Sommerfestspielen und präsentierten dort in den vergangenen drei Jahren Händels Ariodante und Alcina sowie Rossinis La donna del lago. Ausserdem war das Ensemble am Konzerthaus Dortmund und im Concertgebouw Amsterdam, in der Hamburger Elbphilharmonie, der Berliner, der Pariser und der Luxemburger Philharmonie, im Wiener Musikverein sowie am Brüsseler Palais des Beaux-Arts zu erleben. Nach der Corona-Pause nehmen Les Musiciens du Prince-Monaco mit dem Programm «What Passion Cannot Music Raise» ihre Konzerttätigkeit im August 2020 wieder auf. Im Herbst präsentieren sie den Abend «Farinelli and His Time» im Wiener Musikverein, an der Opéra Royal de Versailles und am Palau de la Música in Barcelona. Mit zwei halbszenischen Aufführungen von Rossinis La cenerentola werden sie im November 2020 am Festspielhaus Baden-Baden auftreten. Und in Monaco folgt dann, zum monegassischen Nationalfeiertag, das Projekt «An Evening of Opera – from baroque to bel canto», das seine Premiere in Gegenwart der Fürstenfamilie feiern wird. Les Musiciens du Prince-Monaco sind Residenzensemble an der Opéra de Monte-Carlo.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 16. September 2018 mit Rossinis La cenerentola unter der Leitung von Gianluca Capuano.

    August 2020

    Weitere Termine

    Gianluca Capuano

    Gianluca Capuano, 1968 in Mailand geboren, studierte Orgel, Komposition und Dirigieren am Konservatorium seiner Heimatstadt und schloss auch ein Studium der Philosophie an der dortigen Universität ab. Früh spezialisierte er sich auf die Alte Musik sowie die historisch-informierte Aufführungspraxis und trat als Dirigent, Organist und Continuo-Spieler in ganz Europa, den USA, Russland und Japan auf. Dabei arbeitete er mit Künstlern wie Michael Chance, Emma Kirkby, Cecilia Bartoli, Max Emanuel Cencic, Philippe Jaroussky, Diego Fasolis oder Lorenzo und Vittorio Ghielmi zusammen. 2006 gründete Capuano das Ensemble Il canto di Orfeo, mit dem er seither das barocke und klassische Repertoire erarbeitet. Mit dieser Formation trat er auch am Mailänder Teatro alla Scala auf, wo er sich 2013 mit Raskatovs Hundeherz vorstellte und 2015 an einer Produktion von Bernd Alois Zimmermanns Soldaten mitwirkte. Gemeinsam mit dem Concerto Köln spielte er Leonardo Vincis Artaserse in und präsentierte das Werk an der Oper Köln. Beim Edinburgh Festival, am Pariser Théâtre des Champs-Elysées und am Festspielhaus Baden-Baden leitete er Bellinis Norma mit Cecilia Bartoli in der Hauptrolle, und diese Zusammenarbeit setzt sich seit 2017 bei den Salzburger Festspielen fort, wo er am Pult der Musiciens du Prince-Monaco Händels Ariodante und Rossinis La donna del lago dirigierte. 2019 wurde er dann zum Chefdirigenten dieses Ensembles berufen. In der Saison 2019/20 war Gianluca Capuano mit Donizettis L’elisir d’amore am Teatro Real in Madrid sowie mit Rossinis La cenerentola und mit Glucks Iphigénie en Tauride am Opernhaus Zürich zu Gast. Im Februar 2021 gibt er mit Werken von Donizetti und Rossini sein Debut an der Wiener Staatsoper. Gianluca Capuano ist auch künstlerischer Leiter des Festivals «Musica negli horti», das jeweils im September im Val d’Orcia stattfindet.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 16. September 2018 am Pult der Musiciens du Prince-Monaco mit Rossinis La cenerentola.

    August 2020

    Weitere Termine

    Cecilia Bartoli

    Cecilia Bartoli, die aus Rom stammt, wurde von ihrer Mutter Silvana Bazzoni ausgebildet. 1987 gab sie ihr Operndebut, 1988 arbeitete die gerade 22-Jährige bei einer Produktion von Mozarts Così fan tutte erstmals mit Nikolaus Harnoncourt zusammen. Gleich am Beginn ihrer Karriere standen auch Begegnungen mit Herbert von Karajan, Sir Georg Solti und Daniel Barenboim. Cecilia Bartoli tritt seit dreissig Jahren an den renommiertesten Opern- und Konzerthäusern sowie bei den grossen internationalen Festspielen auf. Schon früh arbeitete sie neben den führenden Sinfonieorchestern auch mit Ensembles der Alten Musik zusammen, darunter Les Arts Florissants, der Concentus Musicus Wien, Il Giardino Armonico, Les Musiciens du Louvre, das Freiburger Barockorchester, La Scintilla und I Barocchisti. 2016 gründete sie das Orchester Les Musiciens du Prince-Monaco. Die barocke Literatur, das Mozart-Fach und der Belcanto bilden die Schwerpunkte ihres Repertoires – dabei sorgte sie für die Wiederentdeckung vieler in Vergessenheit geratener Werke. Seit 2012 ist Cecilia Bartoli Künstlerische Leiterin der Pfingstfestspiele in Salzburg, wo sie in den vergangenen Jahren u. a. als Bellinis Norma, als Rossinis Cenerentola, als Maria aus Bernsteins West Side Story sowie als Händels Ariodante und Alcina zu erleben war. 2023 übernimmt sie die Leitung der Opéra de Monte-Carlo, als erste Frau in der Geschichte dieses Hauses. Cecilia Bartolis CDs und DVDs wurden mehr als zwölf Millionen Mal verkauft – allein fünfmal wurde ihr der «Grammy» verliehen. Zuletzt, Ende 2019, veröffentlichte sie das Album Farinelli mit Il Giardino Armonico und Giovanni Antonini. Unter den zahlreichen Auszeichnungen, mit denen sie geehrt wurde, finden sich der «Léonie-Sonning-Musikpreis» (2010), der «Herbert von Karajan Musikpreis» (2012) und der «Polar Music Prize» (2016).

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 7. September 1995 mit einem Liederrezital, am Klavier György Fischer.

    August 2020

    Weitere Termine
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