Rezital 4

Leif Ove Andsnes

Sibelius | Widmann | Schubert | Beethoven | Chopin

Sa, 25.11.18.30 UhrNr. 17511

KKL Luzern, Konzertsaal

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Preise (CHF)

CHF 170 130 90 60 30


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Piano-Festival

18.11.-26.11. 2017

 

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    25.

    Nov

    Samstag
    18.30

    KKL Luzern, Konzertsaal

    Rezital 4

    Leif Ove Andsnes

    Jean Sibelius (1865–1957)
    Fünf ausgewählte Klavierstücke
    Jörg Widmann (*1973)
    Idyll und Abgrund. Sechs Schubert-Reminiszenzen
    Franz Schubert (1797–1828)
    Drei Klavierstücke D 946
    Ludwig van Beethoven (1770–1827)
    Klaviersonate d-Moll op. 31 Nr. 2 Der Sturm
    Frédéric Chopin (1810–1849)
    Nocturne H-Dur op. 62 Nr. 1
    Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23

    Ein Rezital für Entdecker: Wenn von Jean Sibelius die Rede ist, dem finnischen Komponisten, dann denkt wohl jeder an seine grossartigen Sinfonien oder an die Tondichtungen nach mythischen Stoffen aus dem Kalevala. Aber Klavierstücke von Sibelius? Es gibt sie, und sie lohnen die Begegnung, wie Leif Ove Andsnes beweisen wird. Drei Jahre nach seiner spektakulären «Beethoven Journey» mit allen Klavierkonzerten des Klassikers kehrt der norwegische Pianist nun mit einem ebenso exquisiten wie hintersinnigen Solo-Abend zurück. Schuberts himmlische drei Klavierstücke D 946 stellt er da zum Beispiel den 2009 entstandenen Schubert-Reminiszenzen von Jörg Widmann gegenüber, deren Titel Idyll und Abgrund bereits die für Schubert so charakteristische Doppelbödigkeit umreisst. Die zweite Hälfte des Konzerts aber bietet Feinstes für Klassik-Gourmets: Mit Beethovens Sturm-Sonate betritt Leif Ove Andsnes metaphysische Gefilde, bei Chopin aber darf er sich als Poet am Klavier zeigen.

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    Leif Ove Andsnes

    Leif Ove Andsnes wurde 1970 im norwegischen Karmøy geboren. Sein Klavierstudium absolvierte er bei Jirí Hlinka am Musikkonservatorium von Bergen; wichtige Impulse erhielt er ausserdem von dem belgischen Klavierpädagogen Jacques de Tiège. 1989 begann Andsnes’ internationale Karriere mit Auftritten in New York und Washington D.C., 1990 debutierte er beim Cleveland Orchestra, 1991 bei den Londoner Proms. Seit dieser Zeit arbeitet er mit den bedeutendsten Orchestern zusammen: darunter die Berliner Philharmoniker, das Boston Symphony und das Philadelphia Orchestra, das New York und das Los Angeles Philharmonic. Immer wieder hat Leif Ove Andsnes dabei auch selbst die Orchesterleitung übernommen, zunächst bei Klavierkonzerten von Haydn oder Mozart, die er vom Instrument aus dirigierte; seit 2012 erarbeitet er mit dem Mahler Chamber Orchestra im Rahmen einer Beethoven Journey alle fünf Klavierkonzerte des Komponisten, ein Projekt, das in der laufenden Saison mit zyklischen Gesamtaufführungen u. a. in Wien, London, Paris, New York, Shanghai und Tokio zum Abschluss gelangt. Sein Repertoire spannt sich vom 18. Jahrhundert bis zu den Klassikern der Moderne und zeitgenössischen Werken von Marc-André Dalbavie oder Bent Sørensen – beide haben neue Klavierkonzerte für Andsnes komponiert. Seine mehr als dreissig CDs wurden mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, darunter gleich sechsmal der «Gramophone Award» und acht Nominierungen für den «Grammy». In seiner norwegischen Heimat leitete Leif Ove Andsnes, der auch ein passionierter Kammermusiker ist, fast zwanzig Jahre lang das Risør-Festival, das er 1991 mitbegründet hatte; 2012 verantwortete er das Programm des Ojai Music Festival. Als Professor für Klavier lehrt Andsnes an der Norwegischen Musikakademie. Er ist Träger des norwegischen Sankt-Olav-Ordens und wurde 2007 mit dem Peer-Gynt-Preis geehrt.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 30. August 2002 mit Bartóks Zweitem Klavierkonzert; Pierre Boulez dirigierte die Berliner Philharmoniker.

    Oktober 2014

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    Patronatskonzert der Freunde LUCERNE FESTIVAL