Vergangenes Konzert


Karten ab dem 20. August ausschliesslich über das Luzerner Theater | t +41 (0)41 228 14 14

Sommer-Festival

17.08.-16.09. 2018

 

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    Clemens Heil  Dirigent
    Matthew Herbert  Sound
    Márton Ágh  Raum und Kostüme
    Sarah Alexandra Hudarew  Mezzosopran
    Jason Cox  Bariton

    «Kindertotenlieder»
    Gustav Mahlers Liederzyklus szenisch in der «Box» des Luzerner Theaters
    Premiere

    Koproduktion des Luzerner Theaters mit LUCERNE FESTIVAL

    Ehefrau Alma mahnte: «Du malst den Teufel an die Wand», als Gustav Mahler 1901 begann, fünf Gedichte von Friedrich Rückert zu vertonen, die vom Schmerz des Schriftstellers über den Tod zweier seiner Kinder handelten. Und tatsächlich: 1907, drei Jahre nach Abschluss der Komposition, sollte auch Mahler seine eigene Tochter Maria verlieren. Mahlers ebenso expressive wie melancholisch schaurige Lieder bilden die Grundlage für ein Projekt in der kleinen Spielstätte des Luzerner Theaters, der Box. Der weltweit gefragte britische Soundforscher und Sample-Avantgardist Matthew Herbert und der Ungar Márton Ágh, dessen Bühnenräume hyperrealistische Welten beschwören, entwerfen zusammen mit Musikdirektor Clemens Heil und Regisseur Benedikt von Peter das Szenario einer fiktiven Welt, in der es keine Kinder, keine Zukunft mehr gibt. Mahlers Lieder sprechen beredt vom Verlust, vom Seufzen, vom Verstummen und klingen in der Soundkunst von Matthew Herbert nach: Die Welt zerfällt – und mit ihr die Komposition.

    Weitere Vorstellungen bis zum 5. Oktober 218

    Hier können Sie das digitale Konzertprogramm erwerben.

    Podcast «Kinderszenen»: Gustav Mahler (1860–1911)
    Auch die Grossen waren einmal klein: Wie sah die Kindheit der grossen Komponisten aus. Erzählt von Susanne Stähr.

    Luzerner Sinfonieorchester

    Das Luzerner Sinfonieorchester, das 1806 gegründet wurde, ist eines der ältesten Orchester der Schweiz. Neben verschiedenen Konzertreihen, die es im Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) durchführt, gestaltet es am Luzerner Theater sämtliche Opernproduktionen. Nicht nur das klassisch-romantische Repertoire prägt den Spielplan – regelmässig werden auch Raritäten und zeitgenössische Werke aufgeführt. So gingen in den letzten Jahren Kompositionsaufträge an Wolfgang Rihm, Sofia Gubaidulina, Marc-André Dalbavie, Pascal Dusapin, Thomas Adès und Fazıl Say. Seit September 2011 hat der Amerikaner James Gaffigan als Chefdirigent die Leitung inne. Wichtige Akzente am Pult setzten in den letzten Jahren auch Matthias Bamert, Andrey Boreyko, Peter Eötvös, Hannu Lintu, Andris Nelsons, Vasily Petrenko und Leonard Slatkin. Regelmässig kehrt auch der frühere Chefdirigent Jonathan Nott, der von 1997 bis 2002 an der Spitze stand, zum Luzerner Sinfonieorchester zurück. Renommierte Solisten musizieren in den Abonnementszyklen; zu nennen wären etwa Martha Argerich, Renaud und Gautier Capuçon, Isabelle Faust, Vilde Frang, Kirill Gerstein, Hélène Grimaud, Hilary Hahn, Gidon Kremer, Truls Mørk und Maria João Pires. Einspielungen mit Werken von Bernstein, Brahms, Dutilleux, Dvořák, Krenek, Gubaidulina, Rihm, Saint-Saëns, Say, Schreker und Weill  dokumentieren das Wirken des Orchesters auf CD; zuletzt erschienen im Herbst 2017 sämtliche Beethoven-Klavierkonzerte mit Oliver Schnyder. Regelmässig gehen die Musikerinnen und Musiker auf Gastspielreisen: Im Sommer 2016 unternahmen sie eine Tournee durch vier asiatische Länder, im Frühjahr 2017 traten sie beim Bogotá International Music Festival auf. In der Saison 2017/18 standen dann Konzerte beim amerikanischen Ravinia Festival, beim Festival de Besançon, in Abu Dhabi, Amsterdam, St. Petersburg, London, Paris und Moskau auf dem Programm.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 23. August 1993 mit Werken von Schnittke unter der Leitung von Vladimir Kiradjiev. 

    Weitere Informationen finden Sie unter www.sinfonieorchester.ch.

    Juli 2018

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    Clemens Heil

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