räsonanz-Stifterkonzert

Helsinki Philharmonic Orchestra | Susanna Mälkki | Andreas Haefliger

Saariaho | Ammann | Nørgård | Sibelius

Di, 30.08. | 19.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

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Preise (CHF)

CHF 120 100 80 70 50 30


Sommer-Festival

08.08.-11.09. 2022

 

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    räsonanz-Stifterkonzert

    Helsinki Philharmonic Orchestra | Susanna Mälkki | Andreas Haefliger

    Susanna Mälkki  Dirigentin
    Kaija Saariaho (*1952)
    Vista für Orchester (Schweizer Erstaufführung)
    Dieter Ammann (*1962)
    The Piano Concerto (Gran Toccata)

    Schweizer Erstaufführung
    Auftragswerk der Münchner Philharmoniker, von BBC Radio 3, des Boston Symphony Orchestra, des Konzerthauses Wien, von Lucerne Festival, des Taipeh Symphony Orchestra und von Pro Helvetia

    Per Nørgård (*1932)
    Sinfonie Nr. 8
    Jean Sibelius (1865–1957)
    Tapiola op. 112. Sinfonische Dichtung für Orchester

    Bei dieser Musik könne man sich so rasant in die Kurven legen wie mit einem Sportwagen, schwärmt die Dirigentin Susanna Mälkki. Und die Musikkritikerin Anna Kardos befand: «Wenn Easy Rider kein Film geworden wäre, sondern ein klassisches Musikstück – es hätte wohl so geklungen.» Mit seinen treibenden Grooves, seiner atemberaubenden Virtuosität und seiner verschwenderischen Klangfantasie ist Dieter Ammanns Klavierkonzert Gran Toccata in den drei Jahren seit seiner Premiere zu einem richtiggehenden Hit der Gegenwartsmusik avanciert. Nun erklingt es endlich auch in der Schweiz – zusammen mit drei Polarlichtern, die am Luzerner Festspielhimmel erstrahlen. Mit seinem letzten grossen Orchesterwerk, benannt nach dem finnischen Waldgott Tapio, beschwor Jean Sibelius die nordische Natur: «Wir stehen ganz im Bann der düsteren Kiefernwälder; wir hören die heulenden Winde, deren eisige Töne vom Nordpol selbst zu kommen scheinen», erklärte der Dirigent Walter Damrosch. Farbig schillernde Klanglandschaften entwerfen auch die Finnin Kaija Saariaho und der Däne Per Nørgård.

    Helsinki Philharmonic Orchestra

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    Susanna Mälkki

    Die finnische Dirigentin Susanna Mälkki begann ihre Laufbahn als Solocellistin der Göteborger Sinfoniker, denen sie von 1995 bis 1998 angehörte. Ihr Dirigierstudium absolvierte sie an der Sibelius-Akademie ihrer Heimatstadt Helsinki, wo sie von Jorma Panula, Eri Klas und Leif Segerstam unterrichtet wurde. Als Chefdirigentin des Stavanger Symfonieorkester trat sie 2002 ihre erste Leitungsposition an, die sie drei Jahre lang innehatte. Nachdem sie 2004 bei LUCERNE FESTIVAL erstmals das Ensemble intercontemporain dirigiert hatte, wurde ihr sogleich das Amt der Musikdirektorin angetragen, das sie von 2006 bis 2013 ausübte. Seit 2013 ist Susanna Mälkki Principal Guest Conductor des Gulbenkian-Orchesters in Lissabon; mit Beginn der Saison 2016/17 tritt sie als Chefdirigentin an die Spitze des Helsinki Philharmonic Orchestra, und ab 2017/18 wird sie überdies dem Los Angeles Philharmonic als Principal Guest Conductor eng verbunden sein. Auch als Operndirigentin hat sich Susanna Mälkki profiliert: etwa mit der skandinavischen Premiere von Thomas Adès’ Powder Her Face beim Musica Nova Festival Helsinki, mit Kaija Saariahos L’Amour de loin an der Finnischen Nationaloper und beim Holland Festival oder mit der Uraufführung von Saariahos La Passion de Simone in Wien. 2011 war sie die erste Frau, die als Dirigentin an der Mailänder Scala auftrat. 2014 gab sie mit Janáčeks Jenůfa ihren Einstand an der Hamburgischen Staatsoper, und für Dezember 2016 ist ihr Debut an der New Yorker Metropolitan Opera geplant. Im Konzertsaal hat Susanna Mälkki als Gastdirigentin viele renommierte Orchester geleitet, darunter die Berliner Philharmoniker, das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, das Philharmonia Orchestra, das Boston, das San Francisco und das Chicago Symphony Orchestra, das New York Philharmonic, das Philadelphia und das Cleveland Orchestra.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 17. August 2002 mit dem Orchestre Philharmonique Suisse und Werken von Frangis Ali-Sade, Ravel und Rimsky-Korsakow.

    August 2016

     

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    Andreas Haefliger

    Der Schweizer Pianist Andreas Haefliger, geboren 1962 in Berlin, wurde als 15-Jähriger an die New Yorker Juilliard School aufgenommen, wo er die Klavierklasse von Herbert Stessin absolvierte. Ausgezeichnet mit mehreren Preisen, begann er seine Karriere in den Vereinigten Staaten und trat bald als Solist mit Orchestern wie dem New York und dem Los Angeles Philharmonic, dem Boston, dem Chicago und dem San Francisco Symphony sowie dem Cleveland und dem Philadelphia Orchestra auf. 1993 erfolgte sein Debut in der Londoner Wigmore Hall, das zahlreiche weitere Engagements in Europa nach sich zog, so etwa bei den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen und den BBC Proms. Haefliger musizierte mit dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem London Symphony und dem Philharmonia Orchestra, dem Orchestre de Paris, dem Rotterdam Philharmonic und dem Budapest Festival Orchestra. Vielbeachtet ist seine Reihe «Perspectives», die das Schaffen Ludwig van Beethovens mit Werken von Mozart bis Ligeti koppelt. Das Projekt führt er nicht nur in der Londoner Wigmore Hall durch – er dokumentiert es auch auf CD; die jüngste Folge, «Perspectives 7», erschien im April 2018. Im Frühjahr 2019 wird Andreas Haefliger mit den Wiener Symphonikern unter Susanna Mälkki das neue Klavierkonzert von Dieter Ammann uraufführen; anschliessend interpretiert er das Werk u. a. mit dem Boston Symphony Orchestra und den Münchner Philharmonikern. Haefliger tritt auch regelmässig als Liedpianist auf, so zuletzt mit dem Bariton Andrè Schuen; seine Aufnahme von Schuberts Goethe-Liedern mit Matthias Goerne erhielt den «Preis der deutschen Schallplattenkritik». Als Kammermusiker ist er in der Saison 2018/19 mit den Geigern Cho-Liang Lin und Martin Beaver, mit der Bratschistin Lise Berthaud und dem Cellisten Julian Steckel in Rotterdam, Antwerpen, Madrid, Bilbao und Hongkong zu erleben.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 24. August 1985 im Rahmen der Reihe «Junge Künstler» bei einem gemeinsamen Rezital mit seinem Bruder Michael Haefliger und Violinsonaten von Ives, Beethoven und Strauss.

    Oktober 2018


     

    Weitere Termine

    Konzerteinführung | 18.30 | KKL Luzern, Auditorium
    Dieter Ammann im Gespräch mit Mark Sattler

    Partner «räsonanz» – Stifterkonzert