Chorkonzert 2

Instrumentalisten der Hochschule Luzern – Musik | Chöre | Pascal Mayer

Honegger

Di, 04.04. | 19.30 Uhr | Nr. 17105

Kirchensaal MaiHof

Vergangenes Konzert


Angebot: Mit dem Nachwuchs ins Konzert
Bestellen Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)



Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Oster-Festival

01.04.-09.04. 2017

 

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    Chorkonzert 2

    Instrumentalisten der Hochschule Luzern – Musik | Chöre | Pascal Mayer

    Instrumentalisten der Hochschule Luzern – Musik

    (Immanuel Richter Einstudierung)

    (Eberhard Rex Einstudierung)

    (Pascal Mayer Einstudierung)

    Pascal Mayer  Dirigent

    Zum 600. Geburtstag von Niklaus von Flüe

    Arthur Honegger (1892–1955)
    Nicolas de Flue.
    Dramatische Legende für Sprecher, Kinderchöre, Chor und Blasorchester nach einem Text von Denis de Rougemont (Bearbeitung von André Besançon)

    Der Zweite Weltkrieg warf bereits seinen Schatten, als Arthur Honegger und Denis de Rougemont den Auftrag erhielten, für die Schweizerische Landesausstellung 1939 (Landi) ein neues Chorwerk zu schaffen (und tatsächlich musste die Uraufführung wegen des Kriegsausbruchs mehrfach verschoben werden). Zum Protagonisten ihrer «dramatischen Legende» wählten sie den Mystiker Niklaus von Flüe, den «Nationalheiligen» der Schweiz. Sie schildern seine Abkehr von Heer, Richteramt und Familie, seinen Rückzug auf die Ranft und sein Plädoyer für den inneren Frieden der Eidgenossenschaft 1481 an der Tagsatzung zu Stans – ein unüberhörbarer Kommentar zum politischen Geschehen ihrer Zeit. 2017 jährt sich der Geburtstag von «Bruder Klaus» zum 600. Mal. Gäbe es einen besseren Anlass, um Honeggers patriotische Heiligenlegende aufzuführen? Sie verschmilzt Oratorium und Oper und entfaltet mit ihrer packenden Dramaturgie und hymnischen Überhöhung eine unmittelbare Wirkung.

    Angebot: Mit dem Nachwuchs ins Konzert
    Was gibt es Schöneres, als den Nachwuchs in die Geheimnisse der klassischen Musik einzuführen? Beim Kauf einer Eintrittskarte für dieses Konzert erhalten Sie eine gleichwertige Freikarte für Ihre jugendliche Begleitung dazu. Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche bis einschliesslich 17 Jahre – solange der Vorrat reicht. Ihre Konzertkarten können Sie telefonisch unter der Nummer +41(0)41 226 44 80 bestellen: Von Montag bis Freitag zwischen 10 und 17 Uhr sind wir für Sie da.

    Luzerner Kantorei

    Die 1992 gegründete Luzerner Kantorei, die sich heute aus den Luzerner Sängerknaben und dem Luzerner Mädchenchor zusammensetzt, bietet Kindern aus der Zentralschweiz die Möglichkeit, ihre Stimme ausbilden zu lassen und in einem professionell geführten Chor zu singen. Die Mitglieder erhalten ihrer Altersstufe entsprechend eine individuelle Schulung, zu der auch ein wöchentlicher Einzelunterricht in Stimmbildung gehört. Die Arbeit findet in Basis- und Aufbauchören statt, zuweilen getrennt nach Geschlechtern; es gibt einen grossen Konzertchor, einen Kammerchor und ein «Herrenensemble» für 14- bis 20-jährige Sänger, die den Stimmbruch durchschritten haben. Schwerpunkt des Repertoires, das dabei einstudiert wird, sind geistliche Werke aller Epochen, die in den Gottesdiensten der Jesuitenkirche, aber auch bei Chorkonzerten und festlichen Anlässen zur Aufführung gelangen. Die verschiedenen Gruppierungen der Luzerner Kantorei traten bei LUCERNE FESTIVAL, beim Davos Festival «Young Artists in Concert» und bei den Bregenzer Festspielen auf; ausgewählte Knabensolisten sind regelmässig auf den Opernbühnen der Schweiz und des benachbarten Auslands zu erleben. Seit dem August 2000 ist Eberhard Rex Künstlerischer Leiter der Luzerner Kantorei. Er studierte Kirchenmusik an der Musikhochschule von Trossingen (Baden-Württemberg) mit den Fächern Orgel (bei Gerd Witte), Dirigieren (bei Manfred Schreier) und Gesang (bei Josef Sinz). Schon während der Ausbildung begann er, sich intensiv mit Pädagogik und Kinderstimmbildung zu befassen – ein Schwerpunkt, den er als Chorleiter der renommierten Aurelius-Chorknaben in Calw und beim Calwer Mädchenchor ARTEvocale in die Praxis umsetzte. Ausserdem leitete er Opern- und Oratorienprojekte und spielte diverse Aufnahmen für CD und den Rundfunk ein.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 28. März 1999 mit Werken von Mozart und Pärt unter der Leitung von Alois Koch.

    Februar 2017

    Weitere Termine

    Akademiechor Luzern

    Der Akademiechor Luzern, der Chor der Hochschule Luzern – Musik, wurde 1953 von Johann Baptist Hilber ins Leben gerufen. Als seine Nachfolger amtierten Guido Fässler, Joseph Bu-cher, Stephan Simeon und Alois Koch; seit 2010 hat Ulrike Grosch die künstlerische Leitung inne. Der Chor, der sich in erster Linie aus Gesangsstudenten und stimmlich begabten Hochschulmitgliedern anderer Fächer zusammensetzt, interpretiert ein Repertoire von Palestrina bis Penderecki. Dabei variiert die Besetzung je nach Werk und kann sich von der Kammerformation bis zum grossen Ensemble für die Chorsinfonik erstrecken. Gastspiele führten den Akademiechor in zahlreiche Schweizer Städte, nach Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und Polen; Radioaufnahmen und CD-Einspielungen dokumentieren die künstlerische Arbeit. Seit 1983 ist das Ensemble regelmässig bei LUCERNE FESTIVAL zu erleben, sei es zu Ostern oder auch im Sommer. Steht bei den vorösterlichen Auftritten das geistliche Repertoire im Mittelpunkt – so zuletzt Georg Friedrich Händels Oratorium Belshazzar unter Marcus Creed (2014), Carl Heinrich Grauns Passionskantate Der Tod Jesu unter Howard Arman (2015), Arthur Honeggers dramatische Legende Nicolas de Flue unter Pascal Mayer (2017) sowie Programme mit Werken von Schütz und Strawinsky (2016) bzw. Bruckner und Tomasi (2018) unter Ulrike Grosch –, war der Akademiechor während der Sommer-Festivals auch in Sinfoniekonzerten zu erleben. Zu den Höhepunkten zählten dabei Aufführungen von Mahlers Dritter Sinfonie mit Zubin Mehta und dem Israel Philharmonic Orchestra, von Skrjabins Prométhée mit Vladimir Ashkenazy und der Tschechischen Philharmonie, von Gustav Holsts The Planets mit Matthias Bamert am Pult des Londoner Royal Philharmonic Orchestra und von Debussys Trois Nocturnes mit Hans Zender und dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg.

    Februar 2019

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    Pascal Mayer

    Pascal Mayer ist musikalischer Leiter des Collegium Musicum Luzern. Seine Ausbildung erhielt er an den Konservatorien von Fribourg und Zürich. Als Chorsänger sang er damals im Ensemble vocale de Lausanne, im Chœur de la Radio Suisse Romande und im Stuttgarter Kammerchor. Auf Einladung von Paul Sacher dirigierte Mayer fünf Jahre lang den Kammerchor Basel, zwanzig Jahre lang leitete er den Chœur Faller in Lausanne. Von 1987 bis 1997 fungierte er als Ko-Direktor des Chœur de Chambre Romand. Pascal Mayer ist Gründer des Chœur de l’Université et des Jeunesses Musicales und des Chœur de Chambre de l’Université de Fribourg. 1995 rief er gemeinsam mit Hansruedi Kämpfen den Chœur Suisse des Jeunes ins Leben. Mit diesen Ensembles erarbeitet er ein breites Oratorien-Repertoire vom Barock bis zur Moderne. Seit 1996 studiert er überdies die Chöre für das Festival d’Opéra d’Avenches ein. An der Hochschule Luzern unterrichtet Pascal Mayer Chorleitung.

    Februar 2017

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    Eörs Kisfaludy

    Eörs Kisfaludy, geboren 1948 in Budapest, kam 1961 in die Schweiz. Nach seinem Studium an der École Romande d’Art Dramatique in Lausanne war er als Theater- und Fernsehschauspieler in Frankreich, Belgien und in der Schweiz tätig. Von 1968 bis 1970 unterrichtete er Schauspiel in Kinshasa (Kongo); 1970 feierte sein Stück Le Jeu des Vivants in Nancy Premiere. Mehrere Jahre lang moderierte er bei Radio Suisse Romande / Espace 2 eine Musiksendung. Seit vielen Jahren tritt Eörs Kisfaludy auch als Sprecher oder Erzähler in klassischen Konzerten auf, etwa in Strawinskys Oedipus Rex, Debussys Le Martyre de Saint Sébastien, Prokofjews Peter und der Wolf oder Honeggers Jeanne d’Arc au bûcher. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Christoph Eschenbach, Daniel Harding, Erich Leinsdorf, James Levine und Helmuth Rilling zusammen. Als Librettist verbindet Kisfaludy eine künstlerische Partnerschaft mit dem Schweizer Komponisten Thierry Besançon.

    Februar 2017

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