Rezital 3 − Klavier

Igor Levit

Beethoven

So, 25.08. | 11.00 Uhr | Nr. 19321

KKL Luzern, Konzertsaal

Vergangenes Konzert


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

16.08.-15.09. 2019

 

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    Igor Levit  Klavier
    Ludwig van Beethoven (1770–1827)
    Klaviersonate Fis-Dur op. 78
    Klaviersonate Es-Dur op. 7
    Klaviersonate E-Dur op. 14 Nr. 1
    Klaviersonate G-Dur op. 14 Nr. 2
    Klaviersonate Es-Dur op. 81a Les Adieux

    32 Klaviersonaten hat Ludwig van Beethoven komponiert, aber keineswegs alle davon werden regelmässig im Konzertsaal dargeboten. Ein kompletter Beethoven-Zyklus, wie ihn Igor Levit 2019 und 2020 bei LUCERNE FESTIVAL aufführt, bietet deshalb die einzigartige Chance, auch jene Sonaten zu hören, die unverdientermassen in den Hintergrund gedrängt worden sind. Und was gibt es da nicht alles zu entdecken! Zum Beispiel Beethovens Opus 78, das er seiner eins- tigen Schülerin und Favoritin Therese von Brunsvik widmete, ein «ungeheures Werk», wie Levit glaubt: «Fis-Dur, komische Tonart. Wer schreibt schon ein Stück in Fis-Dur? Die Sonate ist zum Teil richtiger Schubert. Sie ist wahnsinnig ekelhaft zu spielen, wirklich schwer», gesteht er und verweist auf den «aufmüpfigen, unbescheidenen» zweiten Satz mit seinem ständigen Wechsel zwischen Dur und Moll. Wie Beethoven wurde, was er ist, glaubt Levit vor allem in der grossen Es-Dur-Sonate op. 7 zu erkennen: Dort sei der «Impetus des eigenen Ichs» erstmals voll ausgeprägt, «ein neuer Ton, eine neue Zeit, ein neues Zeitgefühl, eine neue Intensität».

    Hier können Sie das digitale Konzertprogramm erwerben.

    Igor Levit

    Der Pianist Igor Levit wurde 1987 im russischen Nischni Nowgorod geboren und begann seine Klavierausbildung im Alter von drei Jahren. 1995 zog die Familie nach Deutschland, wo Levit das Studium bei Karl-Heinz Kämmerling, Matti Raekallio und Bernd Goetzke in Hannover fortsetzte, bevor er zu Hans Leygraf ans Salzburger Mozarteum wechselte. 2005 gewann er gleich vier Preise beim Rubinstein-Wettbewerb in Tel Aviv; auch aus der japanischen «Hamamatsu Competi-tion» ging er als Sieger hervor. Bald konnte Levit mit renommierten Orchestern auftreten, so mit den Berliner Philharmonikern, dem Cleveland Orchestra, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Boston und dem London Symphony Orchestra oder dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam. 2018 debutierte er mit dem Chicago Symphony Orchestra beim Ravinia Festival und mit den Wiener Philharmonikern bei den Salzburger Festspielen, 2019 beim Gewandhausorchester Leipzig. In der Saison 2019/20 ist Levit «Featured Artist» am Londoner Barbican Centre, wo er auch mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons auftritt; in dieser Konstellation geht er überdies auf Spanien-Tournee. Mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra und Manfred Honeck unternimmt er eine Konzertreise durch Europa, mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia und dem London Philharmonic Orchestra unter Sir Antonio Pappano führt er Busonis Klavierkonzert auf. Zu seinen grossen Projekten gehört der Zyklus der 32 Klaviersonaten Beethovens, den er 2019/20 auch bei LUCERNE FESTIVAL interpretiert und der im September auf CD erscheint. Igor Levit hat ausserdem u. a. Bachs Goldberg-Variationen, Beethovens Diabelli-Variationen sowie Rzewskis The People United Will Never Be Defeated eingespielt. Dafür wurde ihm 2016 der «Gramophone Instrumental Award» verliehen. 2018 erhielt Levit den «Gilmore Artist Award».

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 11. September 2011, als er mit dem London Philharmonic Orchestra unter Vladimir Jurowski Skrjabins Prométhée interpretierte.

    August 2019

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