Erlebnistag – Museumskonzert 1/Composer Seminar

JACK Quartet | Mivos Quartet

Werkschau des «Composer Seminar»

So, 01.09.13.00 Uhr

Kunstmuseum Luzern


Eintritt mit Museumsticket, Info hier

Sommer-Festival

16.08.-15.09. 2019

 

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    Erlebnistag – Museumskonzert 1/Composer Seminar

    JACK Quartet | Mivos Quartet

    JACK Quartet:  Christopher Otto, Violine | Austin Wulliman, Violine | John Pickford Richards, Viola | Jay Campbell, Violoncello
    Mivos Quartet:  Olivia de Prato, Violine | Maya Bennardo, Violine | Victor Lowrie Tafoya, Viola | Tyler J. Borden, Violoncello

    Werkschau des «Composer Seminar»

    Wolfgang Rihm stellt die Teilnehmer des «Composer Seminar» und ihre Werke direkt im Konzert vor

    Will ein Komponist heute ein neues Werk vorstellen, dann zählen diese beiden jungen Ensembles aus Amerika zu den ersten Anlaufstellen: das JACK Quartet und das Mivos Quartet. Beide Formationen haben entscheidende Impulse durch die LUCERNE FESTIVAL ACADEMY erhalten und kehren nun zurück, um die Abschlusskonzerte des diesjährigen «Composer Seminar» zu gestalten. Ein Glücksfall, denn genau darin sah Wolfgang Rihm eine grosse Chance, als er dieses wunderbare Angebot für junge Komponisten vor vier Jahren ins Leben rief: dass die Teilnehmer ihre Werke nicht nur als papierene Ideen debattieren, sondern sogleich «ausprobieren» können. Und zwar mit Interpreten, die entsprechend vertraut sind mit der Musik unserer Zeit und darauf brennen, mit lebenden Komponisten zusammenzuarbeiten. Während einer Woche haben das JACK und das Mivos Quartet die Partituren – vom Solostück bis zur vollen Quartettbesetzung – einstudiert und präsentieren sie nun dem Festspielpublikum: ein Panorama gegenwärtigen Komponierens und zugleich ein Blick in die Zukunft.

    Mit freundlicher Unterstützung der RHL Foundation

    Eintritt mit Museumsticket Kunstmuseum Luzern
    Ihr Museumsticket, das Sie unter ttps://www.kunstmuseumluzern.ch/tickets/ vorab online erwerben können, gilt auch für die Ausstellung Turner. Das Meer und die Alpen. Um 14.00 und 15.00 Uhr findet eine Führung statt; die Teilnehmerzahl ist auf max. 50 Personen beschränkt. Bitte wählen Sie beim Kauf Ihres Museumstickets die entsprechende Uhrzeit aus. Die Führung muss nicht separat gebucht werden.

     

     

    JACK Quartet

    Das amerikanische JACK Quartet wurde 2003 von vier jungen Musikern gegründet, die gemeinsam an der Eastman School of Music in Rochester (New York) studierten. Der Name des Ensembles leitet sich aus den Vornamen der Mitglieder ab: John Pickford Richards (Viola), Ari Streisfeld (Violine II), Christopher Otto (Violine I) und Kevin McFarland (Violoncello). Während ihrer Ausbildung erhielten die Vier auch Unterricht beim Arditti und beim Kronos Quartet sowie, als Teilnehmer der LUCERNE FESTIVAL ACADEMY, bei Musikern des Ensemble intercontemporain, die ihnen wichtige Ratschläge für die Interpretation ihres künftigen Repertoires mit auf den Weg gaben. Denn das Quartett konzentriert sich vor allem auf die Erarbeitung zeitgenössischer Musik und arbeitet dabei eng mit den jeweiligen Komponisten zusammen: Neben Helmut Lachenmann sind hier insbesondere György Kurtág, Matthias Pintscher, Georg Friedrich Haas, Toshio Hosokawa, Wolfgang Rihm, James Dillon und Beat Furrer zu erwähnen. Das JACK Quartet trat in der Londoner Wigmore Hall, in der New Yorker Carnegie Hall, im Kimmel Center in Philadelphia und in der Library of Congress in Washington auf; es gastierte bei den Donaueschinger Musiktagen, der Biennale di Venezia, den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik und beim Ultraschall-Festival in Berlin. Von 2012 bis 2014 arbeiten die vier Musiker eng mit Maurizio Pollini zusammen und wirken an der Serie der «Pollini Perspectives» mit, die nach ihrer Premiere bei LUCERNE FESTIVAL in Tokio, Paris, Berlin und Mailand präsentiert wird. Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des JACK Quartet ist jungen Komponisten und Instrumentalisten gewidmet: So gibt das Quartett Workshops an den Universitäten von Iowa, Wisconsin-Madison, Buffalo, Illinois, Washington und New York und lehrt überdies an verschiedenen amerikanischen Musikhochschulen.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL im Sommer 2005 als Teilnehmer der LUCERNE FESTIVAL ACADEMY bei einem Gesprächskonzert mit Helmut Lachenmann.

    Juni 2013

    Weitere Termine

    Jay Campbell

    Der amerikanische Cellist Jay Campbell ist «artiste étoile» beim Sommer-Festival 2017. Er wurde 1989 in Berkeley geboren und an der New Yorker Juilliard School ausgebildet. Sein Repertoire reicht von der Alten Musik bis zum zeitgenössischen Musikschaffen. Wichtige Erfahrungen sammelte er in der LUCERNE FESTIVAL ACADEMY, an der er in den Sommern 2010 und 2011 teilnahm; hier trat er solistisch bei Boulez’ Messagesquisse und Pli selon pli unter der Leitung des Komponisten auf. 2016 erhielt Jay Campbell den «Avery Fisher Career Grant». Im selben Jahr verpflichtete ihn das New York Philharmonic, mit dem er erstmals 2013 konzertiert hatte, als Kurator der Reihe «Ligeti Forward», die er gemeinsam mit den LUCERNE FESTIVAL ALUMNI für die NY Phil Biennial erarbeitete; unter der Leitung von Alan Gilbert interpretierte er in diesem Rahmen György Ligetis Cellokonzert. Jay Campbell hat mit Komponisten wie Elliott Carter, Matthias Pintscher und Kaija Saariaho sowie mit zahlreichen Vertretern der jungen Generation zusammengearbeitet. John Zorn schuf mehr als ein Dutzend Werke für ihn, darunter die für den Pulitzer-Preis nominierte Triokomposition The Aristos; die CD-Einspielung wurde von der New York Times zu den «Best Recordings» des Jahres 2015 gezählt. Konzerte führten Jay Campbell in die New Yorker Carnegie Hall und in die Avery Fisher Hall, ins Kennedy Center Washington, ins Robert and Margrit Mondavi Center for the Performing Arts im kalifornischen Davis und ins Krannert Center Illinois, zum Marlboro Festival, zu Chamber Music Northwest, zum Moab Music Festival und zum Heidelberger Frühling. Er ist Mitglied im JACK Quartet und bildet gemeinsam mit Stefan Jackiw und Conrad Tao ein Klaviertrio.

    August 2017

    Weitere Termine

    Mivos Quartet

    Weitere Termine

    Montag, 19. August | 10.00 – 11.30 und 12.00 – 13.30 Uhr
    Dienstag, 20. August | 10.00 – 11.30 und 12.00 – 13.30 Uhr
    Mittwoch, 21. August | 10.00 – 11.30 und 12.00 – 13.30 Uhr
    Donnerstag, 22. August | 10.00 – 11.30 und 12.00 – 13.30 Uhr
    Freitag, 23. August | 10.00 – 11.30 und 12.00 – 13.30 Uhr

    Sonntag, 1. September | 13.00 und 16.00 Uhr | Kunstmuseum Luzern | Abschlusskonzerte des «Composer Seminar»